Auszeichnung Für Verantwortungsvolles Handeln
Verantwortung leben!
Mit der Auszeichnung für verantwortungsvolles Handeln würdigt EDEKA seit 2018 herausragende Projekte aus den Bereichen Umwelt und/oder soziales Engagement.
Geehrt werden engagierte EDEKA-Kaufleute, die sich in besonderer Weise für ökologische und soziale Belange starkgemacht haben. Sie übernehmen Verantwortung und setzen sich mit einem Projekt für unsere Gesellschaft und Umwelt ein.
Welche Projekte werden geehrt?
Geehrt werden Edekaner:innen, die mit mutigen und kreativen Ideen Leuchttürme der Nachhaltigkeit bilden und so eine Vorbildsfunktion für den gesamten EDEKA-Verbund einnehmen. Der Preis ehrt Spitzenleistungen und zeigt die Innovationskraft und das Engagement unseres Verbunds auf. Er macht Erfolgsprojekte sichtbar, inspiriert andere und trägt dazu bei, dass wir EDEKA gemeinsam noch nachhaltiger machen.
Im Bereich ökologisches Engagement wurden Projekte gesucht, die sich zum Beispiel für die Förderung des nachhaltigen Konsums, für den Klimaschutz oder für Lebensmittelwertschätzung einsetzen. Ob eigener Bienenstock auf dem Marktdach oder innovative, nachhaltigere Einrichtung im Markt.
Für soziales Engagement konnten sich Kaufleute bewerben, die sich zum Beispiel für Obdachlose oder bedürftige Kinder engagieren. Sportförderung, Einkaufshilfen oder die Unterstützung lokaler Vereine gehören auch dazu.
Natürlich sind auch Projekte, die ökologisches und soziales Engagement kombinieren sehr willkommen.
Vorbilder bis heute: die Gewinner:innen der letzten Jahre
Mit der Auszeichnung für verantwortungsvolles Handeln wurden jedes Jahr Leuchttürme der Nachhaltigkeit und des sozialen Engagements prämiert.
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2025 "Die große Baumpflanzaktion" EDEKA Weiss, Sätzlingen
Wie nachhaltiges Handeln im Alltag gelingen kann, zeigen Denise und Tobias Weiss eindrucksvoll in ihrem EDEKA-Markt in Stätzling bei Augsburg. Mit ihrer Initiative „Die große Baumpflanzaktion“ machen sie aus gesammelten PAYBACK-Punkten echte Zukunftsinvestitionen: Ab 7.500 Punkten pro Kund:in werden in Kooperation mit dem WWF Deutschland Bäume in einem Waldreservat in Kenia gepflanzt. Das Unternehmerehepaar verbindet damit Kundenbindung, Umweltengagement und internationale Partnerschaften zu einem stimmigen Gesamtkonzept. Die Jury würdigte insbesondere die aktive Einbindung der Kundschaft und die konkrete Wirkung für den Naturschutz. -
2024: "Jack the Retter" E-Center Brehm, Berlin
Das E-Center Brehm der selbständigen EDEKA-Kauffrau Stefanie Brehm aus Berlin wurde mit der Auszeichnung für verantwortungsvolles Handeln 2024 geehrt. Mit dem Projekt "Jack the Retter" bietet der Markt eine innovative Lösung gegen Lebensmittelverschwendung: Mobile Regale mit integriertem Kühlschrank ermöglichen es Kund:innen, Produkte, die sie irrtürmlich ausgewählt haben und doch nicht mitnehmen möchten, fachgerecht zurückzugeben. So wird verhindert, dass insbesondere Kühlpordukte nicht an beliebigen Stellen im Markt landen, so vielleicht unentdeckt bleiben und unverkäuflich werden. Die Jury lobte besonders die Skalierbarkeit und Alltagstauglichkeit des nachhaltigen Retter-Regals. -
2023: "Schlachtung mit Achtung" - Hieber's Frische Center, Binzen
