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Produktion & Logistik

Norbert Lins MdEP informiert sich in Balingen über Logistik und Lebensmittelversorgung

Besuch aus Brüssel am Logistikstandort von EDEKA Südwest in Balingen: Norbert Lins, Mitglied des Europäischen Parlaments, informierte sich kürzlich vor Ort über die Bedeutung moderner Logistik für die Sicherstellung der Lebensmittelversorgung. Im Fokus standen zudem aktuelle Themen wie Ernährungssicherung, wirtschaftliche Rahmenbedingungen sowie internationale Handelsbeziehungen.

03. Juli 2026 • Balingen

Sechs Personen vor EDEKA Wandbild
v.l.: Michael Steiner (Kreisschatzmeister im CDU-Kreisverband Zollernalb), Anne Heller (Vorsitzende Frauen Union im Zollernalbkreis), Stefan Buhmann (stellv. Kreisvorsitzender im CDU-Kreisverband Zollernalb) und Nobert Lins MdEP besuchten kürzlich den Balinger Logistikstandort der EDEKA Südwest. Jürgen Mäder (Vorstand EDEKA Südwest) und Dennis Milde (stellv. Betriebsleiter EDEKA Südwest in Balingen) gaben interessante Einblicke. Foto: Gaby Höss

Begrüßt wurde der Europaabgeordnete von Jürgen Mäder, Vorstand EDEKA Südwest, sowie weiteren Vertretern des Unternehmens. Nach einem Überblick über die genossenschaftliche Struktur und die Rolle von EDEKA Südwest für die regionale Versorgung folgte ein Rundgang durch das Logistikzentrum. Dabei erhielt Norbert Lins Einblicke in die Abläufe der Warenannahme, Lagerung und Kommissionierung sowie in die tägliche Belieferung der Märkte. Dennis Milde, stellvertretender Betriebsleiter am Standort Balingen erläuterte unter anderem, wie durch effiziente Prozesse und moderne Infrastruktur eine zuverlässige Versorgung der Kundinnen und Kunden sichergestellt wird. „Eine sichere Lebensmittelversorgung bedeutet heute mehr denn je auch, dass Produkte bezahlbar bleiben“, betonte Jürgen Mäder und ergänzte: „Dafür braucht es leistungsfähige Logistik, funktionierende Märkte und verlässliche politische Rahmenbedingungen – sowohl national als auch auf europäischer Ebene.“

Im anschließenden Austausch diskutierten die Gesprächspartner aktuelle Herausforderungen für den Lebensmittelhandel. Dabei ging es unter anderem um die Auswirkungen regulatorischer Vorgaben, die Bedeutung stabiler Lieferketten sowie die Rolle internationaler Handelsbeziehungen. Norbert Lins unterstrich die Bedeutung des direkten Dialogs zwischen Politik und Wirtschaft: „Der Besuch hat gezeigt, wie eng Versorgungssicherheit, wirtschaftliche Stabilität und europäische Rahmenbedingungen miteinander verknüpft sind. Es ist wichtig, dass wir praktikable Lösungen finden, die Unternehmen entlasten und gleichzeitig die Versorgung der Menschen langfristig sichern.“ Der Besuch endete mit einem offenen Austausch über gemeinsame Perspektiven zur Sicherung der Lebensmittelversorgung und zur Stärkung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Europa.

EDEKA Südwest mit Sitz in Offenburg ist eine von sechs EDEKA-Regionalgesellschaften in Deutschland und erzielte im Jahr 2025 einen Verbund-Einzelhandelsumsatz von 11 Milliarden Euro. Mit rund 1.100 Märkten, größtenteils betrieben von selbstständigen Kaufleuten, ist EDEKA Südwest im Südwesten flächendeckend präsent. Das Vertriebsgebiet erstreckt sich über Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und das Saarland sowie den Süden Hessens und Teile Bayerns. Zum Unternehmensverbund gehören auch der Fleisch- und Wurstwarenhersteller EDEKA Südwest Fleisch inklusive Produktionsstandort Schwarzwaldhof für Schwarzwälder Schinken und geräucherte Produkte, die Bäckereigruppe Backkultur, der Mineralbrunnen Schwarzwald-Sprudel, der Ortenauer Weinkeller und der Fischwarenspezialist Frischkost. Einer der Schwerpunkte des Sortiments der Märkte liegt auf Produkten aus der Region. Im Rahmen der Regionalmarke „Unsere Heimat“ arbeitet EDEKA Südwest beispielsweise mit mehr als 1.500 Erzeugern und Lieferanten aus Bundesländern des Vertriebsgebiets zusammen. Eine Auswahl an Partnerbetrieben der regionalen Landwirtschaft im Überblick gibt es unter www.zukunftleben.de/regionale-partnerschaften. Der Unternehmensverbund, inklusive des selbständigen Einzelhandels, ist mit rund 47.000 Mitarbeitenden, darunter etwa 3.400 Auszubildende in rund 40 Berufsbildern, einer der größten Arbeitgeber und Ausbilder in der Region. Insgesamt etwa 10.000 Mitarbeitende arbeiten an den Bedientheken für Fleisch und Wurst sowie Käse, Fisch und Backwaren.