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Verantwortung
Handlungsfelder

Handlungsfeld Umwelt

Der schonende und verantwortungsvolle Umgang mit Natur und Umwelt ist ein integraler Bestandteil des Unternehmensverbunds. Als mittelständisch geprägter und genossenschaftlich organisierter Verbund mit rund 11.308 Märkten trägt EDEKA durch ressourcenschonendes Wirtschaften dazu bei, Natur und Ressourcen für zukünftige Generationen zu bewahren. Deshalb investiert EDEKA jährlich in innovative Marktkonzepte und ressourcensparende Technologien, um den eigenen ökologischen Fußabdruck kontinuierlich zu verringern.

Bildmotiv Hummel

Die Klimabilanz des EDEKA-Verbunds

Der EDEKA-Verbund strebt an, seinen Ausstoß an Treibhausgasen (THG) kontinuierlich zu reduzieren und dadurch seinen angemessenen Beitrag zum Klimaschutzabkommen von Paris und zur Energiewende zu leisten. Als Orientierung für dieses Anliegen dient das politische Ziel, die globale Erwärmung auf deutlich unter zwei Grad Celsius verglichen mit dem vorindustriellen Niveau zu begrenzen.

Gleichbleibende Gesamtemission trotz Expansion

Zur Identifikation von Hauptemissionstreibern und Handlungsfeldern zur Senkung des Energieverbrauchs und zur Reduktion von THG-Emissionen erstellt die EDEKA-Zentrale seit 2011 im Zweijahresturnus Klimabilanzen für den EDEKA-Verbund. In dieser Zeit sind die Gesamtemissionen im EDEKA-Verbund trotz der Expansion der Geschäftstätigkeit, der Sortimentsausweitung und der Einführung neuer, verbraucherorientierter technischer Einrichtungen wie z.B. stromintensiven Backstationen auf nahezu gleichem Niveau geblieben. Bezogen auf den Quadratmeter konnte der Emissionswert nahezu konstant gehalten werden.

Strom als Hauptemissionstreiber

Solaranlagen

Strom ist der Hauptemissionstreiber im EDEKA-Verbund. Durch die Reduktion des Stromverbrauchs bzw. verstärkte Eigenproduktion lassen sich erhebliche Mengen an Treibhausgasen einsparen und damit letztendlich enorme Kostensenkungen erzielen. Ferner sind Kältemittel und Wärmeerzeugung bedeutende Emissionsquellen. Durch Umbau und Modernisierungen bestehender Märkte sowie durch Neubau von Märkten nach energieeffizienten Kriterien lassen sich weitreichende Einsparpotenziale realisieren. Indem Märkte mit moderner Technik in den Bereichen Heizung, Klima- und Kälteanlagen oder Lüftung ausgestattet und neue Konzepte bei der Dämmung und Beleuchtung entwickelt werden, können Energieverbrauch und -kosten deutlich gesenkt werden.

Wie werden Emissionen berechnet?

Zur Berechnung der Emissionen wurden jahresspezifische Emissionsfaktoren herangezogen. Zudem wurden Einheiten, die nicht mehr Teil des EDEKA-Verbunds sind, für eine bessere Vergleichbarkeit heraus- und andere hinzugekommene Einheiten hineingerechnet. Geltungsbereich: sieben Regionalgesellschaften, EDEKA-Zentrale inkl. Liegenschaften (Sonnländer, Fruchtkontore, Reifereien, Weinkellerei Bingen, Blumenkontor, Nonfood-Logistikzentrum Bielefeld, Verwaltung) und Netto Marken-Discount.

Energie

Stromverbrauch weiter senken

Die wichtigste Stellschraube zum Ressourcenschutz in den Lebensmittelmärkten im EDEKA-Verbund ist der Stromverbrauch. Erklärtes Ziel ist es, verbundweit Strom einzusparen. Dazu entwickelt EDEKA die Maßnahmen zum effizienten Energieeinsatz kontinuierlich weiter. Diese Maßnahmen umfassen alle Bereiche von der Kühltechnik in den Lebensmittelmärkten bis hin zu den elektrischen Kleinverbrauchern wie Kassensystemen.

Uns ist ein Licht aufgegangen

In den Märkten bieten die Beleuchtung und die Kältetechnik mit bis zu 80% des anfallenden Stromverbrauchs die größten Hebel zum Einsparen. So hat EDEKA gemeinsam mit eigenen Fachleuten und Herstellern neue LED-Beleuchtungskonzepte entwickelt, die nicht nur in neuen, sondern auch in bestehenden Märkten zum Einsatz kommen. Die LED-Technik senkt den Verbrauch gegenüber herkömmlichen Konzepten um rund 30%.

