Menü
Presse

Unternehmen  |  Verantwortung

EDEKA und WWF: Zitrusprojekt trägt Früchte

Die Zitrussaison startet und EDEKA bietet bundesweit Orangen an aus einem Landwirtschaftsprojekt in Andalusien: Beim Anbau dieser Früchte wurde der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln erheblich reduziert, die Artenvielfalt wird gefördert und mit Wasser schonend umgegangen. Neben der Pilot-Finca Iberesparragal nehmen mittlerweile weitere Fincas an dem gemeinsamen Projekt von EDEKA und WWF teil.

07. November 2017 • Berlin, Hamburg

Die Chemiebelastung durch Pflanzenschutzmittel pro Hektar wurde seit 2015 bereits um 89 Prozent reduziert. Im Kampf gegen Pflanzenschädlinge setzen die Fincas auf sanfte Methoden: Statt Chemie kommen Nützlinge zum Einsatz, wie zum Beispiel der Marienkäfer gegen Blattläuse. Dadurch sind gelegentlich auftretende kleine Spuren auf den Schalen nicht auszuschließen. „Kleine Unterschiede auf den Schalen beeinträchtigen die Qualität der Früchte nicht. Wir denken, dass Verbraucher ein Schönheitsfleck auf der Schale nicht stört – erst Recht nicht, wenn dafür der Einsatz von Insektiziden drastisch reduziert wurde“, so Silja Marschke, Projektverantwortliche beim WWF. Rolf Lange, Leiter der Unternehmenskommunikation der EDEKA-Zentrale, ergänzt: „Mit dem Projekt zeigen wir Wege für mehr Umweltverträglichkeit beim konventionellen Anbau von Orangen auf und setzen auch ein Zeichen gegen das vielfach zu beobachtende Insektensterben.“

So hat sich auf der Pilot-Finca Iberesparragal beispielsweise die Zahl der Marienkäferarten zunächst von sieben, dann auf zwölf und inzwischen auf 15 erhöht. Auch bei anderen Tierarten zeigt sich der Erfolg eines umweltschonenderen Anbaus. Denn die am Projekt teilnehmenden Fincas legen zudem gezielt Hecken und Grünstreifen sowie Nistplätze an. Das gibt zum Beispiel Wasserbewohnern wie dem Otter oder auch Greifvögeln wie dem Schwarz-Milan Nahrung und Lebensraum.

Neben Chemiereduktion und Artenvielfalt ist die in Andalusien besonders kostbare Ressource Wasser ein weiteres, zentrales Thema des Projekts: Der Süßwasserverbrauch der Projekt-Fincas wird mit Unterstützung des WWF Spanien analysiert und reduziert, etwa durch den Einsatz von Bodensonden und Tröpfchenbewässerung. Ein übergreifendes, die Wassersituation der gesamten Region berücksichtigendes Konzept hat die Zielsetzung, die Ressource Wasser gemeinsam gerechter zu verteilen und nachhaltiger zu nutzen. Das wiederum trägt dazu bei, Andalusien und insbesondere den Nationalpark Coto de Doñana als wichtiges Rückzugsgebiet für seltene Tiere wie den Iberischen Luchs oder den Spanischen Kaiseradler und als Rastplatz vieler Zugvögel zu erhalten.

Die jetzt erhältlichen EDEKA-Orangen und bald folgenden EDEKA-Mandarinen tragen den WWF-Panda mit dem Hinweis auf das gemeinsame Projekt. So erkennen die Kunden, dass es sich um Zitrusfrüchte aus konventionellem, aber ökologisch nachhaltigerem Anbau handelt. Weitere Informationen sowie ein Video finden Sie unter www.edeka.de/orange und www.edeka-verbund.de/projekt-zitrus

Ansprechpartner

EDEKA-Zentrale: Unternehmenskommunikation, presse@edeka.de, 040 6377-2182
WWF Deutschland: Pressestelle, WiebkeElbe, wiebke.elbe@wwf.de, 030 311777-219

EDEKA und WWF – strategische Partner für Nachhaltigkeit

Die im Jahr 2009 begonnene Kooperation zum Schutz der Meere und für nachhaltige Fischerei wurde 2012 zu einer umfassenderen und langfristigen Partnerschaft weiterentwickelt. Der WWF berät EDEKA wissenschaftlich fundiert in unterschiedlichen Themen- und Sortimentsbereichen. Schwer¬punkte sind Fisch und Meeresfrüchte, Holz/Papier/Tissue, Palmöl/Palmkernöl, Soja/ NachhaltigereNutztierfütterung, Süßwasser, Klima, Verpackungen und Beschaffungsmanagement. Ziel¬setzung ist es, die natürlichen Ressourcen der Erde zu schonen, den ökologischen Fußabdruck von EDEKA Schritt für Schritt deutlich zu verringern und immer mehr Kunden für nachhaltigere Produkte sowie nachhaltigeren Konsum zu begeistern.

Das Profil des mittelständisch und genossenschaftlich geprägten EDEKA-Verbunds basiert auf dem erfolgreichen Zusammenspiel dreier Stufen: Bundesweit verleihen rund 3.700 selbstständige Kaufleute EDEKA ein Gesicht. Sie übernehmen auf Einzelhandelsebene die Rolle des Nahversorgers, der für Lebensmittelqualität und Genuss steht. Unterstützt werden sie von sieben regionalen Großhandelsbetrieben, die täglich frische Ware in die EDEKA-Märkte liefern und darüber hinaus von Vertriebs- bis zu Expansionsthemen an ihrer Seite stehen. Die Koordination der EDEKA-Strategie erfolgt in der Hamburger EDEKA-Zentrale. Sie steuert das nationale Warengeschäft ebenso wie die erfolgreiche Kampagne „Wir ♥ Lebensmittel.“. Von hier erfolgen die Impulse zur Realisierung verbundübergreifender Ziele wie beispielsweise dem Schaffen durchgängiger IT-Strukturen oder zur Entwicklung zeitgemäßer Personalentwicklungs- und Qualifizierungskonzepte für den Einzelhandel. Mit dem Tochterunternehmen Netto Marken-Discount setzt sie darüber hinaus erfolgreiche Akzente im Discountgeschäft und rundet so das breite Leistungsspektrum des Unternehmensverbunds ab. EDEKA erzielte 2018 mit rund 11.300 Märkten und 376.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen Umsatz von 53,6 Mrd. Euro. Mit rund 18.000 Auszubildenden ist EDEKA einer der führenden Ausbilder in Deutschland.