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EDEKA Minden-Hannover spendet zu ihrem Jubiläum eine Million Euro für Schulen und Marienkirche am Stammsitz Minden

· 800.000 Euro für die Digitalisierung der Schulen

· 200.000 Euro für die Rettung des Turms der St.-Marienkirche

· Übergabe am Gründungsort der Genossenschaft

25. November 2020 • Minden

Spendenübergabe_EDEKA Minden-Hannover_Stadt Minden_St.-Marienkirche
Von links: Heiko Wesemann, Vorsitzender des Bildungsausschusses; Norbert Kresse, Stadtkämmerer der Stadt Minden; Mark Rosenkranz, Vorstandssprecher der EDEKA Minden-Hannover; Michael Jäcke, Bürgermeister der Stadt Minden; Ulf-U. Plath, Vorstand der EDEKA Minden-Hannover; Stefan Ladage, Aufsichtsratsvorsitzender der EDEKA Minden-Hannover; Stephan Wohler, Vorstand der EDEKA Minden-Hannover; Frieder Küppers, Pfarrer von der St.-Marien-Kirchengemeinde und Vorsitzender des Bauvereins St.-Marienkirche Minden e.V. bei der Spendenübergabe.

Gestern vor genau 100 Jahren schlossen sich 34 Kolonialwarenhändler aus Minden und Umgebung in der damaligen Gaststätte „Grüner Wenzel“ zur Weserkauf-Einkaufsgenossenschaft zusammen – und legten damit den Grundstein für die EDEKA Minden eG. Ein Jahrhundert später hat sich der heutige Unternehmensverbund EDEKA Minden-Hannover zur umsatzstärksten Regionalgesellschaft des EDEKA-Verbunds entwickelt. Das Jubiläum und die erfolgreiche Geschichte nahm die Genossenschaft zum Anlass, ihrem Heimatort etwas zurückzugeben: Die Vorstände Ulf-U. Plath, Mark Rosenkranz (Sprecher) und Stephan Wohler sowie Aufsichtsratsvorsitzender Stefan Ladage überreichten jetzt 800.000 Euro an die Stadt Minden zur Unterstützung der Digitalisierung der Mindener Schulen und 200.000 Euro an den Bauverein St. Marienkirche Minden e.V. für den Erhalt des Kirchturms.

Als am 24. November 1920 mit der Unterzeichnung des Gesellschaftsvertrags das erste Kapitel der 100-jährigen Geschichte der EDEKA Minden eG aufgeschlagen wurde, haben die Gründungsmütter und -väter wohl kaum erwartet, welchen erfolgreichen Weg ihre kleine Genossenschaft noch gehen würde: viele Höhen, auch ein paar Tiefpunkte, zahlreiche Zusammenschlüsse und stetiges Wachstum. „Dabei ist nicht nur der ursprüngliche Satzungszweck – selbstständige Unternehmer im Lebensmitteleinzelhandel zu schaffen, zu fördern und zu erhalten – bis heute unverändert. Auch unsere starke Verbundenheit zu Minden ist geblieben“, erklärt Mark Rosenkranz, Vorstandssprecher der EDEKA Minden-Hannover. Seit 100 Jahren ist Minden der Sitz des Unternehmens und das soll auch so bleiben. Am heutigen Firmensitz an der Wittelsbacherallee entsteht in den nächsten Jahren ein Verwaltungsneubau – ein klares Bekenntnis zur Region. So nutzt die EDEKA Minden-Hannover auch ihren Geburtstag, um ihrer Heimatstadt ein Geschenk zu machen und hat zwei wichtige Projekte für Minden ausgewählt, um sie finanziell mit insgesamt einer Million Euro zu unterstützen.

