Neues Logistikzentrum: Die Reise der Wurst

So kommen Produkte in den EDEKA-Markt

Vor den Toren von Bückeburg befindet sich seit zwei Jahren eine riesige Baustelle. Hier entsteht ein neues Logistikzentrum für Bauerngut, ein Fleisch- und Wurstproduktionsunternehmen, das zu EDEKA gehört. Felix (12) und Leo (10) aus Bückeburg wollen herausfinden, wie es im Inneren des Bauwerks aussieht. Später werden hier viele Hunderttausend Tonnen Wurst und Fleisch gelagert und von dort aus auf den Weg in die EDEKA-Märkte gebracht. Derzeit wird die Technik installiert. Schon jetzt kann man sich vorstellen, wie hier künftig Förderbänder surren und Kisten automatisch durch das Shuttle-Lager fahren. Projektleiter Horst Reinking und Thorben Pöhl von Bauerngut zeigen Felix und Leo, was hier entsteht und was künftig mit ihrer Lieblingswurst passiert, bevor sie im Supermarktregal liegt.

Das neue Logistikzentrum von Bauerngut

  • Kurz erklärt

    Was ist ein Logistikzentrum? Stell dir einen riesigen Vorratsschrank vor – so groß wie mehrere Fußballfelder. Dort warten frisch produzierte Wurst, Fleisch und viele andere Lebensmittel auf ihren Einsatz. Sobald ein EDEKA-Markt etwas bestellt, flitzen Roboter los, sammeln alles ein und packen die Waren in Kisten. Lastwagen bringen sie anschließend in die Märkte. So findest du beim Einkaufen immer frische Lebensmittel im Regal.

  • Sicher unterwegs

    Bevor Leo und Felix das neue Logistikzentrum erkunden, ziehen sie zuerst ihre Schutzausrüstung an: feste Schuhe, eine leuchtende Warnweste und einen coolen Schutzhelm – fast wie echte Bauprofis. Die Ausrüstung bewahrt sie davor, sich an herumliegenden Steinen oder Nägeln zu verletzten, und sorgt dafür, dass ihr Kopf geschützt ist, falls mal etwas von oben herunterfällt.

  • Schritt für Schritt

    Rückblick: Bevor in den großen Hallen Förderbänder oder Maschinen aufgebaut werden konnten, ist auf der Baustelle in den vergangenen Monaten einiges passiert. Zuerst wird die Baustelle vorbereitet: Große Bagger heben Erde aus, Lastwagen bringen Material und der Untergrund wird vorbereitet. Danach entstehen Schritt für Schritt die Wände und das Dach. Jetzt, wo das Gebäude steht, geht es innen weiter.

  • Blitzschnelles Entladen

    Im Wareneingang – also dort, wo die Lkw künftig die frischen Fleisch- und Wurstwaren aus dem benachbarten Produktionswerk anliefern – gibt es besondere Tore, die „Loadhouses“. Hier kann ein Lkw künftig fast wie von Zauberhand entladen werden: Ein automatischer Gabelstapler fährt hinein, hebt die Paletten an und räumt den ganzen Lkw in nur fünf Minuten leer. Zum Vergleich: Heute dauert das noch ganze 45 Minuten – also neunmal so lange. Einige Lieferungen werden aber auch weiterhin von Hand bearbeitet. Die beiden YUMMI-Reporter probieren die Anlage aus, mit der später der automatische Gabelstapler von den Mitarbeiter:innen gesteuert wird.

  • Abfahrt!

    Auch beim Warenausgang – also dort, wo die fertigen Bestellungen für die EDEKA-Märkte zusammengestellt werden – kommt moderne Technik zum Einsatz. Sie nimmt die gepackten Waren, stapelt sie ordentlich auf Rollwagen oder Paletten und wickelt alles fest ein. So verrutscht nichts und die Lieferung kommt sicher im Markt an. Gerade wird getestet, ob die Technik funktioniert. Felix und Leo schauen gespannt dabei zu.

