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Biotopvernetzung im Bereich Hoheberg geehrt

Als freiwillige, ehrenamtliche Kooperation von Bürgern setzt sich eine Projektgruppe des Hemsbacher ISEKs (Integriertes Stadtentwicklungskonzept) für die Biotopvernetzung im Bereich Hoheberg ein. Ihr Engagement wird nun von EDEKA Südwest in Zusammenarbeit mit der Stiftung NatureLife-International mit 3.000 Euro unterstützt.

15. Oktober 2019 • Hemsbach

EDEKA Südwest Scheckübergabe EDEKA Brand Hemsbach
V.l.: Manfred Kratz (Geschäftsbereich Expansion EDEKA Südwest), Brigitte Brand (EDEKA Brand), Patrick Scheid (EDEKA Brand), Hartmut Reichl (Stiftung NatureLife-International), Bürgermeister Jürgen Kirchner, Peter Reinhard (ISEK-Projektgruppe), Michaela Meyer (Geschäftsbereichsleiterin Nachhaltigkeit EDEKA Südwest), Bernhard Ulrich (ISEK-Projektgruppe), Gerhard Römer (Leiter ISEK-Projektgruppe). Foto: Marcel Hasübert.

Die „ISEK Projektgruppe Landschaft & Vorgebirge“ hat sich zum Ziel gesetzt, die Landschaft längs des „Blütenwegs“ auf Hemsbacher Gemarkung und das Eichbachtal wieder zur naturlandschaftlichen und touristischen Visitenkarte Hemsbachs zu machen. Der Hoheberg besteht dort aus vielen Gärten, Streuobstwiesen und kleinflächigem Weinbau und ist ein Mosaik aus genutzten Flächen und Weinbergbrachen, die teilweise stark verwildert sind. Die Projektgruppe möchte dem entgegenwirken, Flächen entbuschen, um blütenreiche Magerwiesen, Trockenrasen und Obstbaumwiesen entwickeln zu können. Die vielen Biotope entlang des „Blütenwegs“ möchten die engagierten Bürger erhalten bzw. deren Zustand verbessern und bestenfalls miteinander verbinden. Die von Löss-Böschungen, Weinbergmauern und Hohlwegen gebildeten linearen Strukturen sollen zu Wanderwegen und Vernetzungselementen für Pflanzen, Insekten und Reptilien werden.

Scheckübergabe im EDEKA Brand in Hemsbach

Der symbolische Scheck in Höhe von 3.000 Euro wurde nun im EDEKA Brand in Hemsbach, der die Patenschaft für das Projekt übernommen hat, an Gerhard Röhner, Leiter der ISEK-Projektgruppe, überreicht. Er bedankte sich bei Hartmut Reichl als Vertreter der Stiftung NatureLife-International und Michaela Meyer, Geschäftsbereichsleiterin Nachhaltigkeit bei EDEKA Südwest, für die Auszeichnung und die Förderung. „Nur in einer ökologisch intakten Kulturlandschaft können qualitativ hochwertige Lebensmittel produziert werden. Ihr Erhalt ist uns deshalb ein besonderes Anliegen“, erläutert Michaela Meyer das Engagement des Lebensmittelhändlers.

Mehr als 300.000 Euro an über 100 Projekte

Unter dem Motto „Unsere Heimat und Natur“ hat EDEKA Südwest im Jahr 2014 gemeinsam mit der Stiftung NatureLife-International einen jährlichen Wettbewerb für herausragende Naturschutzprojekte im Südwesten ins Leben gerufen. Prämiert und mit jeweils bis zu 5.000 Euro finanziell gefördert, werden Projekte, die sich für die Schaffung und den Erhalt von Biotopen, die Renaturierung sowie den Schutz von Lebensräumen für Wildtiere und -pflanzen einsetzen. Unterstützt wird die Aktion durch einen Teil des Erlöses aus dem Verkauf von Kräutertöpfen der EDEKA Südwest-Regionalmarke „Unsere Heimat – echt & gut“.

Biotopverbund im Südwesten als Ziel

Mehr als 100 Gruppen und Vereine in der Region wurden bereits ausgezeichnet und mit insgesamt über 300.000 Euro gefördert, dieses Jahr kommen 22 weitere dazu. „Damit kommen wir unserem langfristigen Ziel, einen Biotopverbund im Südwesten Deutschlands zu schaffen, auch in diesem Jahr ein ganzes Stück näher“, erklärte Michaela Meyer stolz im Rahmen des Wettbewerbs. „In Zeiten des Insektensterbens ist dies ein wichtiger Beitrag zur Schaffung von Überlebensinseln“, betonte Hartmut Reichl von der Stiftung NatureLife-International bei der Preisverleihung.

Konzern-Außenumsatz 2018: 8,7 Mrd. Euro

Mitarbeiter gesamt: rund 44.000 (inkl. selbst. Einzelhandel)

Auszubildende gesamt: rund 3.100 (inkl. selbst. Einzelhandel)

Absatzgebiet: Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg, Saarland, Süden von Hessen und Teile Bayerns