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EDEKA gratuliert mit Riesenplakat zum Welterbe

Ministerpräsident Kretschmer bei letzten Handgriffen in Berbersdorf mit vor Ort

26. Juli 2019 • Berbersdorf, Rottendorf

Im Beisein von Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer, EDEKA-Vorstand Sebastian Kohrmann, sowie der Wahlkreisabgeordneten Iris Firmenich wurde heute an der Außenfassade des EDEKA-Regionallagers Berbersdorf an der A 4, eines der wohl größten jemals gehängten Plakate Sachsens montiert. Auf beeindruckenden knapp 1.000 Quadratmeter Fläche gratuliert die EDEKA Unternehmensgruppe Nordbayern-Sachsen-Thüringen dem Erzgebirge zum Weltkulturerbetitel mit dem weithin sichtbaren Motto „Wir sind Welterbe! So geht sächsisch“. Hatte doch die UNESCO jüngst die sächsische und böhmische Gebirgsregion mit ihrer jahrhundertealten Bergbautradition zur Weltkulturerbestätte „Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří“ erhoben. Das Megaplakat ist nicht nur eine EDEKA-Aktion, sondern gleichzeitig auch Teil der Imagekampagne des Freistaates Sachsen „So geht sächsisch.“

„Mit dem weit sichtbaren Plakat gratuliert EDEKA dem Erzgebirge zu dieser tollen Würdigung. Dies zu tun, ist uns ein Herzensanliegen, schließlich sind wir mit unseren 350 Einzelhandelskaufleuten und deren Märkten eng mit Sachsen verbunden, allein im Erzgebirge sichern um die 70 von ihnen die Lebensmittelnahversorgung und viele Arbeitsplätze. Eine starke regionale und lokale Bindung ist bei EDEKA schließlich seit Jahrzehnten ein wichtiger und auch gelebter Teil der Geschäftsphilosophie“, so EDEKA-Vorstand Kohrmann anlässlich des Besuches der Politprominenz am Regionallager. „Die Stärkung des ländlichen Raumes spielt in der EDEKA-Familie eine große Rolle, gilt es doch, der Landflucht mit interessanten Angeboten gerade in der Region zu begegnen, und dazu gehören selbstverständlich auch attraktive und regional ausgerichtete Einkaufsmöglichkeiten.“

Ellen Meyer beispielsweise, EDEKA-Unternehmerin in Marienberg und Mildenau, ist so ein lokaler Aktivposten. Sie freut sich über den Welterbetitel: „Wir sind mächtig stolz darauf. Gerade für die weitere Ankurbelung des Tourismus sind wir sehr froh, dass wir diesen wichtigen Titel zuerkannt bekommen haben, denn das tut der Wirtschaft hier gut. Regionale Produkte werden auch in meinen Märkten schon sehr gut von den Urlaubern nachgefragt, und wenn noch mehr Tourismusangebote zum Thema Bergbau entwickelt werden, dann profitieren wir alle davon“, freut sich die Einzelhandelskauffrau, die nach Eröffnung ihres neuen Marienberger Marktes im Dezember 2019 insgesamt über 60 Erzgebirglern und Erzgebirglerinnen Arbeit gibt.

Um das mit knapp 1.000 Quadratmeter riesige Megaplakat überhaupt wind- und standsicher aufhängen zu können, musste dazu eigens ein dementsprechend großes Standgerüst errichtet werden. „Die besondere Schwierigkeit dabei: Es sollte alles recht schnell gehen“, berichtet Thomas Becher, Geschäftsführer der beauftragten Gerüstbau Th. Becher GmbH & Co. KG aus Johanngeorgenstadt. „Innerhalb einer Woche haben wir von einem auf derartige Objekte spezialisierten Leipziger Statikbüro die gesamte Statik konzipieren und berechnen lassen. Die gesamte Konstruktion mit einem Gesamtgewicht von immerhin 20 Tonnen wurde dann in nur 10 Tagen aufgestellt. 1.300 Gerüstkupplungen und 70 Spezialanker haben wir verbaut. Zu schaffen war das allerdings nur durch die unkomplizierte Hilfe von zwei weiteren Spezialfirmen aus dem Raum Roßwein und Dresden. Sogar am Wochenende wurde montiert,“ so Becher abschließend. Arbeitsbeginn für die Handwerker war stets kurz nach Morgengrauen, um möglichst viel noch vor der Tageshitze zu schaffen. Schließlich erreichten die Temperaturen gegen Mittag an der nach Süden gerichteten Fassade des EDEKA-Lagers schon mal 50 bis 60 Grad Celsius.

Neben der schieren Größe hat das von der Firma picto-reclame in Hirschfeld bei Kirchberg kreierte und hergestellte Riesenplakat noch eine weitere Besonderheit: Es ist mit einem Gesamtgewicht von lediglich 300 Kilogramm extrem leicht. Das ist wichtig für die Statik der Konstruktion und sorgt für eine geringe Windanfälligkeit. Seit gestern waren die Profis der Dresdner Firma Die Industriekletterer GmbH damit beschäftigt, die vier bis fünf Meter breiten Plakatbahnen an die Gerüstkonstruktion zu montieren. Ministerpräsident Michael Kretschmer, freute sich ebenfalls: „So viele Menschen haben über 21 Jahre an der Bewerbung gearbeitet. Mit dem Titel werden wir das besondere Erbe dieser Region lebendig halten. Wir wollen den Antrieb, den Bewerbung und Titelverleihung gebracht haben, nutzen und junge Menschen dazu bewegen, in der Region zu bleiben oder in die Region zu ziehen. Denn was das Erzgebirge stark gemacht hat, ist heute noch immer da: die Kreativität, die Innovationsfreude und der Leistungswille der Menschen. Das Erzgebirge ist eine wunderbare Gegend zum Leben. Das möchten wir allen zeigen.“

Die EDEKA Unternehmensgruppe Nordbayern-Sachsen-Thüringen mit Sitz in Rottendorf ist eine von sieben Regionalgesellschaften des genossenschaftlich organisierten EDEKA-Verbundes. Rund 900 Märkte, zum Großteil betrieben von selbstständigen EDEKA-Kaufleuten in Nordbayern, im nördlichen Baden-Württemberg, Sachsen und Thüringen, werden mit Lebensmitteln des täglichen Bedarfs wie Obst und Gemüse, Molkereiprodukten, ultrafrischer Convenience, Fleisch- und Wurstartikeln aus eigener Produktion beliefert, sowie mit einem umfangreichen Trocken- und Nonfood-Sortiment. Der Konzern-Umsatz betrug 2018 rund 3,6 Milliarden Euro. Gemeinsam mit dem selbstständigen Einzelhandel beschäftigt die EDEKA Unternehmensgruppe in der Region ca. 30.000 Mitarbeiter und 1.100 Auszubildende.