Kulinarische Leckerbissen der Politik
Deutschland ist das Land der Vielfalt und der regionalen Besonderheiten. Jede Region birgt ihre eigenen kulinarischen Spezialitäten, die es zu entdecken gilt. Die selbstständigen EDEKA-Kaufleute verkörpern genau diese Vielfalt, da sie vor Ort verwurzelt sind, die kulinarischen Vorlieben ihrer Region kennen und selbstständig ihr Sortiment bestimmen und so auch zahlreiche lokale und regionale Produkte anbieten können. Wir wollen die vielfältige Kulinarik in Deutschland sichtbar machen mit unserer „Politischen Speisenkarte“ und darin die regionalen Spezialitäten aus den 299 Wahlkreisen zusammentragen. Daher fragen wir die Politiker bei unseren Marktbesuchen, welches Gericht in ihrem Wahlkreis typisch, speziell oder einfach besonders lecker ist. Die Antworten finden Sie hier.
Einige Lieblingsspeisen der von uns befragten Politiker sind geschützte Begriffe, denn Herkunftsangaben und traditionelle Spezialitäten können durch EU-Recht geschützt werden. Auf der Webseite des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft zeigt eine Karte die deutschen Lebensmittel mit geschützter geografischer Herkunftsangabe.
Die Lieblingsspeisen einiger Politiker
Wir haben Politiker gefragt, welches ihr liebstes Gericht aus der heimischen Region ist...
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Stephan Pilsinger: Bayrischer Genuss
Stephan Pilsinger, Bundestagsabgeordneter für den Wahlkreis München-West/Mitte, findet die Kombination aus Münchner Weißwurst, süßem Senf und reschen Brezn einfach unschlagbar.
Foto: Tobias Koch -
Sepp Müller: Milchreis mit Bratwurst
Sepp Müller, Bundestagsabgeordneter im Wahlkreis Dessau-Wittenberg, kann sich nicht für ein Lieblingsgericht entscheiden: regionale Pellkartoffeln mit Kräuterquark, Schnitzel mit Spargel und die für Dessau typische Kombination aus Milchreis und Bratwurst teilen sich den ersten Platz.
Foto: Tobias Koch -
Christina Stumpp: Regional in Speis und Trank
Christina Stumpp (CDU), Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Waiblingen, bevorzugt regionale Produkte und Gerichte: zu Linsen mit Spätzle passt wohl ein Remstaler Wein besonders gut. Wenn es mal schnell gehen muss, will die Abgeordnete echte schwäbische Brezeln nicht missen.
Foto:Steffen Böttcher -
Christian Hirte: Leibgericht Lammbraten
Christian Hirte (CDU), MdB für den Wahlkreis Eisenach – Wartburgkreis – Unstrut-Hainich-Kreis, zählt Lammbraten mit Klößen und Rosenkohl mit Maronen zu seinen bevorzugten Speisen.
Foto: Jan Kopetzki -
Axel Müller: Im Südwesten zuhause
Axel Müller (CDU), MdB für Ravensburg, isst am liebsten Käsespätzle mit Salat. Für dieses eigentlich simple und schnelle Gericht werden abwechselnd heiße schwäbische Spätzle und Käse, z.B. Emmentaler oder würziger Bergkäse, geschichtet. Garniert werden kann das Ganze je nach Geschmack mit Röstzwiebeln.
Foto: Axel Müller -
Matthias Hauer: Der Ruhr-Klassiker
Die typische Ruhrgebiets-Currywurst ist auch das Leibgericht des Essener Bundestagsabgeordneten Matthias Hauer (CDU). Diese Leidenschaft teilt er mit vielen anderen, mehr als 800 Millionen Stück werden in Deutschland jährlich verspeist. Auch die Hitliste der beliebtesten Kantinengerichte führt das schmackhafte Gericht seit mehreren Jahrzehnten unangefochten an.
Foto: Emil Zander -
Mahmut Özdemir: Einzug des DuisBurger
Das Leibgericht von Mahmut Özdemir (SPD), Abgeordneter des Wahlkreises Duisburg II, ist der DuisBurger. Dieser hat auch schon den Einzug in das Abgeordnetenrestaurant des Deutschen Bundestages geschafft.