800.000 Euro für die Digitalisierung der Schulen in Minden

Der Großteil der siebenstelligen Gesamtspende geht mit 800.000 Euro an die Stadt Minden für die Unterstützung der digitalen Ausstattung von sozial benachteiligten Schülerinnen und Schülern aller Mindener Schulen. „Kinder und Jugendliche sind unsere Zukunft. In ihre Bildung zu investieren, ist eine Investition in die Zukunft von Minden. Und gerade dieses Jahr hat uns gezeigt, wie wichtig digitale Lernmöglichkeiten sind und dass jedes Kind Zugriff darauf haben muss“, betont Stefan Ladage, Aufsichtsratsvorsitzender der EDEKA Minden eG. „Mit der Spende möchten wir als Schulträger die Schulen unmittelbar darin unterstützen, dass möglichst alle Schülerinnen und Schüler mit mobilen Endgeräten am digitalen Unterricht teilnehmen können“, erklärt Stadtkämmerer Norbert Kresse. „Wir freuen uns als Stadt riesig über diese großzügige Spende. Damit leistet EDEKA einen erheblichen Beitrag zur Digitalisierung der Schulen in Minden und bringt uns hier einen großen Schritt voran. Das ist nicht nur vor dem Hintergrund von Corona wichtig, sondern verbessert auch die Chancengerechtigkeit, wenn alle sozial benachteiligten Schüler und Schülerinnen mit Endgeräten ausgestattet sind“, unterstreicht Bürgermeister Michael Jäcke.

200.000 Euro für die Rettung des Turms der St.-Marienkirche

Die Marienkirche gehört zu den Wahrzeichen der Stadt. Das Projekt „Himmel über Minden“ setzt sich für die Sanierung und Weiterentwicklung der St.-Marienkirche ein. Dazu zählt vor allem der Erhalt des Kirchturms, für den die EDEKA Minden-Hannover 200.000 Euro spendet. „Als in Minden fest verwurzeltes Unternehmen ist es uns ein besonderes Anliegen, einen Beitrag zur Rettung des Marienkirchturms und damit zum Erhalt eines der wichtigsten historischen Gebäude im Herzen der Stadt zu leisten“, so Mark Rosenkranz. „Diese großzügige Unterstützung der EDEKA Minden-Hannover ist ein Eckstein für die Sanierung des Mindener Wahrzeichens ‚Marienturm’. Dieses Geschenk ist ein kräftiger Motivationsschub für die Erhaltung eines der bedeutendsten Kirchengebäude der Region und für die Fortführung der Spendenkampagne", freut sich Pfarrer Frieder Küppers von der St.-Marien-Kirchengemeinde, zugleich Vorsitzender des Bauvereins St.-Marienkirche Minden e.V.

Übergabe am Gründungsort der Genossenschaft

Für die offizielle Übergabe der Spenden hatte die EDEKA Minden-Hannover einen ganz besonderen Ort gewählt: den Eingang der Obermarktpassage an der Obermarktstraße in Minden. An dieser Stelle stand früher die Gaststätte „Grüner Wenzel“. Hier kamen die 34 Mindener Kaufleute vor genau 100 Jahren zusammen und gründeten ihre Weserkauf-Einkaufsgenossenschaft, die spätere EDEKA Minden eG.

Übrigens, die ganze Geschichte der EDEKA Minden eG gibt es zum Nachlesen auf https://100jahre.edeka-minden.de/

Mit einem Außenumsatz von 10,6 Milliarden Euro und rund 76.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern (einschließlich der selbstständigen Einzelhändler) ist die EDEKA Minden-Hannover die umsatzstärkste von insgesamt sieben Regionalgesellschaften im genossenschaftlich organisierten EDEKA-Verbund. Sie besteht im Kern seit 1920, erstreckt sich von der niederländischen bis an die polnische Grenze und umfasst Bremen, Niedersachsen, einen Teil von Ostwestfalen-Lippe, Sachsen-Anhalt, Berlin und Brandenburg. Zwei Drittel der insgesamt 1.469 Märkte sind in der Hand von selbstständigen EDEKAEinzelhändlern. Zum Unternehmensverbund gehören darüber hinaus mehrere Produktionsbetriebe, darunter die Brot- und Backwarenproduktion Schäfer’s, die Produktion für Fleisch- und Wurstwaren Bauerngut sowie das Traditionsunternehmen für Fischverarbeitung Hagenah in Hamburg.