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Zentrale

Im Gespräch mit Kjell Hentschel

Neue Ideen für den Bereich Finanz- und Rechnungswesen: Dafür ist Kjell Hentschel aus dem Team Sonderprojekte als Referent Finanzprozesse da. Der 31-Jährige hat bereits als Trainee in der EDEKA-Zentrale Erfahrungen gesammelt. Im Interview gibt er Einblicke in seine Arbeitswelt, bei der er sowohl Zahlennerd als auch Kommunikationstalent sein muss.

Kjell, du hast als Trainee in der EDEKA-Zentrale deine Karriere begonnen. Hat dir das Programm den Start in deinem jetzigen Job erleichtert?

Und wie! Das Traineeship war für mich Gold wert! Gerade im Bereich Finanz- und Rechnungswesen sind es zahlreiche Abteilungen, die ineinandergreifen. Dank des Traineeprogramms konnte ich die Zusammenhänge verstehen und alle Abteilungen kennenlernen. Zudem hat auch der Austausch mit den anderen Trainees sehr geholfen, um einen Gesamtüberblick über die EDEKA-Zentrale zu bekommen.

Du bist jetzt hier Referent Finanzprozesse im Team Sonderprojekte im Finanz- und Rechnungswesen. Was kann man sich darunter vorstellen?

EDEKA wächst immer weiter und dadurch entstehen zahlreiche Herausforderungen im Finanz- und Rechnungswesen. Dazu gehört unter anderem ein erhöhtes Belegvolumen, oder auch zusätzliche gesetzliche Anforderungen. Hier steckt sehr viel Optimierungs- und Automatisierungspotenzial drin. Wenn es also Aufgaben gibt, die auch ein Roboter ausführen könnte, dann ist es meine Aufgabe, diese Sachverhalte zu durchdringen, zusammenzutragen und im Austausch mit den anderen Teams im Finanz- und Rechnungswesen und der IT-Abteilung Ideen und Lösungen zu entwickeln.

Was sind dabei konkret deine Aufgaben?

Meine Aufgaben sind sehr vielfältig. Zusammengefasst ist es mein Job, Optimierungen der Finanzprozesse mit Robotern und KI vorzunehmen. Dafür nehme ich die Sorgen und Ideen der Kolleg:innen entgegen, schlage Verbesserungen, Automatisierungen und Hilfestellungen vor und setze diese dann in Zusammenarbeit mit unserer IT um. Gemeinsam mit dem betreffenden Fachteam teste ich die entwickelten Lösungen und bin dabei immer die Schnittstelle zwischen Fachbereich und IT. All das nimmt etwa 40 Prozent meiner Arbeitszeit ein.

Und die anderen 60 Prozent?

Die stecke ich in unterschiedliche Projekte, in denen ich Verantwortung für Themen im Geschäftsbereich übernehmen darf und die Arbeit im SAP-Fachteam. Im SAP-Fachteam ist es unsere Aufgabe das SAP-FI-System, mit dem wir täglich zu tun haben, für alle weiterzuentwickeln, zu optimieren und Lösungen für aufkommende Herausforderungen zu finden.

Kjell Hentschel lächelt in die Kamera.

Spielt KI bei euch eine große Rolle?

Ja, ich teste und recherchiere immer wieder, ob bestimmte KI-Tools für uns geeignet sind und welche Voraussetzungen es geben muss, damit wir diese nutzen können. Wichtig ist dabei aber auch, dass wir dabei passende Sicherheitsmaßnahmen finden. KI wird in unserem Bereich in der Zukunft eine immer größere Rolle spielen.

Zahlen, Roboter, KI – es steckt eine Menge logisches Denken in deinem Job, oder?

Zu 100 Prozent ja! Ich muss immer verstehen, wie ein Prozess im Detail funktioniert, um die Prozessmodellierung vorzunehmen. Aber genauso muss ich immer wieder improvisieren. Wichtig ist immer eine Hands-on-Mentalität.

Bringen alle Personen eures Teams diese Mentalität mit?

Absolut. Alle bringen die gleiche intrinsische Motivation mit, um neu zu denken und Prozesse besser zu machen.

Hands-on, motiviert – welche Skills braucht man noch, um sich bei euch im Team wohlzufühlen?

Flexibilität und Spontaneität. Außerdem Durchhaltevermögen. Aber das Wichtigste überhaupt: Teamfähigkeit. Einerseits, um sich bei uns im Fachbereich gut zurechtzufinden. Aber auch abteilungsübergreifend. Wir sind in der EDEKA-Zentrale alle ein großes Team und arbeiten am gemeinsamen Ziel, EDEKA nach vorn zu bringen.

Fort- und Weiterbildungen sind wichtig. Welchen Stellenwert haben sie für euer Team?

Fort- und Weiterbildungen werden von der EDEKA-Zentrale als Arbeitgeber sehr gefördert. In der Regel beschäftigen wir uns selbst damit, welche Fortbildungen wir wahrnehmen möchten, und besprechen unser Anliegen dann mit der Führungskraft. Im Frühjahr 2026 habe ich beispielsweise eine Fortbildung zum IHK-KI-Manager gemacht.

In deiner Arbeit dreht sich vieles um Automatisierungen, Roboter, KI. Braucht ihr in Zukunft denn überhaupt noch neue Teamkolleg:innen?

Auf jeden Fall. Denn durch die hohen Ambitionen von EDEKA werden die Prozesse immer komplexer und vielfältiger. Die Roboter und KI nehmen uns die repetitiven oder sehr monotonen und zeitintensiven Arbeiten ab, sodass wir mehr Zeit fürs operative Geschäft haben. Und dafür brauchen wir meiner Meinung nach ganz sicher weitere Teammitglieder.

Welche Benefits warten in der EDEKA-Zentrale auf neue Mitarbeiter:innen?

Ich finde EDEKA ist ein super Arbeitgeber! Zum Beispiel ist die Altersvorsorge herausragend, denn neben vermögenswirksamen Leistungen gibt es auch eine betriebliche Altersvorsorge, die ihresgleichen sucht. Aber auch der Versicherungsdienst, der vollkommen provisionsfrei und unabhängig arbeitet und berät, ist nennenswert. Und natürlich noch das Sportangebot, die Stellplätze und die Kantine, die mich mit gutem und gleichzeitig günstigem Essen versorgt.

Dein Style im Büro?

Ich habe mit Hemd und Chino angefangen hier zu arbeiten und bin mittlerweile casual unterwegs. Hier dürfen alle so sein, wie sie wollen – schön, oder?

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