Foto: Bettina Engel-Albustin / fotoagentur ruhr moers -
Peter Aumer: Schnell, lecker, regional
Ein typisches Gericht aus der Heimat des Regensburger Bundestagsabgeordneten Peter Aumer (CSU) sind Regensburger Knacker mit allem: Die Wurst wird in der Länge halbiert, angebraten und dann mit süßem Senf, Meerrettich und einigen Scheiben Gewürzgurke in einer Semmel serviert. Mit Zwiebeln, Essig und Öl lässt sich aus Regensburger Knackern auch ein prima Wurstsalat zubereiten.
Foto: Berli Berlinski -
Alois Rainer: Deftige Schweinshaxe
In Niederbayern, der Heimat von Alois Rainer MdB (CSU), isst man gerne deftig. Dass der Metzgermeister dabei auch gerne Fleisch auf dem Teller mag, verwundert wenig. Eines seiner Leibgerichte ist die Schweinshaxe, schön knusprig gebraten und mit Semmelknödeln und Kraut serviert. Dazu ein frisch gezapftes Bier und das (kulinarische) Glück ist vollkommen.
Foto: Tobias Koch
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Ansgar Heveling: "Himmel un Ääd" - Traditionell rheinisch
Das traditionell rheinische Gericht "Himmel un Ääd" (Himmel und Erde) ist nicht nur eine Spezialität in dem Wahlkreis Krefeld I - Neuss II von Ansgar Heveling (CDU), sondern auch eines seiner Leibgerichte. Dabei handelt es sich um eine Speise aus Kartoffelpüree und Apfelmus bzw. Apfelstücken, das bevorzugt mit Flönz (Blutwurst) serviert wird.
Foto: Ansgar Heveling / Tobias Koch
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Dr. Oliver Vogt: Die Mischung macht's
Der Wahlkreis 134: Minden-Lübbecke I von Herrn Dr. Oliver Vogt (CDU) zeichnet sich durch eine breite Vielfalt aus. Neben zahlreichen kleine Bäckerein und Fleischerein, die heimische Produkte zubereiten, zählt insbesondere Spargel sowie Grünkohl zu den regionalen Besonderheit des Mühlenkreises. Auch der kulinarische Einfluss von Niedersachsen ist aufgrund der örtlichen Nähe spürbar.
Foto: Dr. Oliver Vogt
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Sebastian Roloff: Gemeinsam schmeckt's am besten
Die liebste regionale Spezialität von Herr Sebastian Roloff (SPD) aus dem Wahlkreis 219: München-Süd ist das bayerische Brotzeitbrettl mit Brezen, Obatzda, Eiern, Käse, Essiggurken, Radi und Radieserl. Am besten schmeckt es Herrn Roloff zusammen mit seinen Freunden in einem der schönen Münchner Biergärten, denn hier ist auch das passende Getränk nicht weit.
Foto: Sebastian Roloff / Susie Knoll
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Hermann Färber: Heimischer Gänsebraten
Für Hermann Färber (CDU) spiegelt besonders der heimische Gänsebraten mit Rotkohl, Knödel und Preiselbeerbirne die kulinarische Vielfalt seines Wahlkreises Göppingen wider. Dazu bietet sich ein vollmundiger Spätburgunder aus Württemberg als perfekter Weinbegleiter an.
Foto: Thomas Trutschel -
Fabian Gramling: Schwäbische Käsespätzle
Fabian Gramling genießt es, wenn er mal Zeit findet, schwäbische Kässpätzle für seine Frau und sich selbst zuzubereiten. Ein einfaches, aber leckeres Gericht. Die Eier und das Mehl kauft er gerne bei regionalen Hofläden, denn davon gibt es viele in seinem Wahlkreis Neckar-Zaber.
