Weinlese 2026 erfolgreich abgeschlossen
- Erstellt am:
- 02.10.2026
- Mitteilung aus:
- Offenburg
Der Ortenauer Weinkeller hat am 17.09. nach 17 Tagen die diesjährige Weinlese erfolgreich abgeschlossen. Bereits Ende August wurde mit dem Einbringen der ersten Trauben von Spätburgunder und Cabernet Dorsa im nördlichen Teil des Einzugsgebiets, das vom Raum Baden-Baden bis Ettenheim reicht, begonnen. Dank der späten Niederschläge und der regional unterschiedlich ausgeprägten Witterungsbedingungen übertrifft die Erntemenge mit mehr als 4 Millionen Kilogramm die Erwartungen. Die ersten Trauben überzeugen durchweg mit sehr guten Qualitäten und lassen auf einen vielversprechenden Jahrgang blicken.
„Die Voraussetzungen für den Jahrgang 2026 stimmen uns sehr optimistisch. Die Trauben präsentierten sich ausgesprochen gesund und haben in den letzten Wochen vor der Lese geschmacklich nochmals deutlich an Reife gewonnen“, sagt Christian Danner, Betriebsleiter des Ortenauer Weinkellers. Da die Öchslegrade im Verhältnis zur geschmacklichen Reife früh weit fortgeschritten waren, wurde die Lese bewusst etwas hinausgezögert. Die zwischenzeitlichen Niederschläge sorgten dafür, dass die Mostgewichte stabil blieben, während die Trauben weiter ausreifen konnten.
Die ersten Moste zeigen bereits eine intensive Fruchtigkeit. „Wir möchten fruchtbetonte Weine mit viel Trinkfreude erzeugen. Die ersten Eindrücke bestätigen, dass uns dies auch in diesem Jahr gelingen wird“, so Danner weiter. Neben den vielversprechenden Weißweinen dürfen sich Weinliebhaberinnen und -liebhaber in diesem Jahr auch auf intensive Rotweine freuen. Die hohe Sonneneinstrahlung während der Vegetationsperiode hat zu einer besonders ausgeprägten Farbausbildung der roten Rebsorten beigetragen.
Unterschiedliche Erträge innerhalb des Einzugsgebietes
Bei der Erntemenge zeigen sich innerhalb des Einzugsgebietes regionale Unterschiede. Weinberge, die Anfang August von Niederschlägen profitiert hatten und einen Bodenuntergrund aufweisen, der das Wasser besser halten kann, erzielten gute Erträge. Das liegt daran, dass die Rebstöcke sehr tief wurzeln und sich so selbst versorgen können. Reben in anderen Lagen, beispielsweise in der Ortenau, haben stärker unter der Trockenheit gelitten. Diese Trauben wurden im Ortenauer Weinkeller separat angenommen und werden nun schonend ausgebaut. „Die vergangenen Monate haben einmal mehr gezeigt, wie anpassungsfähig unsere Reben sind und wie wichtig eine gut abgestimmte Zusammenarbeit aller an der Weinlese beteiligten Personen ist. Unser Dank gilt insbesondere unseren Winzerinnen und Winzern, die erneut alles gegeben haben und die Trauben im perfekten Moment und in kürzester Zeit in die Kellerei gebracht haben“, erläutert Danner.
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