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EDEKA Food Tech Campus entwickelt digitalen Kundenzähler

Abstand zu halten, dazu ist derzeit jeder verpflichtet – auch beim Einkaufen. Um die entsprechenden, derzeit geltenden Regeln einhalten und gewährleisten zu können, hat EDEKA einen digitalen Kundenzähler entwickelt. Gemeinsam mit dem Startup „Blipstream“ ist es dem Food Tech Campus binnen kurzer Zeit gelungen, eine präzise, automatisierte Lösung zur Kundenzählung anzubieten. Bereits in mehreren EDEKA-Märkten im Einsatz, überprüft und dokumentiert der digitale Zähler anhand 3D-Infrarot-Technologie die Anzahl der Marktbesucher. Auf einfache Weise wird so sichergestellt, dass sich nur eine bestimmte Personenanzahl im Markt befindet. Das Produkt überzeugt nicht nur durch hohe Benutzerfreundlichkeit, sondern kann zukünftig auch im Kassenschlangen-Management eingesetzt werden.

26. Mai 2020 • Hamburg

Gründer haben eine Idee, EDEKA-Experten und Kaufleute die nötige mitunter noch entscheidende, fehlende Expertise. Das ist das Prinzip des EDEKA Food Tech Campus. In Kooperation mit Startups entstehen hier seit 2018 Innovationen für den Lebensmitteleinzelhandel. Eine davon ist „Blipstream“: Ursprünglich entwickelt als Technologie zur Echtzeit-Messung und Vorhersagen von Warteschlangen an der Kasse, hat das Startup „Blipstream“, seit 2019 Mitglied, mit dem EDEKA Food Tech Campus kurzfristig auf die aktuelle Situation reagiert und den gleichnamigen, digitalen Kundenzähler entwickelt. Ein 3D-Infrarot-Sensor im Eingangsbereich erkennt sich bewegende Objekte und kann zwischen Menschen und Einkaufswagen unterscheiden. Die dahinterliegende Software berechnet mittels „virtueller Schranke“ die Laufrichtung und übermittelt die aktuelle Personenanzahl im Markt. Kunden werden beim Betreten des Marktes mittels Ampel darauf hingewiesen, ob sie eintreten können, oder warten müssen. Damit gewährleistet das Produkt die Einhaltung des hierzulande geltenden Mindestabstands.

Gewinn für beide Seiten: Kunden und Kaufleute profitieren doppelt

„Die digitale Kundenzählung hilft nicht nur uns, eine sekundengenaue Übersicht über die Personenanzahl im Markt zu haben. Sie ist auch im Sinne des Kunden, der nicht verpflichtet ist, einen Einkaufswagen zu nutzen.“, erklärt Jörg Kunert, Inhaber des E-Center Kunert und einer der ersten, der „Blipstream“ einsetzt. „Außerdem können wir schnell reagieren, um Wartezeiten zu reduzieren, indem wir die Kassen passend besetzen“. Genau dafür wurde das Produkt eigentlich entwickelt – und kann zukünftig auch entsprechend eingesetzt werden: Die Infrarot-Sensoren befinden sich dann im Kassenbereich und ermitteln Anzahl und Wartedauer der Kunden.

Ideenreichtum und Chancen: EDEKA Food Tech Campus nutzt Innovationskraft

Viele der mit dem EDEKA FoodTech Campus kooperierenden Startups aus dem Technologiebereich nutzen die aktuelle Situation, um Lösungen für den Lebensmitteleinzelhandel zu entwickeln, z.B. Click&Collect-Konzepte und digitale Checklisten. Derweil wurden sämtliche Formate wie Mentoring-Sprechstunden auf Online-Events umgestellt – mit positiver Resonanz und hoher Teilnahme seitens der derzeit rund 130 Startup-Member.

Über den EDEKA Food Tech Campus

Gründer haben eine Idee, EDEKA-Experten und Kaufleute die nötige mitunter noch entscheidende, fehlende Expertise - von der Preispunktfindung bis zur Qualitätssicherung. Auf dem EDEKA FoodTech Campus in Berlin-Moabit haben Gründerinnen und Gründer mit ihren Start-ups gemeinsam mit EDEKA die Chance, die Zukunft des Lebensmittelhandels entscheidend mitzugestalten und Impulse für ihre Geschäftsentwicklung zu setzen. Neben zeitlich flexiblen Arbeitsplätzen in einem Co-working-Space bieten ein Küchenstudio und eine Eventfläche Platz zum Entwickeln, Probieren und Austauschen sowie den direkten Kontakt zum Kunden. Zunächst können sich die Jungunternehmer für eine von drei Mitgliedschaften mit unterschiedlichen Leistungen entscheiden. Und anschließend von den zahlreichen Möglichkeiten des Campus profitieren. Mit diesem Prinzip ist der EDEKA FoodTech Campus einzigartig im Lebensmitteleinzelhandel und eine Win-Win-Situation für beide Seiten.

Das Profil des mittelständisch und genossenschaftlich geprägten EDEKA-Verbunds basiert auf dem erfolgreichen Zusammenspiel dreier Stufen: Bundesweit verleihen rund 3.700 selbstständige Kaufleute EDEKA ein Gesicht. Sie übernehmen auf Einzelhandelsebene die Rolle des Nahversorgers, der für Lebensmittelqualität und Genuss steht. Unterstützt werden sie von sieben regionalen Großhandelsbetrieben, die täglich frische Ware in die EDEKA-Märkte liefern und darüber hinaus von Vertriebs- bis zu Expansionsthemen an ihrer Seite stehen. Die Koordination der EDEKA-Strategie erfolgt in der Hamburger EDEKA-Zentrale. Sie steuert das nationale Warengeschäft ebenso wie die erfolgreiche Kampagne „Wir ♥ Lebensmittel.“. Von hier erfolgen die Impulse zur Realisierung verbundübergreifender Ziele wie beispielsweise dem Schaffen durchgängiger IT-Strukturen oder zur Entwicklung zeitgemäßer Personalentwicklungs- und Qualifizierungskonzepte für den Einzelhandel. Mit dem Tochterunternehmen Netto Marken-Discount setzt sie darüber hinaus erfolgreiche Akzente im Discountgeschäft und rundet so das breite Leistungsspektrum des Unternehmensverbunds ab. EDEKA erzielte 2018 mit rund 11.300 Märkten und 376.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen Umsatz von 53,6 Mrd. Euro. Mit rund 18.000 Auszubildenden ist EDEKA einer der führenden Ausbilder in Deutschland.