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Stadtverwaltung Minden erteilt Baugenehmigung für Neubau des „EDEKA-Campus“

· Baubeginn noch im September 2021

· Abrissarbeiten weitgehend abgeschlossen

26. August 2021 • Minden

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Rund 2.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden künftig in dem 55.000 Quadratmeter großen EDEKA-Campus ihren Arbeitsplatz haben. Der Neubau selbst besteht aus fünf quadratischen, viergeschossigen Gebäuden, die durch eine Magistrale verbunden sind (Bildquelle: EDEKA).

Die neue Unternehmenszentrale der EDEKA Minden-Hannover kann gebaut werden: Die Stadtverwaltung Minden hat am gestrigen 26. August die Baugenehmigung offiziell erteilt. Damit steht dem „EDEKA-Campus", der künftig den bestehenden EDEKA-Bürokomplex aus dem Jahr 1964 ersetzen soll, nichts mehr im Weg. Das bisherige Gebäude ist in den Jahrzehnten des Wachstums deutlich zu klein geworden. Deshalb unterhält EDEKA heute allein in Minden insgesamt zwölf Unternehmensstandorte. Ziel ist es, diese ab 2024 auf dem neuen Campus zwischen Wittelsbacherallee und Hahler Straße zusammenzuführen. Dafür investiert die Regionalgesellschaft rund 150 Millionen Euro.

„Der Bau unserer neuen Unternehmenszentrale ist ein klares Bekenntnis zu Minden, wo vor mehr als 100 Jahren die Wiege unserer Genossenschaft stand. Mit unserem neuen ‚EDEKA-Campus‘ werden wir genau hier die Grundlage für unsere weiterhin erfolgreiche Zukunft legen", konstatiert Mark Rosenkranz, Vorstandssprecher der EDEKA Minden-Hannover. „Es liegt viel Arbeit vor uns. Deshalb werden wir noch im September den offiziellen Startschuss für die Bauarbeiten geben."

„Es freut uns als Stadt sehr, dass die EDEKA Minden-Hannover ihr Bekenntnis zum Gründungsstandort Minden mit dem Neubau der Unternehmenszentrale an der Wittelsbacherallee bekräftigt", so Bürgermeister Michael Jäcke. Dieses sehr große Projekt stärke den WirtschaftsstandortMinden, sei eine Investition in die Zukunft und in attraktive Arbeitsplätze. Zudem profitierten viele Handwerks-Unternehmen in der Region von dem Bau. „Ich persönlich bin gespannt auf den EDEKA-Campus, denn er wird nicht nur architektonisch sondern auch konzeptionell wegweisend sein", so Jäcke.

Rund 2.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden künftig in dem 55.000 Quadratmeter großen EDEKA-Campus ihren Arbeitsplatz haben. Der Neubau selbst besteht aus fünf quadratischen, viergeschossigen Gebäuden, die durch eine Magistrale verbunden sind. Auf dem Gelände sind auch ein Parkhaus, Fahrradparkplätze, ein Wirtschaftsgebäude sowie Grünflächen geplant. Die dafür erforderlichen Abrissarbeiten der ehemaligen Lagerhallen auf dem rund 123.000 Quadratmeter großen Gelände sind weitgehend abgeschlossen. Rund 90.000 Tonnen Bauschutt mussten abgetragen und zerkleinert werden. Bis zu zehn Bagger waren dafür monatelang im Einsatz.

Nach Aussagen der Stadtverwaltung Minden handelt es sich beim Campus-Neubau um eine der größten geplanten Baumaßnahmen der vergangenen 20 Jahre. „Nur der Neubau des Klinikums war ähnlich umfassend", macht der Beigeordnete für Städtebau und Feuerschutz, Lars Bursian, die Dimension des Antrags für die neue Unternehmenszentrale der EDEKA Minden-Hannover deutlich.

Am 5. März 2021 hatte die EDEKA Minden-Hannover den Bauantrag bestehend aus insgesamt 72 Aktenordnern im Bereich Bauen und Wohnen der Stadtverwaltung eingereicht. Acht identische Sätze wurden für die notwendige Beteiligung der anderen Dienststellen und Behörden geliefert. Es gab zwei Anträge: einen für den barrierefreien Neubau der Unternehmenszentrale mit Nebengebäuden und einen für das Parkhaus mit Fahrrad-Parkhaus. Die Genehmigung für das Parkhaus ist in der abschließenden Bearbeitung, sie kann laut Stadtverwaltung in Kürze erteilt werden.

„Nur knapp sechs Monate an Bearbeitungszeit haben wir dank der sehr guten Vorbereitung durch die Architekten, Fachingenieure und die EDEKA-Bauabteilung sowie der insgesamt professionellen Zusammenarbeit für die Genehmigung benötigt", so Bursian. Interne Dienststellen, wie die Stadtplanung, die Berufsfeuerwehr und der Bereich Abwasser und Straßen der Städtischen Betriebe, sowie externe wie das Kreis-Umweltamt, das Kreis-Gesundheitsamt (wegen des geplanten Kantinenbetriebes), das Wasser-und Schifffahrtsamt Mittellandkanal/Elbe-Seitenkanal (WSA) und die Mindener Kreisbahn (MKB) mussten beteiligt werden.

„Zu den Unterlagen gehörten neben einem Lärmschutzgutachten, einer Umweltverträglichkeits-Vorprüfung, einem Brandschutzkonzept und einem Barrierefrei-Konzept auch ein eingereichter Verkehrsplan für die Erschließung des Geländes von der Hahler Straße aus, sodass auch die Verkehrsbehörde der Stadt miteinbezogen werden musste", berichtet Bursian weiter. Hierzu wurde ein Erschließungsvertrag geschlossen, da die Einfahrt zu einem Knotenpunkt umgebaut wird - mit weiteren Spuren im Verkehrsraum.

„Ich freue mich sehr, dass es trotz hoher Arbeitsbelastung in der Bauordnung gelungen ist, die Genehmigung für diesen umfassenden Antrag rechtzeitig zur geplanten Grundsteinlegung Anfang September zu erteilen", so Beigeordneter Bursian. Nun könne die EDEKA Minden-Hannover mit ihrem Bau „durchstarten".

Pressestelle der Stadt Minden: Susann Lewerenz, Telefon +49 571 89204, E-Mail: s.lewerenz@minden.de

Unternehmenskommunikation der EDEKA Minden-Hannover: Änne Spannuth, Telefon +49 571 802-1010, E-Mail: aenne.spannuth@minden.edeka.de

Mit einem Außenumsatz von 10,6 Milliarden Euro und rund 76.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern (einschließlich der selbstständigen Einzelhändler) ist die EDEKA Minden-Hannover die umsatzstärkste von insgesamt sieben Regionalgesellschaften im genossenschaftlich organisierten EDEKA-Verbund. Sie besteht im Kern seit 1920, erstreckt sich von der niederländischen bis an die polnische Grenze und umfasst Bremen, Niedersachsen, einen Teil von Ostwestfalen-Lippe, Sachsen-Anhalt, Berlin und Brandenburg. Zwei Drittel der insgesamt 1.469 Märkte sind in der Hand von selbstständigen EDEKAEinzelhändlern. Zum Unternehmensverbund gehören darüber hinaus mehrere Produktionsbetriebe, darunter die Brot- und Backwarenproduktion Schäfer’s, die Produktion für Fleisch- und Wurstwaren Bauerngut sowie das Traditionsunternehmen für Fischverarbeitung Hagenah in Hamburg.