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Branchendialog gestartet: EDEKA setzt mit Teilnahme Zeichen für verantwortungsvolle Lieferketten

Als aktiver Partner im neu initiierten Branchendialog zur Achtung der Menschenrechte entlang globaler Liefer- und Wertschöpfungsketten des deutschen Lebensmitteleinzelhandels und der Ernährungsindustrie setzt EDEKA ein klares Zeichen für die Stärkung menschenrechtlicher Sorgfaltspflichten. Der vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) und der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) initiierte Prozess unterstützt Unternehmen dabei, gemeinsame Standards und wirksame Maßnahmen zu entwickeln. Mit der Unterzeichnung der Dialogvereinbarung bekräftigt EDEKA sein langfristiges Engagement für verantwortungsvolle und faire Liefer- und Wertschöpfungsketten.

13. März 2026 • Hamburg

Der neu gestartete Branchendialog Lebensmitteleinzelhandel und Ernährungsindustrie bringt Unternehmen wie EDEKA, Ministerien, Verbände, Gewerkschaften, Nichtregierungs­orga­nisationen und das Deutsche Institut für Menschenrechte an einen Tisch. Ziel ist es, gemeinsam praxi­s­taugliche Lösungen für zentrale menschenrechtliche Herausforderungen entlang globaler Lieferketten zu entwickeln.

Der Branchendialog ist auf drei Jahre angelegt. In dieser Zeit sollen soziale Risiken innerhalb der globalen Wertschöpfungsketten analysiert und gemeinsame Maßnahmen entwickelt werden. EDEKA wird sich aktiv einbringen und die Weiterentwicklung gemeinsamer Emp­fehlungen unterstützen. Unternehmen profitieren dabei vom strukturierten Austausch mit re­levanten Stakeholdern, der ein besseres Verständnis wesentlicher Risiken und praxis­gerechter Lösungsansätze fördert.

Engagement über den Branchendialog hinaus

Mit der Beteiligung bekräftigt EDEKA sein langfristiges Engagement für die Achtung der Menschenrechte in globalen Lieferketten. Bereits heute engagiert sich EDEKA in zahlreichen Brancheninitiativen, kooperiert mit anerkannten Standardgebern und Zertifizierungs­systemen und setzt auf langfristige, partnerschaftliche Zusammenarbeit. Ein inhaltlicher Schwerpunkt ist dabei das Thema existenz­sichernde Löhne und Einkommen. Im September 2025 hat der EDEKA‑Verbund hierzu eine eigene Haltung veröffentlicht. Darin erkennt EDEKA explizit das Recht auf einen existenzsichernden Lohn oder ein existenzsicherndes Einkommen an und verpflichtet sich, durch konkrete Initiativen und Projekte zu angemessenen Arbeitsbedingungen weltweit beizutragen. Der Verbund setzt dabei auf Transparenz, partnerschaftliche Zusammenarbeit sowie branchen­spezifische und risiko­basierte Maßnahmen.

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EDEKA – Deutschlands erfolgreichste Unternehmer-Initiative

Das Profil des mittelständisch und genossenschaftlich geprägten EDEKA-Verbunds basiert auf dem erfolgreichen Zusammenspiel dreier Stufen: Bundesweit verleihen rund 3.200 selbstständige Kaufleute EDEKA ein Gesicht. Sie übernehmen auf Einzelhandelsebene die Rolle des Nahversorgers, der für Lebensmittelqualität und Genuss steht. Unterstützt werden sie von sieben regionalen Großhandelsbetrieben, die täglich frische Ware in die EDEKA-Märkte liefern und darüber hinaus von Vertriebs- bis zu Expansionsthemen an ihrer Seite stehen. Die Koordination der EDEKA-Strategie erfolgt in der Hamburger EDEKA-Zentrale. Sie steuert das nationale Warengeschäft ebenso wie die erfolgreiche Kampagne „Wir ♥ Lebensmittel“ und gibt vielfältige Impulse zur Realisierung verbundübergreifender Ziele. Mit dem Tochterunternehmen Netto Marken-Discount setzt sie darüber hinaus erfolgreiche Akzente im Discountgeschäft. Fachhandelsformate wie trinkgut, NATURKIND oder budni, die Kooperation mit dem online-basierten Lieferdienst Picnic und das Großverbrauchergeschäft mit dem EDEKA Foodservice runden das breite Leistungsspektrum des Unternehmensverbunds ab. EDEKA erzielte 2024 mit rund 10.900 Märkten und rund 413.000 Mitarbeiter:innen einen Umsatz von 75,3 Mrd. Euro. Mit mehr als 19.200 Auszubildenden ist EDEKA einer der führenden Ausbilder in Deutschland.