Das Unternehmen aus Binzen erhält die Ehrung für sein 2019 ins Leben gerufenes Tierwohl-Projekt „Schlachtung mit Achtung“. In Zusammenarbeit mit lokalen Landwirtschaftsbetrieben und regionalen Metzgereien stellt das zukunftsweisende Konzept artgerechte Haltungsformen und die verantwortungsbewusste Verarbeitung von Rindern in den Mittelpunkt. Anstatt die Tiere zum Schlachthof zu transportieren und sie so unnötigen Stresssituationen auszusetzen, wird der Schlachthof in die jeweilig beteiligten landwirtschaftlichen Betriebe gebracht. Die Rinder werden vor Ort in einem ihnen vertrauten Umfeld geschlachtet. -
2022: "Azubi-Apfelbaum-Patenschaft" - EDEKA Bergmann, Lüneburg
Die Idee für das Projekt hatte Kim Sarah Lukat von EDEKA Bergmann: Jede:r Auszubildende übernimmt dabei zum Ausbildungsstart eine Patenschaft für jeweils einen Apfelbaum des Partner-Hofes Palm's Appel im Alten Land bei Hamburg. Die EDEKA-Azubis fahren im Herbst gemeinsam die Apfelernte ein und verkaufen sie anschließend unter dem Label "Eigene Ernte" in den Lüneburger EDEKA-Märkten. Die Apfelbaum-Patenschaft vermittelt so auf einzigartige Weise Lebensmittelwertschätzung sowie regionale Verbundenheit und stärkt das Zusammengehörigkeitsgefühl. Die Idee überzeugte die Juror:innen des Awards mit besonders viel Kreativität sowie der unternehmerischen Relevanz mit dem Fokus auf die Rekrutierung von Auszubildenden und der Nachwuchsförderung. -
2021: "Blind-Date-Tüte" - EDEKA Bylitza, Fürth im Odenwald
Täglich werden die Tüten von Kaufmann Dominic Bylitza und seinem Team gepackt und angeboten. Die Vorteile für Käufer:innen: Sie erhalten die Ware zu einem reduzierten Preis, lernen womöglich neue Produkte kennen, die sie sonst nicht gewählt hätten, und werden für das Thema Foodwaste sensibilisiert. "Für EDEKA ist die Wertschätzung für Lebensmittel ein ganz zentraler Wert. Daher freue ich mich über solche kreativen Lösungen, mit denen unsere selbstständigen Kaufleute aktiv Verantwortung übernehmen", betonte Markus Mosa, Vorstandsvorsitzenderder EDEKA-Zentrale auf der Preisverleihung. Die EDEKA-Regionen Südwest und auch Minden-Hannover übernahmen die Gewinner-Idee der Auszeichnung für verantwortungsvolles Handeln 2021; sie wird bereits in mehreren Märkten umgesetzt. -
2019: "Regionale Süßkartoffel" - EDEKA Wolfsburg, Wolfsburg
Strahlende Sieger: Emil von Gostomski, Marktleiter EDEKA Wolfsburg in der Grauhorststraße (EDEKA Minden-Hannover) und sein Stellvertreter Benjamin Schwager erhalten vom EDEKA-Vorstandvorsitzenden Markus Mosa (von links nach rechts) die Auszeichnung für verantwortungsvolles Handeln 2019. Ausgezeichnet wurde die mutige Idee, gemeinsam mit einem Landwirt vor Ort die Süßkartoffel in der heimischen Region anzubauen. 43 weitere Märkte führen heute die klimafreundliche Knolle. Alle 60 Tonnen der ersten Ernte wurden verkauft. -
2018: "Baumsparkarte" - EDEKA Mummert, Dettingen
Als erster Leuchtturm für »Verantwortungsvolles Handeln« wurde das Projekt »Baumsparkarte« der Kauffrauen Aileen und Marina Mummert in Dettingen (EDEKA Südwest) ausgezeichnet. Mit ihrer "Baumsparkarte" vermeiden die beiden Kauffrauen effizient Verpackungsmüll und pflanzen gemeinsam mit einer Partnerschule Bäume für ihre Kunden. Die "Baumsparkarte" ist so erfolgreich, dass sie inzwischen auch auf den Bereich Obst
Markus Mosa, Vorstandsvorsitzender EDEKA ZENTRALE Stiftung & Co. KGEs ist ein motivierendes Gefühl zu sehen, was Edekaner für unsere Umwelt und unser gesellschaftliches Miteinander auf die Beine stellen.
