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Arbeitsgemeinschaft Schwäbisches Donaumoos e.V. gewinnt beim Wettbewerb zu „Unsere Heimat“

„Rettungsfloß für die Flussseeschwalbe“ – mit diesem Projekt gehört die Arbeitsgemeinschaft Schwäbisches Donaumoos e.V. zu den diesjährigen Preisträgern des Wettbewerbs zur Regionalmarke „Unsere Heimat“ von EDEKA Südwest und erhält 3.000 Euro. 2014 hatte das Handelsunternehmen den Wettbewerb gemeinsam mit der Stiftung NatureLife-International initiiert und seitdem 320 herausragende Naturschutzprojekte im Südwesten mit insgesamt 786.000 Euro ausgezeichnet.

20. Juli 2026 • Langenau

Vier Frauen und 3 Männer stehen mit einem symbolischem Scheck und Kräutertöpfen auf einer Wiese.
Symbolische Scheckübergabe (v.l.): Christian Kleen, Thomas Henle (beide AG Schwäbisches Donaumoos e.V.), Michaela Meyer (EDEKA Südwest), Sunhile Span (EDEKA Dörflinger), Christian Konrad (Vorstand AG Donaumoos e.V., ehem. BGM Leipheim), Sabrina Bender (EDEKA Dörflinger) und Hannah Sperandio (Stadträtin Günzburg). Foto: Carsten Riedl

Unterstützt wird der jährlich stattfindende Wettbewerb für Naturschutzprojekte im Südwesten durch EDEKA-Kundinnen und Kunden mit dem Kauf von Bio-Kräutertöpfen der Regionalmarke „Unsere Heimat“. Ein Teil des Erlöses fließt in einen Fördertopf, aus dem die Preisgelder für die ausgezeichneten Projekte finanziert werden. 2026 erhöht sich die Zahl der Preisträger um weitere 23 auf nunmehr 320 ausgezeichnete Projekte. Alle diesjährigen Gewinner erhalten insgesamt 55.000 Euro. Seit Beginn des Wettbewerbs wurden damit Naturschutzprojekte im Südwesten mit über 786.000 Euro gefördert.

Die Patenschaft für das nun ausgezeichnete Projekt übernimmt EDEKA Dörflinger in Langenau. Sabrina Bender, Marktleitung EDEKA Dörflinger in Langenau, übergab gemeinsam mit Michaela Meyer, Geschäftsbereichsleitung Nachhaltigkeit bei EDEKA Südwest, den symbolischen Spendenscheck an Dr. Rehm, Projektleiter. „Der Schutz natürlicher Ressourcen und der biologischen Vielfalt ist eine wichtige Voraussetzung für eine langfristig stabile Lebensmittelversorgung – auch in unserer Region“, erläuterte Sabrina Bender. Michaela Meyer erklärte: „Mit dem Wettbewerb fördern wir gezielt Projekte vor Ort, die Lebensräume erhalten und weiterentwickeln. Gleichzeitig machen wir Engagement sichtbar und unterstützen Initiativen, die konkrete Beiträge zum Naturschutz leisten.“ Die Stiftung NatureLife-International schätzt die Bedrohung der biologischen Vielfalt in Natur- und Kulturlandschaften als hoch ein. Der Rückgang zahlreicher Pflanzen- und Tierarten werde durch die Auswirkungen des Klimawandels zusätzlich verstärkt. Vor diesem Hintergrund sind konkrete Maßnahmen zur Pflege und Entwicklung von Lebensräumen sowie zur Vernetzung von Biotopen von besonderer Bedeutung.

Ein wichtiger Beitrag hierzu ist das Naturschutzprojekt „Rettungsfloß für die Flussseeschwalbe“ von Raphael Rehm der Arbeitsgemeinschaft Schwäbisches Donaumoos e.V. in Leipheim. Im Schwäbischen Donaumoos fehlen zunehmend geeignete Brutplätze für die stark gefährdete Flussseeschwalbe. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, soll – aufbauend auf den sehr positiven Erfahrungen mit einem langlebigen Metall-Brutfloß im benachbarten Gundelfinger Moos – ein weiteres, ebenso robustes und wartungsarmes Rettungsfloß in einem störungsarmen Gewässer des Mooswaldes installiert werden. Dieses bietet der Flussseeschwalbe einen sofort nutzbaren, sicheren Brutplatz und verbessert damit die Chancen, dass sich die bestehende Population räumlich ausbreitet. Durch die Maßnahme wird zugleich der regionale Biotopverbund für Kiesbrüter deutlich gestärkt. Das Projekt trägt somit nicht nur zum Schutz einer stark bedrohten Vogelart bei, sondern leistet auch einen wichtigen Beitrag zur Förderung der biologischen Vielfalt im Schwäbischen Donaumoos. Die dauerhafte Betreuung und Pflege des Brutfloßes übernehmen die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft Schwäbisches Donaumoos e.V., wodurch eine langfristige Wirkung sichergestellt wird. Für dieses engagierte Naturschutzprojekt wurde beim Wettbewerb zu „Unsere Heimat" ein Preisgeld in Höhe von 3.000 Euro gewonnen.

EDEKA Südwest mit Sitz in Offenburg ist eine von sechs EDEKA-Regionalgesellschaften in Deutschland und erzielte im Jahr 2025 einen Verbund-Einzelhandelsumsatz von 11 Milliarden Euro. Mit rund 1.100 Märkten, größtenteils betrieben von selbstständigen Kaufleuten, ist EDEKA Südwest im Südwesten flächendeckend präsent. Das Vertriebsgebiet erstreckt sich über Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und das Saarland sowie den Süden Hessens und Teile Bayerns. Zum Unternehmensverbund gehören auch der Fleisch- und Wurstwarenhersteller EDEKA Südwest Fleisch inklusive Produktionsstandort Schwarzwaldhof für Schwarzwälder Schinken und geräucherte Produkte, die Bäckereigruppe Backkultur, der Mineralbrunnen Schwarzwald-Sprudel, der Ortenauer Weinkeller und der Fischwarenspezialist Frischkost. Einer der Schwerpunkte des Sortiments der Märkte liegt auf Produkten aus der Region. Im Rahmen der Regionalmarke „Unsere Heimat“ arbeitet EDEKA Südwest beispielsweise mit mehr als 1.500 Erzeugern und Lieferanten aus Bundesländern des Vertriebsgebiets zusammen. Eine Auswahl an Partnerbetrieben der regionalen Landwirtschaft im Überblick gibt es unter www.zukunftleben.de/regionale-partnerschaften. Der Unternehmensverbund, inklusive des selbständigen Einzelhandels, ist mit rund 47.000 Mitarbeitenden, darunter etwa 3.400 Auszubildende in rund 40 Berufsbildern, einer der größten Arbeitgeber und Ausbilder in der Region. Insgesamt etwa 10.000 Mitarbeitende arbeiten an den Bedientheken für Fleisch und Wurst sowie Käse, Fisch und Backwaren.