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Staatssekretärin Schwarzelühr-Sutter besucht EDEKA Schulz in Albbruck

Rita Schwarzelühr-Sutter, Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, informierte sich bei EDEKA Schulz in Albbruck im Rahmen einer Sommertour durch ihren Wahlkreis über die in dem Lebensmittelmarkt eingesetzte klimaverträglichere CO2-Kälteanlage.

20. August 2020 • Albbruck

EDEKA Südwest: Staatssekretärin Schwarzelühr-Sutter besucht EDEKA Schulz in Albbruck
Bei EDEKA Schulz in Albbruck (v.l.n.r.): Stefan Kaiser (Bürgermeister Albbruck), Michaela Meyer (Geschäftsbereichsleiterin Nachhaltigkeit EDEKA Südwest), Peter und Nina Schulz (EDEKA Schulz), Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter, Rolf Rüttnauer (Vorsitzender SPD Albbruck). Foto: Michaela Geng.

„Dieses Projekt setzt innovative Technik ein, reduziert den Energieverbrauch deutlich und hat nachhaltige Wirkung für alle. Für das Unternehmen zahlt es sich wirtschaftlich aus, und auf unsere Klimaschutzziele zahlt es vorbildlich ein“, hob Staatssekretärin Schwarzelühr-Sutter bei ihrem Besuch in Albbruck hervor. In der Kälteanlage fungiert Kohlenstoffdioxid (CO2) als „natürliches Kältemittel“ im Gegensatz zu den bislang oft eingesetzten synthetischen Kältemitteln, die klimaschädlich sind. Ein weiterer Vorteil der CO2-Kälteanlage ist das hohe Maß an Energieeffizienz. „Seit der Installation der neuen Kühlung im Jahr 2017 benötigen wir rund 30% weniger Strom pro Laufmeter Kühlmöbel“, bestätigen Nina und Peter Schulz, die den Markt in Albbruck betreiben. Zusätzlich wird seit der Sanierung auch die Abwärme aus der Kälteanlage zur Beheizung des Markts genutzt. „Somit können ca. 25-30% der benötigen Wärme im Markt über die Wärmerückgewinnung bereitgestellt werden“, erläuterte Michaela Meyer, Geschäftsbereichsleiterin Nachhaltigkeit bei EDEKA Südwest, und ergänzte: „Bis im Jahr 2025 soll ein Großteil aller Kälteanlagen im EDEKA-Verbund im Südwesten mit CO2 als Kältemittel betrieben werden“.

Ausgezeichnetes Energiemanagement

Die Kälteanlage wurde vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gefördert. Um den besonderen Herausforderungen bei der energetischen Sanierung von Bestandsmärkten gerecht zu werden, hat EDEKA Südwest im Jahr 2016 auch ein internes Förderprogramm für die selbständigen Kaufleute des genossenschaftlichen Unternehmensverbunds ins Leben gerufen. Die selbständigen Einzelhändler erhalten nicht nur Anreize für ein nachhaltigeres und energieeffizienteres Handeln, sondern werden zudem in das zentrale Energiemanagementsystem des Regionalverbunds mit einbezogen. Für das interne Fördermodell erhielt die Zentrale in Offenburg im vergangenen Jahr den Energiemanagement Award des wissenschaftlichen Instituts des Handels EHI.

EDEKA Südwest mit Sitz in Offenburg ist die zweitgrößte von sieben EDEKA-Regionalgesellschaften in Deutschland und erzielte im Jahr 2021 einen Verbund-Außenumsatz von 10,2 Milliarden Euro. Mit rund 1.120 Märkten, größtenteils betrieben von selbstständigen Kaufleuten, ist EDEKA Südwest im Südwesten flächendeckend präsent. Das Vertriebsgebiet erstreckt sich über Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und das Saarland sowie den Süden Hessens und Teile Bayerns. Zum Unternehmensverbund gehören auch der Fleisch- und Wurstwarenhersteller EDEKA Südwest Fleisch, eine Bäckereigruppe, der Spezialist für Schwarzwälder Schinken und geräucherte Produkte Schwarzwaldhof, der Mineralbrunnen Schwarzwald-Sprudel, der Ortenauer Weinkeller und der Fischwarenspezialist Frischkost. Einer der Schwerpunkte des Sortiments der Märkte liegt auf Produkten aus der Region. Im Rahmen der Regionalmarke "Unsere Heimat – echt & gut" arbeitet EDEKA Südwest beispielsweise mit mehr als 1.500 Erzeugern und Lieferanten aus Bundesländern des Vertriebsgebiets zusammen. Der Unternehmensverbund, inklusive des selbständigen Einzelhandels, ist mit rund 44.000 Mitarbeitenden sowie etwa 3.000 Auszubildenden in über 30 Ausbildungsberufen und dualen Studiengängen einer der größten Arbeitgeber und Ausbilder in der Region.