EDEKA Insights
Jetzt für GEH DEINEN WEG 2027 bewerben!
Gemeinsam lernen, gemeinsam wachsen: Fördern Sie engagierte Mitarbeitende durch die Teilnahme am GEH DEINEN WEG‑Programm.
Das Stipendienprogramm basiert auf drei zentralen Bausteinen:
- Mentoring: Regelmäßiger, individueller Austausch mit einer erfahrenen Führungskraft aus dem EDEKA‑Verbund zu karriererelevanten Fragestellungen
- Workshops: Stärkung persönlicher und fachlicher Kompetenzen durch gezielte Weiterbildungsangebote
- Veranstaltungen: Aufbau und Pflege eines Netzwerks mit anderen Stipendiat:innen sowie mit Entscheider:innen aus Politik und Wirtschaft
EDEKA engagiert sich bereits seit 2012 für das Programm und stellt pro Jahrgang zehn exklusive Stipendienplätze für EDEKAner:innen zur Verfügung. Davon werden jährlich zwei Plätze an Mitarbeitende von Netto Marken‑Discount vergeben.
Wer kann sich bewerben?
- EDEKA‑Mitarbeiter:innen mit Migrationsbiografie (selbst im Ausland geboren oder Eltern bzw. Großeltern stammen aus einem anderen Land)
- Alter zwischen 16 und 35 Jahren
- Gute Deutschkenntnisse
- Klare Motivation, einen beruflichen Weg bei EDEKA zu verfolgen
- Bereitschaft und Begeisterung, sich aktiv über zwei Jahre im Förderprogramm einzubringen
Kennen Sie Mitarbeitende mit Migrationsbiografie, die Sie gezielt fördern möchten?
Bei Fragen wenden Sie sich gern an gehdeinenweg@edeka.de oder telefonisch unter 040-6377 -5082.
Weitere Informationen finden Sie unter: www.verbund.edeka/geh-deinen-weg
Anpassung der ZAB-Kriterien
Viele EDEKA-Betriebe leisten bereits heute ausgezeichnete Ausbildungsarbeit. Dennoch fallen zahlreiche Standorte für eine Zertifizierung mit dem ZAB-Siegel raus, da sie die strengen K.O.-Kriterien mit Blick auf die Erfüllung der tariflichen Bedingungen nicht in Gänze erfüllen, obwohl sie insgesamt eine sehr hohe Ausbildungsqualität.
Um auch diesen EDEKA-Standorten die Möglichkeit zu geben, ihre hervorragende Ausbildungsarbeit sichtbar zu machen, wurden die tariflichen ZAB-Kriterien angepasst. Die Anpassung soll hier für mehr Flexibilität sorgen. Betriebe, die kleinere Abweichungen von tariflichen Vorgaben haben, sollen künftig dennoch die Chance auf eine Zertifizierung erhalten – vorausgesetzt, sie überzeugen durch besondere Ausbildungsqualität.
Der Grundsatz bleibt dennoch weiterhin bestehen, dass die tariflichen Vorgaben der angestrebte Maßstab sind. Betriebe, die alle tariflichen Anforderungen erfüllen (z. B. bei Ausbildungsvergütung, Arbeitszeit und Urlaub), erhalten weiterhin die volle Punktzahl. Bei kleineren Abweichungen zu den tariflichen Vorgaben gibt es entsprechend weniger Punkte, diese können aber durch eine hohe Ausbildungsqualität und Zusatzpunkte bei der inhaltlichen Bewertung der Ausbildungsaktivitäten ausgeglichen werden. Somit sind ab sofort Abweichungen zu den tariflichen Vorgaben möglich und führen nicht automatisch zum Ausschluss, vielmehr entsteht ein ausgewogener Bewertungsansatz.
Für die drei zentralen K.O.-Kriterien sind folgende Anpassungen vorgenommen worden:
- Ausbildungsvergütung
Künftig Abweichung von bis zu 10% möglich - Arbeitszeit
Flexible Gestaltung bis maximal 40 Wochenstunden - Urlaub
Abweichung von bis zu 2 Tagen vom tariflichen Anspruch
Somit können sich Betriebe, die sich in den drei oben genannten Bandbreiten bei Ausbildungsvergütung, Arbeitszeit und Urlaub bewegen, nun auch um das ZAB-Siegel bewerben, müssen dies aber durch eine besonders hohe Ausbildungsqualität ausgleichen, um das Siegel zu erreichen.
Mit dieser Anpassung der Kriterien wurde ein wichtiger Schritt gegangen: Qualität rückt noch stärker in den Mittelpunkt, während gleichzeitig mehr Betrieben die Chance auf eine Zertifizierung geboten wird.