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Genossenschaftsmitglieder von EDEKA Rhein-Ruhr und EDEKA Nord stimmen für die Allianz beider Regionen

• Ziel ist die Stärkung des selbstständigen Einzelhandels

• Konzept sieht Investitionen in renditestarkes Wachstum vor

• Start der Allianz für Juli 2026 geplant

24. April 2026 • Moers, Neumünster

Im September 2025 hatten die beiden EDEKA-Regionen Rhein-Ruhr und Nord ihre Absicht bekundet, im Rahmen einer Allianz auf Augenhöhe langfristig zu einem Unternehmen zusammenzuwachsen. Nun haben die Mitglieder beider Genossenschaften die Allianz mit großer Mehrheit beschlossen. Damit ist der Weg frei zum Aufbau der Region EDEKA Nordwest. Der Start der neuen Region ist für den 1. Juli 2026 vorgesehen.

Die Region Nordwest umfasst zukünftig das Vertriebsgebiet zwischen Nordsee und Ostsee (Schleswig-Holstein, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Teile von Brandenburg und Niedersachsen) sowie ein Gebiet zwischen Rhein und Ruhr (Nordrhein-Westfalen mit Teilen von Rheinland-Pfalz). Die EDEKA Nordwest mit ihren rund 600 Kaufleuten wird über 1.500 Märkte mit ihren Vertriebsmarken EDEKA, Marktkauf und trinkgut betreuen. Der gemeinsame Umsatz liegt bei rund 11 Milliarden Euro.

Stärkung der selbstständigen Kaufleute

Die beiden Regionen versprechen sich von der Allianz einen Ausbau der Leistungen für die selbstständigen Kaufleute in der Fläche. Mit gebündelten Kräften lassen sich zudem Wachstumschancen in Vertriebsformaten, Sortimenten und Märkten realisieren. Im Zuge der Allianz sind keine Anpassungen der Logistik- und Produktionsstandorte geplant. Dennoch erwarten beide Unternehmen durch die Zusammenlegung signifikante Synergieeffekte, die das zukünftige Unternehmen effizienter, innovativer und wettbewerbsfähiger machen sollen.

Um die neue Region renditestark und mit einem gesunden Cash-Flow aufzustellen, wird in den ersten Jahren bewusst auf Ergebnis verzichtet. Damit werden für die Region die Voraussetzungen geschaffen, um die Expansion weiter voranzutreiben, Märkte, Produktion und Logistik zu modernisieren und die Chancen der Digitalisierung in allen Geschäftsbereichen zu nutzen. Mittelfristig soll die Verschuldung der EDEKA Nordwest deutlich reduziert werden.

Geleitet werden wird die Region Nordwest von der Geschäftsführung bestehend aus Dirk Neuhaus, Peter Wagener (bislang Rhein-Ruhr) und Frank Breuer (bislang Nord). Den Sitz hat die Region in Moers.

EDEKA Rhein-Ruhr: Umsatzplus von 3,3 Prozent im Geschäftsjahr 2025

Die beiden Genossenschaften Rhein-Ruhr und Nord haben auf den Generalversammlungen auch die Zahlen des abgelaufenen Geschäftsjahres 2025 vorgestellt. EDEKA Rhein-Ruhr hat trotz eines herausfordernden gesamtwirtschaftlichen Umfeldes seine Umsatz- und Ergebnisziele erreicht. Der Umsatz lag nach einem Zuwachs von 3,3 Prozent bei 6,7 Milliarden Euro (+215 Millionen Euro vs. 2024), das Ergebnis lag mit 149,6 Millionen Euro über den Erwartungen. Der Umsatz der einzelnen Vertriebslinien entwickelte sich wie folgt (jeweils selbstständiger Einzelhandel und Regie): EDEKA wuchs um 2,9 Prozent auf 6,1 Milliarden Euro, Marktkauf legt um 1,7 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro zu und trinkgut konnte sich um 3,9 Prozent auf 1 Milliarde Euro steigern. Auch die Bäckerei Büsch (+6,7 Prozent auf 225 Millionen Euro) und das Fleischwerk Rasting (+3 Prozent auf 700 Millionen Euro) konnten ihre Umsätze erhöhen.

EDEKA Nord: Konzernumsatz in 2025 um 2,9 Prozent gestiegen

EDEKA Nord konnte ebenfalls ein stabiles Ergebnis erzielen. Der Konzernumsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr um 2,9 Prozent auf 4,2 Milliarden Euro (+116,4 Millionen Euro vs. 2024). Im Geschäftsjahr 2025 konnte EDEKA Nord ein Ergebnis in Höhe von 46,6 Mio. Euro erzielen. Bei der Tochtergesellschaft Fleischwerk EDEKA Nord GmbH betrug der Warenumsatz 428,2 Millionen Euro (Vorjahr: 411,5 Millionen Euro). Die Umsatzerlöse der Backwarensparte beliefen sich auf 187,9 Millionen Euro (Vorjahr: 185,9 Millionen Euro).

Über EDEKA Rhein-Ruhr

EDEKA Rhein-Ruhr betreibt im Verbund mit selbstständigen Kaufleuten in Nordrhein-Westfalen und Teilen von Rheinland-Pfalz rund 950 Märkte unter den Marken EDEKA, trinkgut und Marktkauf. Rasting und die Bäckerei Büsch gehören als Produktionsbetriebe ebenfalls zu EDEKA Rhein-Ruhr. Das genossenschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Moers erwirtschaftete 2025 einen Umsatz von rund 6,7 Milliarden Euro. Mit fast 13.000 Mitarbeitern ist EDEKA Rhein-Ruhr ein großer Arbeitgeber und Ausbildungsbetrieb in der Region. Täglich vertrauen mehr als eine Million Kunden auf die EDEKA-Frische, auf Qualität und Sortimentsvielfalt.

Über EDEKA Nord

EDEKA Nord ist eine von sieben genossenschaftlich organisierten Großhandlungen des EDEKA-Verbundes. Sie nimmt mit rund 610 Märkten, einer Gesamtverkaufsfläche von über 834.000 Quadratmetern und einem Konzernumsatz von 4,2 Mrd. Euro eine Spitzenstellung im norddeutschen Lebensmitteleinzelhandel ein. Das Absatzgebiet umfasst Schleswig-Holstein, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern sowie Teile Niedersachsens und Brandenburgs. EDEKA Nord ist mit knapp 6.000 Beschäftigten einer der größten Arbeitgeber in Norddeutschland.

EDEKA Nord ist eine von sieben genossenschaftlich organisierten Großhandlungen des EDEKA-Verbundes. Sie nimmt mit rund 610 Märkten, einer Gesamtverkaufsfläche von über 834.000 Quadratmetern und einem Konzernumsatz von 4,2 Mrd. Euro eine Spitzenstellung im norddeutschen Lebensmitteleinzelhandel ein. Das Absatzgebiet umfasst Schleswig-Holstein, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern sowie Teile Niedersachsens und Brandenburgs. EDEKA Nord ist mit knapp 6.000 Beschäftigten einer der größten Arbeitgeber in Norddeutschland.