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Spatenstich für die Erweiterung des Logistikzentrums Gochsheim

Die EDEKA Unternehmensgruppe Nordbayern-Sachsen-Thüringen wächst kontinuierlich und setzte auch 2019 ihren Wachstumskurs fort. So konnte im Geschäftsjahr 2019 mit einer Konzernumsatzsteigerung von rund sechs Prozent der höchste Zuwachs der letzten Jahre erreicht werden.

02. März 2020 • Gochsheim, Rottendorf

Rainer Kämpgen (Mitte) und Sebastian Kohrmann (rechts) freuen sich zusammen mit dem Betriebsleiter Burkhard Patorra (links) über den Beginn der Baumaßnahmen am Lager Gochsheim (Bildarchiv EDEKA).

Das starke Umsatz- und Absatzwachstum hat jedoch auch Folgen für das Traditionsunternehmen: Die Kapazitäten in den Logistikzentren werden mittelfristig knapp.Mit ihrem geplanten Investitionsprogramm reagiert EDEKA jetzt auf die steigenden Absatzmengen und die stetig zunehmende Artikelanzahl. Sie will bis 2025 über 450 Mio. Euro in ihre Logistik- bzw. Produktionsstandorte in Nordbayern und Sachsen investieren."Wir freuen uns, dass wir im Jahr 2019 stark gewachsen sind und ein Umsatz- sowie Absatzvolumen auf Rekordniveau erreichen konnten. Daher ist es nur logisch, dass wir nun massiv in die langfristige Leistungsfähigkeit unserer Logistikstrukturen investieren" so der geschäftsführende Vorstand Sebastian Kohrmann.
Mit den eingeläuteten Maßnahmen sichert die Unternehmensgruppe in Zukunft sowohl Arbeitsplätze als auch die Lebensmittel-Nahversorgung über die rund 900 von ihr belieferten Märkte.

Investition in Erweiterung Gochsheim
Erster Schritt des Investitionspaketes ist der Baubeginn für den Anbau eines Hochregallagers in Gochsheim.Die vorbereitenden Tiefbauarbeiten haben im Februar 2020 begonnen. Mit der Erteilung der Baugenehmigung kann im März mit der eigentlichen Bauphase begonnen werden. Das Grundstück für die Anbaufläche befindet sich bereits im Bestand; für die Erweiterung und Montage des Hochregallagers plant EDEKA eine Summe von 25 Mio. Euro.

Auf einer Erweiterungsfläche von 16.000 m² werden zusätzliche Lagerkapazität im Trockensortiment, Obst & Gemüse sowie im Bereich der Wareneingangs- und Warenausgangsfläche geschaffen. Die Geschäftsführung setzt im Bereich Trockensortiment auf eine Teilautomatisierung mit Fördertechnik vom Wareneingang bis zum Nachschub.Der für die Großprojekte des Investitionsprogramms zuständige EDEKA-Vorstand Rainer Kämpgen hofft auf einen zügigen Baufortschritt. „Die zusätzlichen Kapazitäten werden uns im Tagesgeschäft maßgeblich voranbringen und moderne, ergonomische Arbeitsplätze schaffen. Wir hoffen auf den Abschluss der Baumaßnahmen Ende des zweiten Quartals 2021 und wollen direkt danach mit dem Hochlauf starten.“

Investitionsprogramm
Nach der Erweiterung des Logistikzentrums in Gochsheim sollen in den nächsten fünf Jahren weitere Großinvestitionen folgen. So zum Beispiel die Erweiterung des Logistikzentrums in Berbersdorf (Sachsen), der Neubau eines Logistikzentrums in Marktredwitz (Oberpfalz) sowie der Neubau der Fleischwaren-Logistik bzw. Produktion (Mittelfranken).

Die EDEKA Unternehmensgruppe Nordbayern-Sachsen-Thüringen mit Sitz in Rottendorf ist eine von sieben Regionalgesellschaften des genossenschaftlich organisierten EDEKA-Verbundes. Rund 900 Märkte, zum Großteil betrieben von selbstständigen EDEKA-Kaufleuten in Nordbayern, im nördlichen Baden-Württemberg, Sachsen und Thüringen, werden mit Lebensmitteln des täglichen Bedarfs wie Obst und Gemüse, Molkereiprodukten, ultrafrischer Convenience, Fleisch- und Wurstartikeln aus eigener Produktion beliefert, sowie mit einem umfangreichen Trocken- und Nonfood-Sortiment. Der Konzern-Umsatz betrug 2019 rund 3,8 Milliarden Euro. Gemeinsam mit dem selbstständigen Einzelhandel beschäftigt die EDEKA Unternehmensgruppe in der Region ca. 45.000 Mitarbeiter und 1.100 Auszubildende.