  • Auf und ab

    Im Obergeschoss fahren die mit Fleisch und Wurst gefüllten Kisten später ganz automatisch über Förderbänder zu ihren jeweiligen Regalplätzen und wieder zurück. Besonders spannend sind die Spiralförderer: Sie funktionieren fast wie riesige Kistenrutschen und bringen die Waren nach oben oder unten. Insgesamt verlaufen im neuen Logistikzentrum zwölf Kilometer Förderstrecken – das entspricht mehr als 100 Fußballfeldern hintereinander. Felix und Leo dürfen eine Kiste auf das Förderband legen. Die Spiralförderer sind circa zwölf Meter hoch. Das ist ungefähr so hoch wie ein vierstöckiges Wohnhaus.

  • Energie von der Sonne

    Auf dem Dach befindet sich eine große Solaranlage. Sie fängt Sonnenlicht ein und erzeugt daraus Strom. Damit es im Gebäude schön kühl bleibt, gibt es moderne Kühltechnik. Im Lager darf es nicht wärmer als zwei Grad werden – also ungefähr so kalt wie an einem kalten Wintertag. Beim Kühlen entsteht warme Luft. Diese Wärme wird nicht einfach weggeblasen, sondern zum Heizen weitergenutzt. Deshalb braucht das Logistikzentrum kein Öl und kein Gas. Das ist besser für die Umwelt, weil weniger schädliche Abgase entstehen. Vom Dach kann man über viele Felder schauen und auch das Produktionswerk von Bauerngut, das nur einen kurzen Fußweg entfernt ist, sehen.

  • Kühllager

    Das Shuttle-Lager ist etwa 20 Meter hoch – so hoch wie eine Eiche. Darin finden rund 140.000 Kisten Platz. Später kann die Technik 16.000 Kisten pro Stunde bewegen. Das ist so, als würden jede Sekunde mehr als vier Kisten weitertransportiert! Da kommen Leo und Felix ins Staunen. Sie dürfen sogar einmal durch das Lager gehen, in dem die Lebensmittel später automatisch hin und her bewegt werden.

  • Fleißige Helfer

    Über 300 Bauarbeiter:innen aus ganz Europa arbeiten an dem Logistikzentrum mit. Wenn es fertig ist, entstehen dort rund 80 Arbeitsplätze. Dann arbeiten bei Bauerngut in Bückeburg insgesamt 850 Menschen, also mehr als in einer großen Schule mit allen Klassen zusammen.

  • Frisch und schnell

    Das neue Logistikzentrum von Bauerngut soll Anfang 2028 in Betrieb genommen werden. Dann sorgt es dafür, dass Kund:innen im Markt immer frische Produkte, wie beispielsweise Salami, Schinken, Bratwurst oder Mortadella, finden. Alles kommt schneller und besser gekühlt in die Märkte. Ziemlich spannend, was die Wurst alles so erlebt, bevor sie im EDEKA-Markt gekauft und dann gegessen wird.

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  • Kurz erklärt

    Was ist ein Logistikzentrum? Stell dir einen riesigen Vorratsschrank vor – so groß wie mehrere Fußballfelder. Dort warten frisch produzierte Wurst, Fleisch und viele andere Lebensmittel auf ihren Einsatz. Sobald ein EDEKA-Markt etwas bestellt, flitzen Roboter los, sammeln alles ein und packen die Waren in Kisten. Lastwagen bringen sie anschließend in die Märkte. So findest du beim Einkaufen immer frische Lebensmittel im Regal.

  • Sicher unterwegs

    Bevor Leo und Felix das neue Logistikzentrum erkunden, ziehen sie zuerst ihre Schutzausrüstung an: feste Schuhe, eine leuchtende Warnweste und einen coolen Schutzhelm – fast wie echte Bauprofis. Die Ausrüstung bewahrt sie davor, sich an herumliegenden Steinen oder Nägeln zu verletzten, und sorgt dafür, dass ihr Kopf geschützt ist, falls mal etwas von oben herunterfällt.

  • Schritt für Schritt

    Rückblick: Bevor in den großen Hallen Förderbänder oder Maschinen aufgebaut werden konnten, ist auf der Baustelle in den vergangenen Monaten einiges passiert. Zuerst wird die Baustelle vorbereitet: Große Bagger heben Erde aus, Lastwagen bringen Material und der Untergrund wird vorbereitet. Danach entstehen Schritt für Schritt die Wände und das Dach. Jetzt, wo das Gebäude steht, geht es innen weiter.

