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Engagement zur Wiederansiedlung des Steinkauzes gewürdigt

Die Mitglieder des NABU Fechingen-Kleinblittersdorf setzen sich für die Wiederansiedlung des Steinkauzes in ihrer Region ein. Ihr Engagement wird nun von EDEKA Südwest in Zusammenarbeit mit der Stiftung NatureLife-International mit 3.000 Euro unterstützt.

09. Oktober 2019 • Kleinbittersdorf

EDEKA Südwest NABU Scheckübergabe Kleinbittersdorf
V.l.: Axel Hagedorn, NABU, Bürgermeister Stephan Strichertz, Michaela Meyer, Nachhaltigkeitsbeauftragte von EDEKA Südwest und EDEKA-Kaufmann Stefan Lonsdorfer. Foto: BeckerBredel

Durch immer weniger Streuobstwiesen, in denen die drittkleinste Eule Europas hauptsächlich anzutreffen ist, sind die Lebensräume von Steinkäuzen bedroht. Seit über 20 Jahren züchtet die NABU-Gruppe Fechingen-Kleinblittersdorf daher Steinkäuze, die im Herbst beringt und ausgewildert werden und sich dann in der Region ansiedeln. Aktuell sind sechs Brutpaare in den Volieren der NABU-Gruppe untergebracht, jedes Brutpaar zieht jährlich drei bis vier Jungvögel auf. Um möglichst wenig Ausfälle zu haben, entwickelten die NABU-Mitglieder u.a. einen mardersicheren Nistkasten. Darüber hinaus werden Streuobstwiesen und andere Nahrungsbiotope wie zum Beispiel Feucht- oder Orchideenwiesen mit viel Engagement gepflegt bzw. angelegt. Dabei werden auch Grundstücke erworben, um geeigneten Lebensraum für die Steinkäuze zu schaffen oder zu erhalten. Die Mühen haben sich inzwischen ausgezahlt: In der Gemarkung Auersmacher konnten 2018 sechs Brutpaare, in Bliesransbach drei Brutpaare festgestellt werden. In Fechingen wurden 2018 acht Käuze und in der Gemarkung Kleinbittersdorf fünf Käuze ausgewildert.

Scheckübergabe im EDEKA Lohnsdorfer in Kleinblittersdorf

Der symbolische Scheck in Höhe von 3.000 Euro wurde nun im EDEKA Lohnsdorfer in Kleinbittersdorf, der die Patenschaft für das Projekt übernommen hat, an Axel Hagedorn, 1. Vorsitzender des NABU Fechingen-Kleinbittersdorf, überreicht. Er bedankte sich bei Bruno Blattner als Vertreter der Stiftung NatureLife-International und Michaela Meyer, Geschäftsbereichsleiterin Nachhaltigkeit bei EDEKA Südwest, für die Auszeichnung und die Förderung. „Nur in einer ökologisch intakten Kulturlandschaft können qualitativ hochwertige Lebensmittel produziert werden. Ihr Erhalt ist uns deshalb ein besonderes Anliegen“, erläutert Michaela Meyer das Engagement des Lebensmittelhändlers.

Mehr als 300.000 Euro an über 100 Projekte

Unter dem Motto „Unsere Heimat und Natur“ hat EDEKA Südwest im Jahr 2014 gemeinsam mit der Stiftung NatureLife-International einen jährlichen Wettbewerb für herausragende Naturschutzprojekte im Südwesten ins Leben gerufen. Prämiert und mit jeweils bis zu 5.000 Euro finanziell gefördert, werden Projekte, die sich für die Schaffung und den Erhalt von Biotopen, die Renaturierung sowie den Schutz von Lebensräumen für Wildtiere und -pflanzen einsetzen. Unterstützt wird die Aktion durch einen Teil des Erlöses aus dem Verkauf von Kräutertöpfen der EDEKA Südwest-Regionalmarke „Unsere Heimat – echt & gut“.

Biotopverbund im Südwesten als Ziel

Mehr als 100 Gruppen und Vereine in der Region wurden bereits ausgezeichnet und mit insgesamt über 300.000 Euro gefördert, dieses Jahr kommen 22 weitere dazu. „Damit kommen wir unserem langfristigen Ziel, einen Biotopverbund im Südwesten Deutschlands zu schaffen, auch in diesem Jahr ein ganzes Stück näher“, erklärte Michaela Meyer stolz im Rahmen des Wettbewerbs. „In Zeiten des Insektensterbens ist dies ein wichtiger Beitrag zur Schaffung von Überlebensinseln“, betonte Hartmut Reichl von der Stiftung NatureLife-International bei der Preisverleihung.

Konzern-Außenumsatz 2018: 8,7 Mrd. Euro

Mitarbeiter gesamt: rund 44.000 (inkl. selbst. Einzelhandel)

Auszubildende gesamt: rund 3.100 (inkl. selbst. Einzelhandel)

Absatzgebiet: Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg, Saarland, Süden von Hessen und Teile Bayerns