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Albert Rupprecht: Karpfen aus der Oberpfalz
Die Lieblingsspezialität des Abgeordneten Albert Rupprecht (CSU) aus der nördlichen Oberpfalz ist der Karpfen blau oder gebacken mit heimischen Salzkartoffeln. Die aus der traditionellen und regionalen Zucht stammenden Karpfen sind vergleichsweise kalorienarm und reich an mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Somit ist der Karpfen eine Spezialität, die gleichermaßen köstlich, regional und gesund ist.
Foto: Albert Rupprecht/ Büro Albert Rupprecht
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Sebastian Fiedler: Ruhrgebietstypische Kartoffelsuppe
Der Abgeordnete Sebastian Fiedler (SPD) aus Mülheim isst gern eine ruhrgebietstypische Kartoffelsuppe - ohne Speck aber dafür mit Steinpilzen. Die heißt in Mülheim an der Ruhr "Hammeleck", wird aber auch in Essen gern gegessen. Das Gemüse sollte dabei frisch aus der Region kommen.
Foto: Sebastian Fiedler/ Büro Sebastian Fiedler
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Artur Auernhammer: Nationalgericht Bratwurst
Der CDU/CSU-Bundestagsbgeordnete Artur Auernhammer genießt sehr gerne Ansbacher Bratwürste mit heimischem Merkendorfer Kraut. Dies ist in der Region eine Art Nationalgericht. Das bodenständige fränkische Gericht zeigt die regionale Wertschöpfungskette. Von der Haltung der Schweine bis zur Schlachtung bzw. dem Anbau vom Kraut bis zur Ernte. Hier weiß man, wo die Lebensmittel herkommen.
Foto: Artur Auernhammer/ Tobias Koch
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Hanna Steinmüller: Vielfalt, die schmeckt
Berlin-Mitte ist für die Grünen-Abgeordnete Hanna Steinmüller ein Ort, der die ganze Welt auf den Teller bringt. Hier kann man Köstlichkeiten aus jeder Ecke der Erde entdecken – sei es saftige Köfte, frisches Sushi, knusprige Pizza oder herzhaftes Brandenburger Sauerkraut. In den lebendigen Straßen von Mitte findet wirklich jede:r etwas, das das Herz höherschlagen lässt. Ein Ort, an dem die Vielfalt schmeckt und der kulinarischen Entdeckungsreise keine Grenzen setzt.
Foto: Julia Bornkessel
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Nina Warken: Grünkernsuppe und Hippen
Ein Klassiker aus der nordbadischen Heimat von Nina Warken MdB (CDU) ist die Grünkernsuppe. Grünkern wird übrigens gerne auch „badischer Rei“ genannt und gilt als sehr gesund. Kinder mögen ihn weniger aufgrund seines leicht bitteren Geschmacks. Für Nina Warken aber ist er ein wahres Highlight auf dem Speiseplan und mit einer „Hippe“, einem dünnen, knusprigen Gebäck aus Zucker, Butter, Eiweiß und Mehl, als Dessert ist das Menü für sie perfekt!
Foto: Tobias Koch
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Mark Helfrich: Glückstädter Matjes
Der Bundestagsabgeordnete Mark Helfrich (CDU) aus dem Wahlkreis 003: Steinburg – Dithmarschen Süd schätzt die kulinarische Vielfalt Norddeutschlands ganz besonders. Dabei hält er die Glückstädter Matjes für eine echte norddeutsche Delikatesse aus seinem Wahlkreis.
Foto: Steven Vangermain
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Katharina Beck: Ein Fischbrötchen frisch auf die Hand
Die Hamburger Bundestagsabgeordnete Katharina Beck (Bündnis 90/Die Grünen) mag es lecker und einfach mit einem Fischbrötchen auf die Hand. So kann man am besten die Alster, den Hafen oder den Ohlsdorfer Friedhof erkunden. Danach darf es dann gern noch ein frisch gebrühter heißer Kaffee im Winterhuder Kaffeehaus sein.