  • Blitzschnelles Entladen

    Im Wareneingang – also dort, wo die Lkw künftig die frischen Fleisch- und Wurstwaren aus dem benachbarten Produktionswerk anliefern – gibt es besondere Tore, die „Loadhouses“. Hier kann ein Lkw künftig fast wie von Zauberhand entladen werden: Ein automatischer Gabelstapler fährt hinein, hebt die Paletten an und räumt den ganzen Lkw in nur fünf Minuten leer. Zum Vergleich: Heute dauert das noch ganze 45 Minuten – also neunmal so lange. Einige Lieferungen werden aber auch weiterhin von Hand bearbeitet. Die beiden YUMMI-Reporter probieren die Anlage aus, mit der später der automatische Gabelstapler von den Mitarbeiter:innen gesteuert wird.

  • Abfahrt!

    Auch beim Warenausgang – also dort, wo die fertigen Bestellungen für die EDEKA-Märkte zusammengestellt werden – kommt moderne Technik zum Einsatz. Sie nimmt die gepackten Waren, stapelt sie ordentlich auf Rollwagen oder Paletten und wickelt alles fest ein. So verrutscht nichts und die Lieferung kommt sicher im Markt an. Gerade wird getestet, ob die Technik funktioniert. Felix und Leo schauen gespannt dabei zu.

  • Auf und ab

    Im Obergeschoss fahren die mit Fleisch und Wurst gefüllten Kisten später ganz automatisch über Förderbänder zu ihren jeweiligen Regalplätzen und wieder zurück. Besonders spannend sind die Spiralförderer: Sie funktionieren fast wie riesige Kistenrutschen und bringen die Waren nach oben oder unten. Insgesamt verlaufen im neuen Logistikzentrum zwölf Kilometer Förderstrecken – das entspricht mehr als 100 Fußballfeldern hintereinander. Felix und Leo dürfen eine Kiste auf das Förderband legen. Die Spiralförderer sind circa zwölf Meter hoch. Das ist ungefähr so hoch wie ein vierstöckiges Wohnhaus.

  • Energie von der Sonne

    Auf dem Dach befindet sich eine große Solaranlage. Sie fängt Sonnenlicht ein und erzeugt daraus Strom. Damit es im Gebäude schön kühl bleibt, gibt es moderne Kühltechnik. Im Lager darf es nicht wärmer als zwei Grad werden – also ungefähr so kalt wie an einem kalten Wintertag. Beim Kühlen entsteht warme Luft. Diese Wärme wird nicht einfach weggeblasen, sondern zum Heizen weitergenutzt. Deshalb braucht das Logistikzentrum kein Öl und kein Gas. Das ist besser für die Umwelt, weil weniger schädliche Abgase entstehen. Vom Dach kann man über viele Felder schauen und auch das Produktionswerk von Bauerngut, das nur einen kurzen Fußweg entfernt ist, sehen.

  • Kühllager

    Das Shuttle-Lager ist etwa 20 Meter hoch – so hoch wie eine Eiche. Darin finden rund 140.000 Kisten Platz. Später kann die Technik 16.000 Kisten pro Stunde bewegen. Das ist so, als würden jede Sekunde mehr als vier Kisten weitertransportiert! Da kommen Leo und Felix ins Staunen. Sie dürfen sogar einmal durch das Lager gehen, in dem die Lebensmittel später automatisch hin und her bewegt werden.

  • Fleißige Helfer

    Über 300 Bauarbeiter:innen aus ganz Europa arbeiten an dem Logistikzentrum mit. Wenn es fertig ist, entstehen dort rund 80 Arbeitsplätze. Dann arbeiten bei Bauerngut in Bückeburg insgesamt 850 Menschen, also mehr als in einer großen Schule mit allen Klassen zusammen.

  • Frisch und schnell

    Das neue Logistikzentrum von Bauerngut soll Anfang 2028 in Betrieb genommen werden. Dann sorgt es dafür, dass Kund:innen im Markt immer frische Produkte, wie beispielsweise Salami, Schinken, Bratwurst oder Mortadella, finden. Alles kommt schneller und besser gekühlt in die Märkte. Ziemlich spannend, was die Wurst alles so erlebt, bevor sie im EDEKA-Markt gekauft und dann gegessen wird.