Menü
Karriere

90 Jahre -
EDEKA Juniorengruppe e.V.

Wir sagen Danke

Für die vielen unvergesslichen Momente, starke Partnerschaften, tolle Teilnehmer. Seit 90 Jahren betreiben wir Nachwuchsförderung mit Herz, öffnen Perspektiven für unsere Nachwuchskräfte und schaffen so gemeinsam mit Kaufleuten und Personalverantwortlichen eine sichere Basis für die Zukunft des EDEKA-Verbunds.

Wir bedanken uns für Ihr Vertrauen, Ihr Engagement und freuen uns auf die Herausforderungen der Zukunft, die wir gemeinsam meistern werden.

"Ich bin ein junger Mensch, der Bock hat, etwas zu reißen in der EDEKA-Welt."

  • 1600
    1600
    in 2019
  • 600
    600
    in 2019
  • 1000
    1000
    pro Jahr

Vom Teilnehmer zur Selbstständigkeit - im Interview mit Paul Penner

"Ich war jung und brauchte das Geld."

"EDEKA bei Paul" in Geseke. Dort trifft man Paul Penner heute in seinem eigenen EDEKA Markt. Vor einiger Zeit war er selbst noch Teilnehmer in unseren Fortbildungsprogrammen. In einem kurzen Interview erinnert er sich an die Zeit zurück und erzählt von seiner spannenden Reise in die Selbstständigkeit.

Hallo Paul. Wie geht‘s dir heute? Wie hast du den Tag verbracht?

Mir geht es gut, vielen Dank. Ein klassischer Montag. Das tägliche Tagesgeschäft stand heute auf dem Plan. Unterstützung bei der Dispo, Einsatzplan schreiben usw. Wir haben volle Urlaubszeit.

Du bist junger Familienvater und Unternehmer. Wie bekommst du das unter einen Hut?

Das frage ich mich häufig selbst. Irgendwie klappt das schon… Wenn ich morgens im Markt starte und dann nach Hause komme geht meine Frau arbeiten. Sie unterstützt mich im Büro bei der Buchhaltung. Schön ist es, wenn ich mich zwinge Zeit mit den Kindern zu verbringen. In den ersten 2 Jahren fast unvorstellbar… mittlerweile kehrt Routine ein und wir haben viele Abläufe optimiert.

Paul Penner hat nach seiner Ausbildung unter anderem das Juniorenaufstiegsprogramm und das Programm „Führungskraft Handel“ absolviert. 2017 wurde er für ein Bienenschutzprojekt mit dem Nachwuchsförderpreis ausgezeichnet.

Schon früh hast du den Weg in die Selbstständigkeit eingeschlagen. Was war ausschlaggebend und wie sah dein Weg dorthin aus?

Die Reise im Einzelhandel begann ganz klassisch - ich war jung und brauchte das Geld. Neben dem Fachabitur fing ich am Freitag und Samstag im Marktkauf Gadderbaum in Bielefeld an zu arbeiten. Dieser Markt ist übrigens das erste Marktkauf Haus in der Geschichte der damaligen AVA gewesen. Das bedeutet 13:30 Uhr Schulschluss mit der S-Bahn schnell zum Markt und um 14 Uhr saß ich an der Kasse. Somit ist der erste Einstieg auf 450 € Basis in den LEH geschehen.

Nach fast einem Jahr wurde es nicht langweilig und das Fachabitur neigte sich dem Ende zu. Wie der Zufall es so wollte, saß ich auf einmal bei dem damaligen Geschäftsleiter Oliver Speicher im Büro und dieser fragte mich was ich nach meinem Abschluss machen wollte. Zu diesem Zeitpunkt kam eine weitere schulische Ausbildung nicht in Frage. Somit entschloss ich mich für eine Ausbildung im Einzelhandel.

Bis zum Ausbildungsstart durfte ich dann in der O+G Abteilung aushelfen. Ab diesem Zeitpunkt wusste ich, dass es der richtige Weg ist. Es machte mir Spaß im Team zu arbeiten und sofort Ergebnisse zu sehen wie z.B. eine schöne, vollgeräumte O+G Abteilung. Bereits im zweiten Lehrjahr spürte ich den Drang zu mehr… somit entwickelte sich im Laufe der Zeit ein roter Faden. Dieser war nicht von Anfang an klar definiert, jedoch wurde mir bewusst: Führung und Verantwortung ist das was möchte. Nach einigen Stationen war ich zuletzt Marktleiter bei Marktkauf Speicher. Dort durfte ich zum ersten Mal den Weg von der Regie in die Selbständigkeit mit begleiten. In den Letzen 10 Jahren bin ich also im Schnitt alle 2 Jahre umgezogen. Meine Freunde und Familie waren das ein oder andere Mal genervt, jedoch standen alle hinter uns.

Paul Penner und sein "Mentor" Oliver Speicher

Jeder Mensch braucht einen Mentor, der an einen glaubt und auch machen lässt.

Paul Penner

An welchen Moment während deiner Fortbildungen bei der Juniorengruppe erinnerst du dich am liebsten zurück?

Ganz klar das FKH! Es gibt keinen Moment, sondern es ist die gesamte Fortbildung gewesen. Ein toller Zusammenhalt der ganzen Truppe. Meine Persönlichkeitskompetenz konnte ich dank meiner Weiterbildungsgruppe durch viele Gespräche weiterentwickeln!

Heute motivierst du deine eigenen Mitarbeiter und Nachwuchskräfte dazu, sich weiterzubilden. Was ist dein Ziel dabei?

In erster Linie zufriedene Mitarbeiter. Zweiter Aspekt ist natürlich unser Genossenschaftliches Prinzip der Kaufleute. Potenzial erkennen, fördern und fordern ist ganz klar die Devise. Jeder Mensch braucht einen Mentor, der an einen glaubt und auch machen lässt. Bei mir persönlich ist es Oliver Speicher gewesen.

Welchen Tipp gibst du einer jungen Nachwuchskraft?

Die intrinsische Motivation ist Grundvoraussetzung. Ohne diese kommt man nicht weit. Freude an dem Beruf und Mensch ist hierbei unverzichtbar.

Ich steuere mein Unternehmen nach 3 Säulen:

  • Vorbild - ich verlange nichts, was ich nicht selber leisten würde.
  • Sei authentisch - jeder Mensch hat einen eigenen Charakter, verstelle dich nicht, sei wie du bist.
  • Ehrlichkeit - bring die Dinge auf den Punkt, sei direkt, denn das erwarten Junge Menschen immer mehr.

Sie sind neugierig geworden?

Erfahren Sie mehr über unser vielfältiges Fortbildungsangebot. Bei Fragen können Sie jederzeit Kontakt zu uns aufnhemen.