Schäfer's: So entsteht ein Brot in der Produktion
So entstehen Berliner in der Produktion von Schäfer's in Osterweddingen
Heute dürfen die Geschwister Sverre (5 Jahre), Thorin (10 Jahre) und Ilvy (9 Jahre) gemeinsam mit ihren Eltern die Berliner-Produktion von Schäfer’s in Osterweddingen erkunden.
Schäfer’s gehört zur EDEKA Minden-Hannover und hat hier gleich zwei Produktionswerke für Backwaren – zusammen mehr als 20.000 Quadratmeter groß, also etwa so groß wie drei Fußballfelder!
Seit 2014 werden dort Brötchen, Croissants, Berliner und Plundergebäck hergestellt, seit 2022 auch leckere Bio-Backwaren. Die Eltern der YUMMI-Reporter:innen sind Mitarbeitende bei Schäfer’s – Mama Dietlind arbeitet in der Qualitätssicherung, Papa Björn ist Schichtleiter in der Produktion. Produktentwickler Mikko Heimplätzer zeigt den Reporter:innen, wie aus einfachen Zutaten Tausende Berliner entstehen.
In einer Stunde sind es rund 5.000 Stück!
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1. Station: Die Hygieneschleuse
Die Hygienevorschriften bei der Herstellung und Verarbeitung von Lebensmitteln sind sehr streng. Das gilt auch bei Schäfer’s. Also müssen die drei Reporter:innen sich die Hände waschen, sorgfältig desinfizieren und die vorgeschriebene Kleidung anziehen: ein weißes Shirt von Schäfer’s, Schuh-Überzieher und ein Haarnetz.
GRÜNES LICHT: Thorin hat sich die Hände gewaschen, abgetrocknet und desinfiziert – das Licht an der Hygieneschleuse springt auf Grün. Alles sauber – ab in die Produktion! -
2. Station: Das Teigmischen
Die Berliner bestehen aus einem Teig aus Hefe, Weizenmehl, Eiern, Wasser und einer speziellen Backmischung. Damit sich die Zutaten gut verbinden, wird der Teig insgesamt elf Minuten lang geknetet. -
3. Station: Kleine Kugeln formen
Der fertige Teig wird aus dem Behälter über einen Trichter in eine Maschine gefüllt. Diese teilt den Teig in jeweils gleich große Stücke und formt ihn zu kleinen Kugeln. Über ein Laufband fallen die Teiglinge auf eine bemehlte Platte und werden von einer weiteren Maschine angedrückt.
RUNDE SACHE: Alle Kugeln sind exakt gleich geformt, erklärt Mikko den Geschwistern. Dann gehts auf dem Laufband durch die Produktion. -
4. Station: Garen und backen
Die Teiglinge fahren auf mehreren Laufbändern weiter bis in den Garraum. Dort dürfen sie bei warmen 26 Grad aufgehen. Danach geht es in eine kühlere Kammer mit nur 17 Grad. Durch den Temperaturunterschied trocknet die Oberfläche leicht an – so bildet sich eine dünne Haut. Die sorgt später dafür, dass der Berliner beim Backen nicht zu viel Fett aufsaugt und schön locker bleibt. Jetzt kommt der spannendste Teil: das Fettbad! Bei 175 Grad backen die Berliner und werden dabei zweimal gewendet. Sie schwimmen wie kleine Boote und werden nach und nach goldbraun. -
5. Station: Die Füllung
Anschließend werden sie mit einer Maschine gefüllt. Insgesamt gibt es 16 Sorten – von fruchtig über cremig bis hin zu schokoladig. -
6. Station: Kühlen
Danach fahren die gefüllten Berliner durch den Kühltunnel. Bei acht Grad werden sie dort in etwa 20 Minuten abgekühlt – fast wie auf einer kleinen Autobahn nur für Berliner. -
7. Station: Veredeln und ab in den Markt
Zum Schluss werden die Berliner gezuckert, gepudert, glasiert oder bestreut – je nachdem, welcher Berliner gerade produziert wird. Danach kommen sie in eine einfache Verpackung und werden zu den EDEKA-Märkten oder in die Schäfer’s-Cafés geliefert. -
Auf geht´s, Verzieren!
Heute sind Ilvy, Thorin und Sverre die Deko-Chefs: Sie verzieren ihre Berliner nach Lust und Laune in ihren Lieblingsfarben – und dürfen sie am Ende mit nach Hause nehmen. Und wie schmecken die Berliner jetzt? -
Na los, Probieren!
... die Berliner schmecken einfach köstlich!