Foto: Henning Angerer
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Michael Donth: Regionaler Genuss aus der Schwäbischen Alb
Der Bundestagsabgeordnete Michael Donth (CDU), der den Wahlkreis 289: Reutlingen vertritt, ist eng mit den kulinarischen Traditionen der Schwäbischen Alb verbunden. Besonders am Herzen liegen ihm die Albleisa (Alblinsen), die er am liebsten klassisch mit Spätzle und Saitenwürstle genießt. Eine weitere Spezialität seiner Heimat ist der Schwäbische Albdinkel. Dieses robuste Getreide gedeiht hervorragend auf den nährstoffarmen Böden der Albhochfläche und wird von zahlreichen Bäckereien und regionalen Betrieben zu hochwertigen Backwaren und Spezialitäten verarbeitet.
Foto: Tobias Koch I CDU
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Carsten Müller: Braunkohl mit Bregenwurst
Für den Bundestagsabgeordneten Carsten Müller (CDU) aus dem Wahlkreis 050: Braunschweig kommt nach dem ersten Frost Braunkohl auf den Tisch. Das beliebte Gemüse ist eine Unterart des Grünkohls und wird hierzulande Braunkohl genannt, da er beim Kochen eine braune Farbe annimmt. Er wird traditionell mit Bregenwurst nach einer langen Winterwanderung serviert: ein schmackhaftes Gericht.
Foto: Björn Küssner
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Daniel Bettermann: Nordhessische Ahle Wurscht
Der Abgeordnete Daniel Bettermann (SPD) aus dem Wahlkreis 167: Kassel liebt die „Nordhessische Ahle Wurscht“ , eine traditionelle regionale Spezialität. Dabei handelt es sich um eine luftgetrocknete oder leicht geräucherte Rohwurst aus Schweinefleisch, die nach einem überlieferten Herstellungsverfahren reift und für ihren würzigen Geschmack bekannt ist. Mittlerweile ist die „Ahle Wurscht“ europaweit geschützt.
Foto: Daniel Bettermann
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Daniel Kölbl: Rode Grütt
Der Abgeordnete Daniel Kölbl welcher im Bundestag den Wahlkreis 007: Pinneberg vertritt ist ein Dessert Fan. Und das besonders von Roter Grütze – oder wie man in seiner Heimat auf Plattdeutsch sagt „Rode Grütt“ – mit Erdbeeren, Himbeeren, Johannisbeeren und Kirschen von nebenan aus der Elbmarsch. Und als Krönung eine dicke Kugel Vanilleeis mitten auf den fruchtigen Teller!
Foto: Daniel Kölbl
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Franziska Kersten: Spezialitäten aus Börde und Altmark
Der Wahlkreis 67 - Börde - Salzlandkreis zeichnet sich durch eine große kulinarische Vielfalt aus. Daher fiel es der Abgeordneten Franziska Kersten schwer, sich auf nur eine Spezialität festzulegen – ihre Wahl fiel schließlich auf gleich drei regionale Köstlichkeiten: die Altmärkische Hochzeitssuppe, den Salzwedeler Baumkuchen sowie Eierlikör aus der Börde.
Foto: SPD-Fraktion
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Anna Aeikens: Zeitloser Klassiker
Im Wahlkreis 67: Börde-Salzlandkreis gehören Kartoffelpuffer mit Apfelmus zu den Gerichten, die Kindheitserinnerungen und Heimatgefühl wecken. Diese einfache, aber traditionsreiche Kombination zeigt, wie gut regionale Küche ohne viele Zutaten auskommt. Ob auf dem Weihnachtsmarkt, beim Dorffest oder frisch aus der heimischen Pfanne: Kartoffelpuffer mit Apfelmus sind ein zeitloser Klassiker, der Generationen verbindet.
Foto: Sophie Weise-Meißner
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Josef Oster: Döppelkooche mit Apfelmus
Der Bundestagsabgeordnete Josef Oster aus dem Wahlkreis 198: Koblenz schätzt die traditionelle rheinländische Küche. Besonders gerne isst er Döppekooche – einen herzhaften Kartoffelauflauf, der klassisch mit Apfelmus serviert wird. Als süßen Abschluss darf für ihn anschließend ein Stück Quetschenkuchen, der regionale Pflaumenkuchen, natürlich nicht fehlen.
Foto: Laurence Chaperon