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#EDEKANERhelfen – 100 Tonnen Lebensmittel für die Ukraine

· Spendenaufruf der EDEKA Stiftung

· Kunden können ihren Einkaufswert aufrunden

· Großes Engagement der Einzelhändler

04. März 2022 • Minden/Mittenwalde/Freienbrink

Die aktuellen Geschehnisse in der Ukraine bestürzen auch die EDEKA Minden-Hannover sehr. Es ist dem Unternehmensverbund und seinen Mitarbeitenden ein wichtiges Anliegen, die Menschen in der Ukraine kurzfristig und unbürokratisch mit dringend benötigten Produkten zu unterstützen.

Am Mittwoch, 2. März, haben sich deshalb fünf vollbeladene Lkw von den Logistikzentren der EDEKA Minden-Hannover in Mittenwalde und Freienbrink aus in Richtung polnisch-ukrainischer Grenze aufgemacht. Ihren Zielort Rzeszow in Polen, nahe der ukrainischen Grenze, erreichten sie am Donnerstagmorgen und konnten dort 198 Europaletten voll mit Lebensmitteln mit einem Gewicht von rund 100 Tonnen abladen. Dabei handelt es sich um länger haltbare Produkte wie Trinkwasser, H-Milch, Apfelschorle, Zucker, Salz, Mehl, Nudeln, Haferflocken, Konserven und Kekse. Darunter allein 11.000 1,5-Liter-Flaschen Mineralwasser. Die Ware wird in Polen von ukrainischen Hilfsorganisationen abgeholt und direkt an die Menschen in der Ukraine verteilt.

Die EDEKA-Zentrale und einige EDEKA-Regionalgesellschaften unterstützen derzeit nationale Transporte von Lebensmitteln und Bedarfsartikeln in die Krisengebiete. Koordiniert werden die Transporte von Agritrade Ukraine. Sie sind vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft beauftragt, Lieferungen von Lebensmittel- und Sachspenden in die Ukraine zu koordinieren.

Spendenaufruf der EDEKA Stiftung

Zusätzlich unterstützt die EDEKA Minden-Hannover den nationalen Spendenaufruf der EDEKA Stiftung in Hamburg. Hier werden Geldspenden zur direkten Weitergabe an Hilfsorganisationen gesammelt. Alle Kaufleute, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind aufgerufen, sich an der Aktion zu beteiligen und zu spenden.

Kunden können ihren Einkaufswert aufrunden

Gleichzeitig werden auch die Kunden in den Märkten auf die nationale EDEKA-Spendenaktion aufmerksam gemacht und aktiv eingebunden. So haben sie die Möglichkeit, an der Kasse durch das Aufrunden der Einkaufssumme die Spendenaktion mit kleineren Beträgen (von 0,01 Cent bis 9,99 Euro) zu unterstützen. Jeder Cent, jeder Euro zählt.

Großes Engagement der Einzelhändler

Auf lokaler Ebene haben viele selbstständige EDEKA-Einzelhändler und Marktleiter bereits die Initiative ergriffen und eigene Hilfsaktionen gestartet oder unterstützen Hilfsorganisationen aller Art hinsichtlich Lebensmittelspenden. Angesichts des unermesslichen Leids der ukrainischen Bevölkerung bestärkt die EDEKA Minden-Hannover ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Kaufleute und Marktleiterinnen und Marktleiter, in ihrem lokalen Engagement nicht nachzulassen. Sei es für Hilfstransporte in die Krisenregion oder die Unterstützung von Flüchtlingsaufnahmeeinrichtungen vor Ort.

Mit einem Außenumsatz rund 11 Milliarden Euro und rund 77.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern (einschließlich der selbstständigen Einzelhändlerinnen und Einzelhändler) ist die EDEKA Minden-Hannover die umsatzstärkste von insgesamt sieben Regionalgesellschaften im genossenschaftlich organisierten EDEKA-Verbund. Sie besteht im Kern seit 1920, erstreckt sich von der niederländischen bis an die polnische Grenze und umfasst Bremen, Niedersachsen, einen Teil von Ostwestfalen-Lippe, Sachsen-Anhalt, Berlin und Brandenburg. Zwei Drittel der insgesamt 1.480 Märkte sind in der Hand von selbstständigen EDEKA-Kaufleuten. Zum Unternehmensverbund gehören darüber hinaus mehrere Produktionsbetriebe, darunter die Brot- und Backwarenproduktion Schäfer’s, die Produktion für Fleisch- und Wurstwaren Bauerngut sowie das Traditionsunternehmen für Fischverarbeitung Hagenah in Hamburg.