Menü
Presse

Verantwortung

EDEKA-Gutscheine im Wert von 100.000 Euro für ukrainische Flüchtlinge

AWO hat sachsenweit die Verteilung der EDEKA-Gutscheine gestartet

23. Juni 2022 • Hamburg, Rottendorf

Die EDEKA Stiftung hat der AWO Sachsen (Arbeiterwohlfahrt Landesverband Sachsen e.V.) in Dresden 7.500 EDEKA-Einkaufsgutscheine im Wert von insgesamt 100.000 Euro für Ukraine-Flüchtlinge gespendet. Die AWO hat diese Gutscheine an mehrere Institutionen verteilt, wie zum Beispiel an die Diakonie Sachsen.

„Wir hoffen, dass wir damit einen Beitrag zur Linderung der Not der geflüchteten ukrainischen Bevölkerung leisten und so zur Stärkung der Solidargemeinschaft der Ukraine-Hilfe beitragen können“, so der EDEKA Verbandsdirektor und EDEKA Stiftungsvorstand Dr. Hubertus Nölting im März dieses Jahres. Dass die Intention Früchte trägt, zeigt sich nun an der gemeinsamen Gutschein-Aktion mit der AWO Sachsen.

Zu Beginn des Kriegsausbruchs in der Ukraine startete die EDEKA Stiftung in den Reihen von Kaufleuten und Mitarbeitenden einen Spendenaufruf für die Ukraine. Auch die sieben EDEKA-Großhandelsbetriebe beteiligten sich an dem Spendenaufruf. So sammelte sich nach nur wenigen Wochen eine Summe von rund 2 Millionen Euro auf dem Stiftungskonto. Neben Geldspenden lieferten die EDEKA-Regionen unmittelbar in den ersten Kriegstagen zusätzlich über 20 LKWs mit 400 Tonnen Ware aus dem Lebensmittel- und Non-Food-Bereich an die ukrainische Grenze nach Polen.

Die Verwendung der Gelder aus dem Stiftungsfond konzentriert sich auf drei Säulen:

1. Direkthilfe in die Ukraine: Hierzu unterstützt die EDEKA Stiftung unter anderem die Ukraine-Hilfe Lobetal, die Ukrainische Ärztevereinigung, die Boeselager Stiftung sowie die Netzwerk Mensch gGmbH. Um das zu gewährleisten, standen Teams von EDEKA und Netto Marken-Discount von Anfang an im intensiven Austausch mit dem Projektteam von Agritrade Ukraine, das vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft beauftragt worden war, Lieferungen von Lebensmittel- und Sachspenden in die Ukraine zu koordinieren.

2. Unterstützung von Flüchtlingen in Polen: Die polnische Biedronka-Stiftung erhält zweckgebundene Spenden, um für ukrainische Flüchtlinge Warengutscheine ausgeben zu können.

3. Unterstützung von Flüchtlingen in Deutschland: Auch in Deutschland wird mit den gesammelten Geldern geflüchteten Ukrainer:innen geholfen. Dabei arbeitet die EDEKA Stiftung mit Partnern, um Flüchtlingen in deutschen Städten zu helfen. Zu den Organisationen, die mit Geldspenden unterstützt werden, zählen beispielsweise das Deutsche Rote Kreuz, der Deutsche Kinderschutzbund, das Deutsche Kinderhilfswerk und wie im Bundesland Sachsen die AWO.

Die EDEKA Unternehmensgruppe Nordbayern-Sachsen-Thüringen ist eine von sieben regionalen Unternehmensgruppen des genossenschaftlich organisierten EDEKA-Verbundes. Die Genossenschaft als Keimzelle der Unternehmensgruppe wurde vor 110 Jahren (im Jahr 1912) gegründet und ist heute Großhandlung und Konzeptgeberin für rund 868 Einzelhandelsmärkte der Marken „EDEKA“, „E center“, „Marktkauf“ und „diska“ in Franken, der Oberpfalz, Sachsen, Thüringen und dem nördlichen Baden-Württemberg. Zudem betreibt sie mit der Tochterfirma FRANKEN-GUT zwei Produktionsbetriebe für Fleisch- und Wurstwaren. Gemeinsam mit den selbstständigen EDEKA-Einzelhändlern erzielte die EDEKA Unternehmensgruppe Nordbayern-Sachsen-Thüringen im Jahr 2021 gemeinsam mit dem selbstständigen Einzelhandel einen Verbundumsatz von 4,8 Mrd. Euro und beschäftigt rund 50.000 Mitarbeitende und 1.400 Auszubildende. Sie ist somit einer der größten Arbeitgeber und Ausbilder in der Region. Die drei geschäftsführenden Vorstände Sebastian Kohrmann (geb. 1983, Vorstandssprecher), Rainer Kämpgen (geb. 1962 u. a. Logistikvorstand) und Gert Lehmann (geb. 1972, u. a. Ressort Warengeschäft) leiten die Geschäfte der Unternehmensgruppe. Der Aufsichtsratsvorsitzende ist der EDEKA-Kaufmann und Inhaber mehrerer EDEKA-Märkte in der Oberpfalz Stefan Legat.