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Kleinwallstadter Bio-Landwirt gewinnt beim Wettbewerb „Unsere Heimat“

Erstellt am:
01.10.2026
Mitteilung aus:
Elsenfeld

Für sein Naturschutzprojekt „Artenvielfalt schützen und fördern“ wurde Bio-Landwirt Stefan Pfeifer aus Kleinwallstadt als einer der diesjährigen Preisträger des Wettbewerbs zur Regionalmarke „Unsere Heimat“ von EDEKA Südwest mit 1.000 Euro ausgezeichnet. 2014 hatte das Handelsunternehmen den Wettbewerb gemeinsam mit der Stiftung NatureLife-International initiiert und seitdem 320 herausragende Naturschutzprojekte im Südwesten mit insgesamt 791.000 Euro gewürdigt. 

  • Zwei Männer halten ein Plakat in den Händen und lächeln in die Kamera
    v. r.: Einkaufsleiter Hubert Eckert (EDEKA Bauer) übergab den symbolischen Spendenscheck an Bio-Landwirt Stefan Pfeifer. Foto: EDEKA Bauer

Unterstützt wird der jährlich stattfindende Wettbewerb für Naturschutzprojekte im Südwesten durch EDEKA-Kundinnen und Kunden mit dem Kauf von Bio-Kräutertöpfen der Regionalmarke „Unsere Heimat“. 2026 erhöht sich die Zahl der Preisträger um weitere 23 auf nunmehr 320 ausgezeichnete Projekte. Alle diesjährigen Gewinner erhalten insgesamt 55.000 Euro. Seit Beginn des Wettbewerbs wurden damit Naturschutzprojekte im Südwesten mit über 790.000 Euro gefördert.

 Scheckübergabe bei EDEKA Bauer-Markt in Elsenfeld

Die Patenschaft für das nun ausgezeichnete Projekt übernimmt EDEKA Bauer-Markt in Elsenfeld. Einkaufsleiter Hubert Eckert übergab den symbolischen Spendenscheck an Stefan Pfeifer. „Naturschutzprojekte wie dieses leisten einen Beitrag zur Erhaltung vielfältiger Lebensräume in unserer Region“, erläuterte der Einkaufsleiter.

Michaela Meyer, Geschäftsbereichsleitung Nachhaltigkeit EDEKA Südwest, erklärte im Vorfeld der Übergabe: „Mit dem Wettbewerb unterstützen wir Projekte vor Ort, die sich für den Erhalt und die Entwicklung von Lebensräumen engagieren. Gleichzeitig möchten wir dieses Engagement sichtbar machen.“ Nach Einschätzung der Stiftung NatureLife-International steht die biologische Vielfalt in Natur- und Kulturlandschaften unter Druck. Als Ursachen nennt die Stiftung unter anderem Veränderungen von Lebensräumen und die Auswirkungen des Klimawandels. Vor diesem Hintergrund sind konkrete Maßnahmen zur Pflege und Entwicklung von Lebensräumen sowie zur Vernetzung von Biotopen von besonderer Bedeutung.

Ein wichtiger Beitrag ist das Naturschutzprojekt „Artenvielfalt fördern und schützen“ von Stefan Pfeifer vom BioBirkenhof in Kleinwallstadt. Im Außenbereich des Biohofes sind bereits seit Frühjahr 2026 Sträucher und Hecken gepflanzt, sowie Benjeshecken und Totholzhaufen angelegt worden, die Lebensräume für verschiedene heimische Tierarten schaffen können. Zusätzlich zum bereits bestehenden Tümpel ist noch ein separates kleines Laubfrosch-Habitat in der Entstehung. Außerdem wurden Fledermauskästen installiert, um zusätzliche Quartiermöglichkeiten für Fledermäuse zu schaffen. Bereits umgesetzt wurde außerdem ein Käferkeller mit Totholz, um zusätzliche Lebensräume für Hirschkäfer und andere Insekten bereitzustellen. Das Projekt wurde im Rahmen des Wettbewerbs „Unsere Heimat“ mit 1.000 Euro ausgezeichnet.

EDEKA Südwest mit Sitz in Offenburg ist eine von sechs EDEKA-Regionalgesellschaften in Deutschland und erzielte im Jahr 2025 einen Verbund-Einzelhandelsumsatz von 11 Milliarden Euro. Mit rund 1.100 Märkten, größtenteils betrieben von selbstständigen Kaufleuten, ist EDEKA Südwest im Südwesten flächendeckend präsent. Das Vertriebsgebiet erstreckt sich über Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und das Saarland sowie den Süden Hessens und Teile Bayerns. Zum Unternehmensverbund gehören auch der Fleisch- und Wurstwarenhersteller EDEKA Südwest Fleisch inklusive Produktionsstandort Schwarzwaldhof für Schwarzwälder Schinken und geräucherte Produkte, die Bäckereigruppe Backkultur, der Mineralbrunnen Schwarzwald-Sprudel, der Ortenauer Weinkeller und der Fischwarenspezialist Frischkost. Einer der Schwerpunkte des Sortiments der Märkte liegt auf Produkten aus der Region. Im Rahmen der Regionalmarke „Unsere Heimat“ arbeitet EDEKA Südwest beispielsweise mit mehr als 1.500 Erzeugern und Lieferanten aus Bundesländern des Vertriebsgebiets zusammen. Eine Auswahl an Partnerbetrieben der regionalen Landwirtschaft im Überblick gibt es unter www.zukunftleben.de/regionale-partnerschaften. Der Unternehmensverbund, inklusive des selbständigen Einzelhandels, ist mit rund 47.000 Mitarbeitenden, darunter etwa 3.400 Auszubildende in rund 40 Berufsbildern, einer der größten Arbeitgeber und Ausbilder in der Region. Insgesamt etwa 10.000 Mitarbeitende arbeiten an den Bedientheken für Fleisch und Wurst sowie Käse, Fisch und Backwaren.

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