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Einzelhandel

Neues Einzelhandelskonzept der EDEKA Minden-Hannover und des WWF macht Nachhaltigkeit in den Märkten sicht- und erlebbar

· Viele kleine Maßnahmen für eine große, gemeinschaftliche Wirkung

· 15 Testmärkte bis Anfang 2022

· Rollout für mehr als 1.000 Märkte geplant

16. September 2021 • Minden/Berlin

WWF Markt Auf Zuikunftswegen
Das EDEKA Center Moabit im Einkaufszentrum MOA Bogen in Berlin ist der erste Markt, der das nachhaltige Marktkonzept "Auf Zukunftswegen" umsetzt. (Bildquelle: EDEKA/Jochen Zick)

Mit vielen kleineren Nachhaltigkeitsmaßnahmen zu mehr Ressourcenschutz beitragen. Diesen Weg geht die EDEKA Minden-Hannover zusammen mit dem WWF – ab jetzt mit noch mehr Sichtbarkeit für die Kunden. Die Partner führen das Einzelhandelskonzept „Auf ZukunftsWegen“ ein, um Nachhaltigkeit vor Ort im Markt mit den Mitarbeitenden und den Kunden noch konkreter zu leben. Kern ist ein Leitfaden aus 47 Umwelt- und Ressourcenschutz-Maßnahmen, die die Sortiments- und Marktgestaltung sowie Informationsmaßnahmen betreffen. Das EDEKA Center Moabit im Einkaufszentrum MOA Bogen in Berlin ist der erste Markt, der das Konzept umsetzt. Bis Anfang 2022 sollen 14 weitere Testmärkte folgen. Im Anschluss steht das Konzept mehr als 1.000 EDEKA-Märkten, EDEKA Centern und MARKTKAUF-Häusern im Geschäftsgebiet der EDEKA Minden-Hannover zur Verfügung.

EDEKA und WWF setzen sich bereits seit zwölf Jahren in ihrer „Partnerschaft für Nachhaltigkeit“ gemeinsam dafür ein, den ökologischen Fußabdruck von EDEKA zu verringern und zugleich Verbraucher für einen nachhaltigeren Einkauf und Lebensstil zu motivieren. Nun erhalten die Märkte konkrete Handlungsanleitungen, wie sie die Ziele dieser Partnerschaft bei sich vor Ort verankern und für den Kunden sicht- und erlebbarer machen können. „Das Konzept lebt davon, dass viele kleine Maßnahmen, tausendfach umgesetzt, zusammen einen großen Beitrag ergeben. Wir haben ein großes Potenzial an Mitstreitenden durch täglich eine Million Kunden, die wir für ein nachhaltigeres Leben mit mehr Umwelt- und Ressourcenschutz gewinnen wollen“, erläutert Bettina Stolt, Koordination Nachhaltigkeit bei der EDEKA Minden-Hannover. „Nur gemeinsam können wir eine wirkliche Veränderung erreichen, daher sollen auch die Kunden noch stärker angeregt werden, sich aktiv für Nachhaltigkeit einzusetzen.

Das Einzelhandelskonzept besteht aus einem Leitfaden mit 47 Maßnahmen, von denen zehn verpflichtend sind. Zudem muss jeder Markt mindestens 75 Prozent der weiteren Maßnahmen umsetzen, um das Signet „Auf ZukunftsWegen“ in Form einer Panda-Tatze zu erhalten. Alle zwei Jahre wird die Umsetzung vor Ort erneut geprüft. Die vom WWF und von der EDEKA Minden-Hannover erarbeiteten Maßnahmen zielen auf Bio-diversitätserhalt, Ressourcen- und Emissionseinsparungen ein. So sollen Märkte beispielsweise ihren Bio-Anteil am Gesamtsortiment nach festen Vorgaben erhöhen, ihre Bedientheken für Fleisch, Wurst, Käse, Fisch und Backwaren nach Bio-Standard zertifizieren, sich aktiv gegen Lebensmittelverschwendung engagieren und in allen Bedienbereichen sowie bei Obst und Gemüse Mehrwegkonzepte anbieten. Weitere Maßnahmen betreffen Energieeffizienz, Strombezug, ökologischere Gestaltung des Außengeländes sowie Informations- und Werbemittel.

Der Leitfaden wird regelmäßig geprüft und weiterentwickelt. „Wir möchten noch mehr für Umwelt- und Naturschutz erreichen. Unser Maßnahmenpaket ist daher so zusammengestellt, dass alle Märkte es umsetzen können – egal, ob groß oder klein, im Einkaufscenter oder auf dem Land gelegen. Wir zielen auf eine möglichst große Flächenwirkung durch eine hohe Teilnehmerzahl“, sagt Daniel Müsgens, Programmleitung Drogerie beim WWF Deutschland, der das Konzept mitentwickelt hat. Um den Nutzen für die Umwelt stärker mit konkreten Zahlen belegen zu können und den Leitfaden weiterzuentwickeln, werden teilnehmende Märkte gemonitort.

Einige Beispiele, was mit den Maßnahmen erreicht wird:

· Durch die Umstellung auf Ökostrom spart ein durchschnittlicher EDEKA-Markt rund 111 Tonnen CO2 pro Jahr. 111 Buchen müssten 80 Jahre lang wachsen, um dieselbe Menge CO2 zu binden.

· Der Einsatz von Mehrwegkonzepten hilft, Verpackungsmüll zu reduzieren. So spart ein Markt bis zu 1 Kilogramm Verpackungsmaterial pro Tag, wenn Kunden ihre Mehrwegboxen für den Einkauf an den Bedientheken nutzen.

· Der Anteil an Bio-Produkten im Markt wird gesteigert. So führt ein durchschnittliches EDEKA Center rund 2.500 Bio-Artikel, das EDEKA Center Moabit hat aktuell bereits 2.900 Bio-Artikel im Sortiment.

Nach Ablauf der Einführungsphase bis Anfang 2022 mit 15 Testmärkten ist der Rollout für mehr als 1.000 Märkte im gesamten Geschäftsgebiet der EDEKA Minden Hannover geplant und auch eine Ausweitung auf andere EDEKA-Regionalgesellschaften ist in Aussicht. Weitere Informationen zu dem Einzelhandelskonzept „Auf ZukunftsWegen“ finden sich unter: https://verbund.edeka/minden-hannover/verantwortung/nachhaltiges-marktkonzept-auf-zukunftswegen/.

Mit einem Außenumsatz von rund 12 Milliarden Euro und rund 76.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern (einschließlich des selbstständigen Einzelhandels und fast 3.500 Auszubildenden) ist die EDEKA Minden-Hannover die umsatzstärkste von insgesamt sieben Regionalgesellschaften im genossenschaftlich organisierten EDEKA-Verbund. Sie besteht im Kern seit 1920, erstreckt sich von der niederländischen bis an die polnische Grenze und umfasst Bremen, Niedersachsen, einen Teil von Ostwestfalen-Lippe, Sachsen-Anhalt, Berlin und Brandenburg. Mehr als drei Viertel der insgesamt rund 1.500 Märkte sind in der Hand von rund 630 selbstständigen EDEKA-Kaufleuten. Zum Unternehmensverbund gehören darüber hinaus mehrere Produktionsbetriebe, darunter die Brot- und Backwarenproduktion Schäfer’s, die Produktion für Fleisch- und Wurstwaren Bauerngut sowie das Traditionsunternehmen für Fischverarbeitung Hagenah in Hamburg.