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EDEKA Minden-Hannover führt digitale Kassenbelege ein

• Kunden haben die Wahl zwischen Papier-Bon und digitalem Beleg

• Per QR-Code kommt der elektronische Bon direkt auf das Smartphone

• Mehr Nachhaltigkeit durch Papiereinsparung

14. März 2022 • Minden

An der Kasse des teilnehmenden EDEKA-Marktes kann der Kunde nach Bezahlen des Einkaufs entscheiden, in welcher Form er seinen Bon erhalten möchte: als Papier-Beleg oder digital. Wählt er die digitale Variante, wird ein QR-Code auf dem Kassendisplay angezeigt. Diesen kann der Kunde mit seinem Smartphone einscannen (Bildquelle: EDEKA/ Thomas Meinicke).

In diesem Jahr treibt die EDEKA Minden-Hannover noch stärker das Thema Digitalisierung in den Märkten voran. Bereits seit September 2021 ist der elektronische Kassenbeleg in ausgewählten EDEKA-Märkten verfügbar – in diesem Jahr soll er flächendeckend zum Einsatz kommen. In rund 500 Märkten wurde der digitale Kassenbeleg nun schon eingeführt und wird dort von den Kunden begeistert angenommen. Damit geht die EDEKA Minden-Hannover einen weiteren Schritt, um den Papierverbrauch zu reduzieren und so für noch mehr Nachhaltigkeit zu sorgen.

Seit der Einführung der deutschlandweiten Bonpflicht Anfang 2020 werden im bundesweiten Einzelhandel etwa zwei Milliarden zusätzliche Kassenbons pro Jahr gedruckt. Eine Papierverschwendung, der die EDEKA Minden-Hannover entgegenwirken möchte. Die Lösung: der digitale Kassenbeleg oder auch E-Bon genannt. Er ist nachhaltig und praktisch. Das System des elektronischen Belegs ist simpel. Jeder Kunde mit einem gängigen mobilen Endgerät hat die Möglichkeit, einen E-Bon zu erhalten. Und das unabhängig von vorinstallierten Apps. An der Kasse des teilnehmenden EDEKA-Marktes kann der Kunde nach Bezahlen des Einkaufs entscheiden, in welcher Form er seinen Bon erhalten möchte: als Papier-Beleg oder digital. Wählt er die digitale Variante, wird ein QR-Code auf dem Kassendisplay angezeigt. Diesen kann der Kunde mit seinem Smartphone einscannen. Daraufhin erscheint der Beleg auf dem Bildschirm des mobilen Endgerätes, der Kunde kann ihn als PDF-Datei herunterladen und so für die eigenen Unterlagen abspeichern. Die Wahl zwischen gedrucktem und digitalem Beleg haben die Kunden auch an den Backwaren-Bedientheken im Vorkassenbereich der Märkte sowie in den Schäfer’s-Cafés.

Ein Plus für die Umwelt
Der digitale Kassenbeleg ist ein weiterer Schritt zum Schutz der Umwelt und zur Einsparung von Ressourcen. Ein Großteil der aktuell ausgestellten analogen Kassenzettel wird gar nicht benötigt und ist von den Kundinnen und Kunden häufig gar nicht gewünscht. Daher landen die meisten Kassenbelege sofort im Müll. Alleine der deutsche Einzelhandel produziert pro Monat etwa 580.000 Kilometer Papier-Kassenbons. Das entspricht monatlich einer 14,5-fachen Erdumrundung. Mit der Einführung des E-Bons trägt die EDEKA Minden-Hannover dazu bei, diese Müllmenge deutlich zu verringern.

Testphase sehr erfolgreich

In einigen EDEKA-Märkten und EDEKA Centern in Minden und Umgebung sowie im Raum Berlin ist der E-Bon bereits seit Sommer 2021 im Einsatz. Dort wurde er in einer Testphase sehr erfolgreich von den Kunden angenommen. Seit September letzten Jahres ist der E-Bon offiziell in immer mehr Märkten im Absatzgebiet verfügbar. In einigen Märkten liegt der Anteil der digitalen Bons pro Tag bei bis zu 70 Prozent. Ein klares Zeichen dafür, wie wichtig und zukunftsträchtig der digitale Kassenbeleg ist und dass er von den Kunden gewünscht ist.

Mit einem Außenumsatz rund 11 Milliarden Euro und rund 77.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern (einschließlich der selbstständigen Einzelhändlerinnen und Einzelhändler) ist die EDEKA Minden-Hannover die umsatzstärkste von insgesamt sieben Regionalgesellschaften im genossenschaftlich organisierten EDEKA-Verbund. Sie besteht im Kern seit 1920, erstreckt sich von der niederländischen bis an die polnische Grenze und umfasst Bremen, Niedersachsen, einen Teil von Ostwestfalen-Lippe, Sachsen-Anhalt, Berlin und Brandenburg. Zwei Drittel der insgesamt 1.480 Märkte sind in der Hand von selbstständigen EDEKA-Kaufleuten. Zum Unternehmensverbund gehören darüber hinaus mehrere Produktionsbetriebe, darunter die Brot- und Backwarenproduktion Schäfer’s, die Produktion für Fleisch- und Wurstwaren Bauerngut sowie das Traditionsunternehmen für Fischverarbeitung Hagenah in Hamburg.