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Im Gespräch mit Sebastian Kamp 

Sebastian Kamp ist seit September 2025 bei der EDEKA-Zentrale als Referent Steuern beschäftigt. Der 35-Jährige sagt selbst: „Ich bin gekommen, um zu bleiben!“ Was er an der EDEKA-Zentrale schätzt und warum er bei seinem Job auch mal Detektiv sein muss, verrät er im Interview.

Sebastian, was begeistert dich am Thema Steuern und Zahlen?

Es sind nicht nur die Zahlen, die mich begeistern. Es ist vor allem die Verantwortung, die mit dem Thema Steuern einhergeht. Nur wenn ich gut berate und die steuerlichen Besonderheiten kenne, können wirtschaftlich fundierte Entscheidungen getroffen werden – das hat mich schon immer fasziniert.

Warum passt die EDEKA-Zentrale als Arbeitgeber gut zu dir?

EDEKA ist ein komplexer Unternehmensverbund, bei dem zahlreiche Themenfelder unter einem Dach gebündelt werden und viele Zahnräder ineinandergreifen. Sachverhalte aus verschiedenen Perspektiven zu verstehen und Zusammenhänge zu durchdringen - dafür braucht es manchmal Detektivarbeit und Hartnäckigkeit. Das ist eine andere Arbeit als in Steuerkanzleien, weil es durch die vielen Ebenen deutlich komplexer ist und die unterschiedlichen Steuerbereiche in denselben Sachverhalten jeweils andere Bewertungen nach sich ziehen. Aber gerade das finde ich so spannend!

Nun bist du ein Teil des großen Ganzen. Welchen Anteil hat das Finanz- und Rechnungswesen am Erfolg von EDEKA?

Uns sieht man auf den ersten Blick nicht unmittelbar, aber ohne das Knowhow im Hintergrund, ohne das Aufzeigen der Steuersachverhalte, auch mit entsprechenden langfristigen Folgen und damit die Schaffung einer Entscheidungsbasis, würde EDEKA nicht funktionieren. Das gilt aber ganz sicher nicht nur für unser Team im Finanz- und Rechnungswesen, sondern auch für die anderen Fachbereiche.

Für welche Steuerrechtler:innen ist die Arbeit bei der EDEKA-Zentrale spannend?

Hier gibt es für jede Steuerrechtlerin und jeden Steuerrechtler etwas, ob nun nationales oder internationales Steuerrecht, Umsatz- und Ertragsteuer. Außerdem werden uns immer wieder Anfragen aus den anderen Fachbereichen zugespielt, was immer neue Facetten mit sich bringt.

Welche Aufgaben hast du als Steuerreferent in der EDEKA-Zentrale?

Zu meinen Aufgaben gehören verschiedene steuerrelevante Bereiche. Unter anderem bin ich für die Tax Compliance zuständig. Hier unterstütze ich zum Beispiel bei Betriebsprüfungen, ermittle latente Steuern im Rahmen des Jahresabschlusses und bin für die steuerliche Würdigung von Verträgen und Prüfung der steuerlichen Anforderungen von Projekten zuständig. Zudem habe ich auch gestalterische Aufgaben. Dabei gilt es beispielsweise Steuerpotenzial aus der aktuellen Politik zu identifizieren, zu bewerten und daraus Handlungsoptionen zu identifizieren. Und auch internationales Steuerrecht steht auf meiner Agenda.

Sebastian Kamp lächelt in die Kamera.

Wie sieht denn ein typischer Arbeitstag von dir aus?

Einen Tagesablauf, der sich starr wiederholt, habe ich nicht - und das ist für mich auch gut so. Abgesehen von drei fixen Terminen in der Woche, in denen wir uns im Team absprechen, ist mein Tagesablauf immer dynamisch und ich reagiere auf die unterschiedlichen Anfragen und Aufgaben flexibel. Dazu gehören eine gute Selbstorganisation und die Priorisierung der Aufgaben meinerseits.

Beschreibe die Stimmung bei euch im Team mit drei Worten.

Motiviert. Neugierig. Busy.

Welche Tools nutzt ihr in der Steuerabteilung der EDEKA-Zentrale?

Ganz wichtig: Excel! Aber natürlich auch die anderen Office-Programme, SAP, GTC (Global Tax Center) und zunehmend KI, beispielsweise Haufe CoPilot.

Welche Benefits schätzt du an der EDEKA-Zentrale als Arbeitgeber?

Das günstige Fitnessstudio, die sehr gute Kantine, den Zuschuss zum HVV-Ticket und, gerade für Menschen, die sich gerne mit Finanzen beschäftigen, die vermögenswirksamen Leistungen. Und natürlich die Fort- und Weiterbildungen, die für uns Steuerrechtlerinnen und Steuerrechtler besonders wichtig sind.

Wie empfindest du die Work-Life-Balance in der EDEKA-Zentrale?

Die Work-Life-Balance ist meiner Meinung nach ausgewogen. Beruf und Familie lassen sich gut vereinbaren, für persönliche Situationen besteht hier viel Verständnis. Wenn das Arbeitsvolumen zunimmt, reagieren wir flexibel darauf.

Wenn du zukünftigen Teammitgliedern einen Tipp geben würdest, welcher wäre das?

Für die Studienzeit: ein Auslandssemester machen und entspannt bleiben, denn ob man die Regelstudienzeit erreicht hat, interessiert im Arbeitsalltag niemanden. Für die Bewerbungsphase: natürlich und aufmerksam sein, Rückfragen stellen. Und im Job: hartnäckig sein.

Hast du das Gefühl, einen krisenfesten und sicheren Arbeitsplatz zu haben?

Auf jeden Fall. Lebensmittel lieben wir immer, komme was wolle, oder?

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