Aber auch hinter den Kulissen der Lebensmittelmärkte wird auf den Einsatz von energiesparender Technik von der Reinigungsmaschine bis hin zum Drucker geachtet. Bei den Investitionsgütern werden im Rahmen des Auswahlprozesses grundsätzlich ganzheitliche Betrachtungsansätze gewählt, die bis hin zur Beachtung von ressourcenschonenden Konstruktionsweisen reichen.

EDEKA Center Düsseldorf

Mit kühlem Kopf nachhaltig handeln

Der richtige Einsatz von Kältemitteln bei der Kühlung von Lebensmitteln schont die Umwelt. Im EDEKA-Einzelhandel werden deshalb in wachsendem Umfang moderne Kälteanlagen, frei von Fluorchlorkohlenwasserstoffen (FCKW), für die Normal- und Tiefkühlung genutzt. Darüber hinaus nimmt die Anzahl von Glastüren vor den Kühlregalen stetig zu. Durch sie lässt sich der Energieverbrauch der Kühlmöbel spürbar senken. Glasschiebedeckel für Tiefkühltruhen gehören in diesem Zusammenhang bereits seit geraumer Zeit zu den EDEKA-Standards. Zudem sind viele Kühlanlagen und -möbel mit energiesparenden Ventilatoren und LED-Beleuchtung ausgestattet.

Mit der Abkehr von umweltschädlichen Kältemitteln und der Hinwendung zu größerer Umweltverträglichkeit bei der Kühltechnik im Groß- und Einzelhandel vollzieht EDEKA einen wichtigen Schritt zu noch verantwortungsvollerem Lebensmittelhandel.

Ganz vorn dabei: EDEKA Südbayern

Der Großhandelsbetrieb setzt sowohl im hochmodernen Logistikzentrum in Landsberg als auch im E center Landshut auf CO2-Kältetechnik. Mittlerweile befindet sich diese Technologie bereits in der nächsten Entwicklungsstufe. Als Integralanlage installiert, werden Kühlung, Heizung und Klimatisierung aus einem System bereitgestellt. So können frei werdende Energieströme nutzbar gemacht und einem neuen Kreislauf zugeführt werden.

Effizienz auf ganzer Strecke

EDEKA Logistikzentrum Hamm

Ausgefeilte Logistik-Systeme der sieben EDEKA-Regionen bilden das Fundament dafür, dass der regionale EDEKA-Einzelhandel täglich mit Lebensmitteln aller Warengruppen versorgt werden kann. Die bedarfsgerechte Auslieferung wird über ein dichtes, dezentral organisiertes Logistiknetz aus 36 Warenlagern gewährleistet. Dazu arbeiten die Spezialisten für Supply-Chain-Themen der Großhandlungen eng mit ihren Kollegen aus der EDEKA-Zentrale sowie der IT-Tochtergesellschaft EDEKA DIGITAL zusammen.

Die Lkw-Flotte im EDEKA-Verbund zählt zu den modernsten in ganz Deutschland. Jedes Neufahrzeug muss grundsätzlich den aktuellsten Abgas-Standards entsprechen. Das von Daimler entwickelte und inzwischen fast flächendeckend im gesamten EDEKA-Verbund verwendete FleetBoard ermöglicht es, Logistikprozesse noch effizienter zu planen. Computer analysieren die Fahrweise und die Gestaltung der Touren. Das Resultat: weniger Dieselverbrauch, weniger CO2-Ausstoß und weniger Verschleiß am Fahrzeug.

Investitionen als Erfolgsfaktor

Investitionen in effiziente Logistikprozesse sind und bleiben für den gesamten EDEKA-Verbund ein entscheidender Erfolgsfaktor. Zur kontinuierlichen Effizienzsteigerung werden sowohl Ausbau und Modernisierung bestehender Strukturen als auch Aufbau und Integration neuer Standorte forciert. Über die Bündelung der Warenströme – auch im Bereich der Beschaffungslogistik – und die optimierte Auslastung regionaler Lkw-Flotten reduziert der Unternehmensverbund zudem stetig die Anzahl der Transportkilometer und verringert gleichzeitig den Verkehr zwischen einzelnen Lagerstandorten.

Im Test: vollelektrische Versorgung von Supermärkten

In Berlin starten EDEKA-Verbund und Mercedes-Benz Trucks einen zukunftsweisenden Praxistest: Ein Jahr lang erprobt EDEKA einen vollelektrischen eActros-Lkw im Berliner Stadtgebiet. Der 25-Tonner mit Kühlaufbau beliefert EDEKA-Supermärkte in der Hauptstatdt mit frischen Lebensmitteln. Bei der symbolischen Übergabe des Lkw am Gasometer in Berlin-Schöneberg hob Rita Schwarzelühr-Sutter, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit, die Bedeutung des Projekts hervor.

EDEKA LKW