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EDEKA Südwest setzt auf Kraftstoffalternativen

EDEKA Südwest richtet den Lkw-Fuhrpark zukunftsfähig aus. Bereits im vergangenen Jahr hat der Lebensmittelhändler im badischen Offenburg eine Anlage zur Betankung von Lkws mit Bio-LNG in Betrieb genommen. Am 19. Februar dieses Jahres folgte die offizielle Inbetriebnahme der zweiten Anlage dieser Art des genossenschaftlichen Unternehmensverbunds am Logistikstandort St. Ingbert. Dieser Schritt ist Teil der Unternehmensstrategie, die gesamte Lkw-Flotte bis zum Jahr 2030 auf alternative Kraftstoffe umzustellen.

19. Februar 2026 • St. Ingbert

Tankanlage
Bei der Betankung der Lkw setzt EDEKA Südwest auf Reefuel Bio-LNG des niedersächsischen Unternehmens Alternoil. Foto: BeckerBredel

„Unser klares Ziel ist es, den Einsatz von Diesel in unserem eigenen Lkw-Fuhrpark auf null zu reduzieren“, so Klaus Fickert, Vorstand EDEKA Südwest. Um diese Transformation voranzutreiben, investiert das Offenburger Handelsunternehmen mittelfristig in rund 300 Fahrzeuge, die mit alternativen Kraftstoffen betrieben werden. Der dafür vorgesehene Investitionsrahmen beläuft sich auf bis zu 20 Millionen Euro pro Jahr. Bis Ende des laufenden Jahres werden voraussichtlich etwa 120 LKWs mit Bio-LNG betrieben. An die Politik appelliert Klaus Fickert: „Die Umstellung ist wirtschaftlich nur dann sinnvoll, wenn auch Bio-LNG als alternativer Kraftstoff bei der Lkw-Maut begünstigt wird.“ Bei der Betankung der Lkw setzt EDEKA Südwest auf Reefuel Bio-LNG des niedersächsischen Unternehmens Alternoil. Dieser wird aus durch Windenergie erzeugtem grünem Wasserstoff und Biomethan aus zertifizierten biologischen Abfallprozessen gewonnen. Der Kraftstoff erfüllt die Kriterien der Erneuerbare-Energien-Richtlinie 2018/2001 (REDII) der Europäischen Union.

Ausbau der LNG-Infrastruktur geht weiter

EDEKA Südwest treibt den Ausbau der LNG-Infrastruktur konsequent voran. Im Verlauf des Jahres 2026 sollen weitere LNG-Tankanlagen an den Großhandelsstandorten Balingen und Heddesheim errichtet werden. Parallel dazu rüstet EDEKA Südwest die verbundeigenen Lkw-Werkstätten um, um regelmäßige Service-Checks und Wartungen der neuen LNG-Fahrzeuge durchzuführen.

EDEKA Südwest mit Sitz in Offenburg ist eine von sieben EDEKA-Regionalgesellschaften in Deutschland und erzielte im Jahr 2024 einen Verbund-Einzelhandelsumsatz von 10,7 Milliarden Euro. Mit rund 1.100 Märkten, größtenteils betrieben von selbstständigen Kaufleuten, ist EDEKA Südwest im Südwesten flächendeckend präsent. Das Vertriebsgebiet erstreckt sich über Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und das Saarland sowie den Süden Hessens und Teile Bayerns. Zum Unternehmensverbund gehören auch der Fleisch- und Wurstwarenhersteller EDEKA Südwest Fleisch inklusive Produktionsstandort Schwarzwaldhof für Schwarzwälder Schinken und geräucherte Produkte, die Bäckereigruppe Backkultur, der Mineralbrunnen Schwarzwald-Sprudel, der Ortenauer Weinkeller und der Fischwarenspezialist Frischkost. Einer der Schwerpunkte des Sortiments der Märkte liegt auf Produkten aus der Region. Im Rahmen der Regionalmarke „Unsere Heimat – echt & gut“ arbeitet EDEKA Südwest beispielsweise mit mehr als 1.500 Erzeugern und Lieferanten aus Bundesländern des Vertriebsgebiets zusammen. Eine Auswahl an Partnerbetrieben der regionalen Landwirtschaft im Überblick gibt es unter www.zukunftleben.de/regionale-partnerschaften. Der Unternehmensverbund, inklusive des selbständigen Einzelhandels, ist mit rund 46.000 Mitarbeitenden, darunter etwa 3.000 Auszubildende in rund 40 Berufsbildern, einer der größten Arbeitgeber und Ausbilder in der Region. Insgesamt etwa 10.000 Mitarbeitende arbeiten an den Bedientheken für Fleisch und Wurst sowie Käse, Fisch und Backwaren.

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Portrait Christhard Deutscher. Lächelnder Mann mit weißem Hemd, schwarzem Jackett und Krawatte.

Christhard Deutscher

Pressesprecher und Leiter der Unternehmenskommunikation

EDEKA Südwest Stiftung & Co. KG