Große Vielfalt spannender Projekte
Einige der Bewerber:innen aus den vergangenen Jahren punkteten unter anderem mit einer Unverpacktstation, der Nutzung von Mehrwegdosen an der Frischetheke sowie Photovoltaikanlagen und Blockheizkräften. Eingereicht werden aber auch soziale Projekte wie das Integrieren von Menschen mit Behinderung in den Arbeitsalltag oder die Hilfe für benachteligte Personen.
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Marco Kruse, Ostfriesland
EDEKA Kruse in Ostfriesland bietet Kund:innen Einblick in die Erzeugung regionaler Produkte – mit Imagefilmen, die via Instore-TV abgespielt werden. So schafft der Markt volle Transparenz.
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Tanja Hebrock, Oeynhausen
EDEKA WEZ startete die Initiative "Eine Region blüht auf", wodurch eine Fläche von 15.000 Quadratmetern zur Blühfläche umgebaut wurde - als Schutz für Artenvielfalt.
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Christoph Kolb, Volkach
Kund:innen von EDEKA Kolb in Volkachkriegen geben ihr Altfett im Markt – wie bei der Batterierückgabe – ab. Der Partner Refood verwandelt das Altfett in grünen Ökostrom.
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Roland Krawczyk, Schwabach
Seine Photovoltaikanalage auf Markt und Parkplatz in der Nördlinger Straße in Schwabach wirkt sich positiv auf Umwelt und Umsatz aus.
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Monika Schwarzenböck, Region Südbayern
Probiert mit ihren Mitarbeitern regelmäßig neue Sportarten aus: Zumba, Bogenschießen, Laufevents, Lachyoga oder Selbstverteidigungskurse mit der örtlichen Polizei.
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Aileen und Marina Mummert, Dettingen
Die beiden Kauffrauen haben mit ihrer "Baumsparkarte" dazu beigetragen, vermeidbaren Verpackungsmüll immer weiter zu reduzieren.
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Emil von Gostomski und Benjamin Schwager, Wolfsburg
Die Idee,die Süßkartoffel in der heimischen Region anzubauen kam Benjamin Schwager, als er über die hohe CO2-Belastung beim Transport von Süßkartoffeln las.
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Auszubildende EDEKA center BraWoPark, Braunschweig
Durch die Baumpflanzaktion der Azubis konnten 2021 bereits 2021 Bäume gepflanzt werden. Kund:innen können sich z. B. über die Spende des Pfandbons beteiligen.
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Stefanie Berger, Dunningen
Setzt sich für mehr Lebensmittelwertschätzung ein und sorgt mit ihrem Mehrwegsystem dafür, dass weniger Verpackungsmüll anfällt. Von den Kund:innen gibt es viel Lob.
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Sandra Treugut, Berlin
Mit ihrem EDEKA-Markt fest in der Nachbarschaft verankert, unterstützt sie verschiedene Projekte, auf ihrem Parkplatz finden Veranstaltungen statt. Bei den Kunden kommt das sehr gut an: "EDEKA gehört dazu, woanders geht nur Einkaufen."
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Christian Dorfmann, Ketzin/Havel
Mit einem Verkaufsautomaten werden ältere, weniger mobile Menschen versorgt, denen es durch die Corona-Schutzmaßnahmen schwerfällt, einzukaufen. Mittlerweile wird das Angebot aber auch von anderen Kundengruppen genutzt, z. B. Pendlern oder Kurierfahrern.
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Dirk Goerzen, Koblenz
Zusammen mit einem lokalen familiengeführten Busunternehmen holt er ältere oder nicht mehr mobile Kunden mehrmals pro Woche zum Einkaufen ab.
Unser Ziel ist es, mutige, kreative Ideen auszuzeichnen und engagierten Kaufleuten die Aufmerksamkeit zu schenken, die sie verdienen.