Menü
Zentrale

Im Gespräch mit Thorsten Nordhoff

Thorsten Nordhoff arbeitet seit September 2024 in der EDEKA-Zentrale als Referent Bilanzierung. Wer allerdings beim Thema Bilanzen an Akkordarbeit und reines Tabellentippen denkt, liegt falsch! Im Interview verrät er, warum er besonders vorausschauend arbeiten muss und warum gerade die Komplexität von EDEKA so spannend für ihn ist.

Wie kam es, dass du dich für EDEKA als Arbeitgeber entschieden hast?

Es gab zwei ausschlaggebende Punkte, die mich überzeugt haben: EDEKA als Marktführer im deutschen Lebensmittelhandel - allein dieser hat mir jede Menge spannende Arbeit versprochen. Und das Vorstellungsgespräch mit der Bereichsleitung und der Gruppenleitung. Hier wurden mir viele Möglichkeiten in Aussicht gestellt. Das klang für mich alles sehr vielversprechend.

Und wurden die Versprechen gehalten?

Absolut! Das erste Jahr war sehr abwechslungsreich und die Größenordnung von EDEKA, beispielsweise beim Jahresabschluss, durchaus überwältigend – aber auf eine positive Art. Es ist auch nach über einem Jahr spannend, das Verständnis für EDEKA zu entwickeln. Es gibt etliche Bereiche, die miteinander verwoben sind und Auswirkungen aufeinander haben. Das Transferdenken, das dabei und auch für meine Arbeit nötig ist, macht mir ganz besonders Spaß. Für Außenstehende sind die vielen Zahlen und ihre Veränderungen in den Bilanzen eine große graue Masse. Meine Aufgabe ist es, diese graue Masse zu durchdringen und greifbar zu machen - für mich ist das überaus spannend!

Was sind darüber hinaus deine Aufgaben als Referent Bilanzierung?

Auf meiner Agenda stehen Jahresabschlüsse, Monatsabschlüsse oder auch Vorprüfungen für Wirtschaftsprüfungen. Aber das macht nur rund 30 Prozent meiner Arbeit aus. Der Rest wird unter anderem gefüllt mit dem Tagesgeschäft. Dazu gehören beispielsweise die Prüfung von Sachverhalten sowie die Sicherstellung der technischen Daten im Hintergrund und ihrer korrekten Darstellung. Zusätzlich bin ich Ansprechpartner für sämtliche Abteilungen bei Fragen zu Rechnungsstellungen, Kontenplänen oder Artikeldaten.

Gibt es auch Aufgaben, die nicht wiederkehrend sind?

Jede Menge! Eigentlich füllt Projektarbeit sogar den größten Teil meiner verbleibenden Arbeitszeit. Wir sind in unserem Bereich so etwas wie Finance Manager. Wenn beispielsweise neue Geschäftspartner hinzukommen oder Integrationen von Unternehmen vorgenommen werden, sind wir für die Einordnung und das Aufsetzen verschiedenster bilanzrelevanter Daten zuständig. Solche Projektaufgaben bringen mir besonders viel Spaß.

Thorsten Nordhoff schaut lächelnd in die Kamera.

Kannst du dafür ein Beispiel nennen?

Ja, besonders spannend war ein größeres Projekt, bei dem zwei Unternehmensbereiche zusammengeführt wurden und wir aus der Einzelbilanzierung die Projektleitung übernommen haben. Der abteilungsübergreifende Austausch war dabei sehr lehrreich und hat die Zusammenarbeit in Folgeprojekten deutlich erleichtert.

Wie viele Personen gehören zu eurem Team im Bereich Bilanzierung?

Wir sind 16 Personen, davon drei Führungskräfte. Das Besondere an unserem Team: Alle bringen eine hohe intrinsische Motivation mit. Wir packen gerne an, sind gut organisiert und können uns innerhalb des Teams dank guter Dokumentation auch gegenseitig gut vertreten.

Wann kommt es dazu, dass ihr euch gegenseitig vertreten müsst?

Ganz klassisch bei Urlaub oder Krankheit. Es sind aber auch viele Elternteile bei uns im Team, sodass spontane Ausfälle ab und zu vorkommen. Für uns ist das aber überhaupt kein Problem. Im Gegenteil, wir wissen alle, wie wichtig die eigene Familie ist und geben und nehmen entsprechenden Freiraum.

Das hört sich nach einer sehr ausgeglichenen Work-Life-Balance an!

Ja, wir können unser Privatleben ziemlich gut mit der Arbeit vereinen. Die gegebenen Möglichkeiten der Gleitzeit nehmen wir gerne wahr und können die Aufgaben so unserem Alltag anpassen. Wichtig sind dafür eine gute Selbstorganisation und vorausschauendes Arbeiten, was mit unserem zum Großteil vorhersehbaren Workload gut möglich ist. Die Jahres- und Monatsabschlüsse sind arbeitsintensiv, aber planbar. Zeit für andere Aufgaben und Projektarbeiten haben wir ebenfalls in eingeplanten Zyklen. Aktuell optimieren wir viel in unserem Team und entwickeln neue Lösungen, um effektiver arbeiten zu können.

Wie viele dieser Ideen kommen vom Team?

Sehr viele! Dass wir Ideen entwickeln und diese mit unserem Team und den Vorgesetzten besprechen, ist sehr wichtig für uns und wird auch eingefordert. Unsere Führungskräfte sehen unsere Expertise, fragen nach unserer Meinung und schätzen diese auch. Dieses Gefühl der Wertschätzung führt auch dazu, dass wir alle motiviert sind.

Was gefällt dir darüber hinaus an EDEKA als Arbeitgeber?

Das Fitnessstudio, der Concierge-Service, zahlreiche Aktivitäten, die das Miteinander stärken, wie die Sommer- oder Winterlounge oder auch Events wie der Staffellauf. Und nicht zu vergessen: die Kantine.

Und mit welchem Dresscode trifft man dich in der EDEKA-Zentrale?

Immer mit Kragen.