Zukunft gestalten: Wie Ulrike Fink Nachwuchskräfte bei EDEKA begleitet
Ulrike Fink arbeitet seit 2011 im Bildungswesen der EDEKA Juniorengruppe e.V. Zu ihren Aufgaben gehört es, junge Nachwuchskräfte im Laufe ihrer Karriere zu begleiten. Warum ihr das so viel bedeutet und sie sich jetzt schon sicher ist, dass sie bei EDEKA bis zur Rente bleiben möchte, verrät sie im Interview.
Ulrike, was sind deine Aufgaben bei der Nachwuchsförderung? Was macht man im Bildungswesen bei EDEKA?
Das Bildungswesen von EDEKA ist breit gefächert und dafür da, die Mitarbeitenden von EDEKA aus-, fort- und weiterzubilden. Wir von der EDEKA Juniorengruppe e.V. kümmern uns im Bereich der Nachwuchsförderung um die berufliche Förderung und Persönlichkeitsentwicklung des kaufmännischen Nachwuchses.
Was bedeutet das konkret?
Das heißt: Wir unterstützen dabei, dass sich die jungen Talente, die im Verbund arbeiten, weiterentwickeln und Führungspositionen einnehmen oder sogar einen eigenen EDEKA-Markt eröffnen können. Konkret ist meine Aufgabe als Führungskraft dabei, unser Team aus Trainer:innen weiterzuentwickeln und zu fördern, sodass sie eigenständige Ansprechpartner:innen für die Nachwuchskräfte sein können. Eigene Schulungen mache ich aber auch noch - meine Leidenschaft liegt dabei im Themenfeld Marketing.
Welche Schulungen bietet ihr grundsätzlich an?
Das sind die unterschiedlichsten Themen. Zum Beispiel fördern wir die Skills unserer Führungskräfte, etwa wie Mitarbeitendengespräche geführt werden. Es gibt Arbeitsrechtsseminare, BWL-Themen, aber auch betriebswirtschaftliche Planspiele. Im Grunde begleiten wir unsere Seminarteilnehmenden in ihrer Entwicklung über einen längeren Zeitraum, um sie zum Beispiel auf ihre Selbstständigkeit vorzubereiten.
EDEKA hat in ganz Deutschland über 5.300 Märkte. Bist du nicht ständig auf Dienstreisen?
Ja, das bin ich und mir macht es auch sehr viel Spaß! Den Großteil meiner Arbeitszeit verbringe ich aber in der EDEKA-Zentrale in Hamburg.
Wie sieht ein normaler Arbeitstag von dir in der EDEKA-Zentrale aus?
Ich beginne schon früh am Morgen um 7:30 Uhr - das ist dank der Gleitzeit kein Problem, wir können zwischen 6:00 und 9:00 anfangen zu arbeiten.
Als erstes arbeite ich meine Mails ab. Danach beginnen direkt meine ersten Termine und das geht dann meistens den weiteren Vormittag so. Unter anderem sind dies Termine mit unseren Trainer:innen und Teammitgliedern, der Austausch mit den EDEKA-Regionen oder die Etablierung neuer Formate. Nach dem Mittagessen in der Kantine geht es dann mit den nächsten Meetings weiter, aber ich blocke mir auch täglich Zeit für Fokusarbeit. Um 16:30 ist mein Arbeitstag, sofern ich nicht auf Dienstreise bin, zu Ende.
Du bist offenbar viel in Terminen. Stört dich das?
Nein. Es ist meine Aufgabe als stellvertretende Abteilungsleitung und Teamleitung der Einstiegsprogramme meinen Teamkolleg:innen den Rücken freizuhalten und dafür zu sorgen, dass sie ausreichend Zeit für ihre Aufgaben haben. Und wenn ich dann sehe, wieviel alle gemeinsam geschafft haben, ist das für mich umso schöner! Zudem ist mein Arbeitsalltag sehr abwechslungsreich. Es sind immer andere Meetings mit anderen Personen, ich bin viel unterwegs und eigene Schulungen gebe ich zudem auch.
Hier kommen Menschen zusammen, die ihre Aufgabe als sinnstiftend wahrnehmen und gemeinsam an den Mehrwert ihres Handelns glauben.
Welche Aufgabe gibt dir am meisten Sinn bei deiner Arbeit in der Nachwuchsförderung?
Das ist für mich einfach zu beantworten: Die Entwicklung derjenigen zu sehen, die wir über einige Jahre hinweg begleiten dürfen. Wenn wir zum Beispiel eine Person schon zu Beginn der EDEKA-Karriere in der ersten Fortbildung begleitet haben und wir dann zur Markteröffnung eingeladen werden; oder auch wenn wir die persönliche Entwicklung von einer anfangs schüchternen Person zu einer selbstbewusst auftretenden Führungskraft sehen - das ist unser täglicher Applaus und wir spüren die Wertschätzung bei der Arbeit.
Was unterschätzen Außenstehende bei deiner Arbeit im EDEKA-Bildungswesen oft?
Wie gut wir in der EDEKA-Welt vernetzt sind. Wir haben schließlich schon viele tausend Menschen bei ihrer Karriere begleitet und tun dies auch jedes Jahr aufs Neue, da lernt man schon zahlreiche Persönlichkeiten kennen. Und ganz im genossenschaftlichen Sinne, der EDEKA ja durch und durch prägt: Es ist toll, auch diese Menschen untereinander bekanntzumachen.
Was schätzt du an EDEKA als Arbeitgeber?
Ich bin hier sehr zufrieden und glücklich. In der EDEKA-Zentrale steht der Mensch im Mittelpunkt und jede:r kann ihre oder seine Stärken in einem Bereich einbringen, der davon profitiert. Hier kommen Menschen zusammen, die ihre Aufgabe als sinnstiftend wahrnehmen und gemeinsam an den Mehrwert ihres Handelns glauben. Und unser Team im Bildungswesen ist einfach großartig! Kurzum: Es macht mir einfach Spaß und ich will auf jeden Fall bis zur Rente hierbleiben.
Wie bist du zu EDEKA gekommen?
Ich bin gebürtige Berlinerin und habe bei der EDEKA Minden-Hannover mein Duales Studium absolviert. Im Zuge dessen bin ich meinem jetzigen Chef begegnet und habe von der Arbeit der EDEKA Juniorengruppe erfahren - und da wusste ich sofort, dass ich hier arbeiten will. Über einen kleinen Umweg habe ich es dann in die EDEKA-Zentrale und schließlich in mein jetziges Team geschafft und bin überglücklich, hier zu sein. Studiert haben muss man bei uns übrigens nicht. Viele unserer Trainer:innen kommen von der EDEKA-Fläche, also aus den Märkten.
Gibt es denn auch Herausforderungen in deinem Job im Bildungswesen?
Natürlich! Beispielsweise muss man lernen, diplomatisch zu sein - zwischen den EDEKA-Regionen untereinander aber auch zwischen Kaufleuten und ihren Nachwuchskräften. Das lernt man in keiner Ausbildung, ist aber vor allem bei der EDEKA-Struktur aus Zentrale, Regionen und selbstständigen Kaufleuten immer nötig.
Zu guter Letzt: Was rätst du jemanden, der neu ins EDEKA-Bildungswesen einsteigt?
Neugierig sein und Spaß haben!