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Verantwortung

So nachbarschaftlich ist Deutschland

Die Corona-Pandemie hat die Relevanz von Nachbarschaften in Deutschland erneut in den Fokus gerückt. Der Zusammenhalt vor Ort und ein nachbarschaftliches Miteinander bilden die Basis für eine funktionierende Gesellschaft und prägen das jeweilige Wohlbefinden und die Lebensqualität. Vielfach ist die Nachbarschaft auch Ausgangspunkt für ein gemeinschaftliches Anpacken, sei es für die Mitmenschen oder für die Umwelt. Das Nachbarschaftsbarometer von EDEKA gibt ganz konkret Einblicke, welchen Stellenwert Nachbarschaft für die Bevölkerung hat, wo nachbarschaftliches Engagement gelebt wird und wer sich wie stark engagiert.

Wie steht es um die Nachbarschaft in Deutschland? Kennt man sich und hilft man einander? Oder ist eine zunehmende Anonymität zu verzeichnen? Ist nach der Corona-Pandemie mit einem gestärkten Nachbarschaftsverhältnis zu rechnen?

Mit dem ersten EDEKA-Nachbarschaftsbarometer zeigen wir in einer repräsentativen Studie, wie es um die Nachbarschaft im Jahr 2020 hierzulande steht und was die Menschen bei diesem Thema an- und umtreibt.

Die Kernergebnisse des EDEKA Nachbarschaftsbarometers 2020 im Überblick:

Gute Nachbarschaft ist für...

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Wo sich Nachbarn begegnen

Interessant: 17% der Befragten nutzen Online-Portale für die Begegnung bzw. Vernetzung mit der eigenen Nachbarschaft.

Am häufigsten begegnen sich Nachbarn

1. Auf der Straße/ Im Hof
2. Im Wohnhaus/ Hausflur
3. Beim Einkauf

4 von 10 der Befragten begegnen ihren Nachbarn beim Einkaufen.

Die rund 3.700 selbstständigen und genossenschaftlich organisierten EDEKA-Kaufleute engagieren sich seit jeher für das Gemeinwohl vor Ort. Aus der täglichen Begegnung mit den Menschen wissen sie, was ihre Kunden bewegt und was es braucht, um die Nachbarschaft zu stärken. Sie unterstützen u. a. Kindertagesstätten, Sportvereine, Feuerwehren und soziale Einrichtungen mit (Lebensmittel-)Spenden oder durch tatkräftiges Mitanpacken. Die Wurzeln des EDEKA-Verbunds liegen im regionalen Mittelstand. Hier ist das inhabergeführte Vollsortimentsgeschäft angesiedelt. Neben bekannten, großen Marken und den beliebten Eigenmarken, führen die 3.700 selbstständigen Kaufleute ebenso regional- und lokaltypische Produkte mittelständischer und kleiner Lieferanten.

Ältere engagieren sich häufiger als Jüngere

Insgesamt engagieren sich 18% der Befragten (sehr) häufig für die Nachbarschaft und 42% selten bis nie, wobei sich Ältere häufiger engagieren als Jüngere.

Nachbarschaftsranking 2020

Das Nachbarschaftsranking 2020 zeigt auf, welche Bundesländer und Städte besonders nachbarschaftlich sind und ob ein Unterschied zwischen Stadt und Land zu verzeichnen ist. Das Nachbarschaftsranking setzt sich aus vier Dimensionen zusammen:

  • Einstellung zu Nachbarschaft
  • Ist-Beurteilung der Nachbarschaft
  • Eigener Beitrag zur Nachbarschaft
  • Rahmenbedingungen für eigenes Nachbarschaftsengagement

Wie ist die Nachbarschaft in einzelnen Bundesländern?


Das Total der 3.019 Befragten definiert die Norm von 100. Alle Werte darüber zeigen an, dass die betreffende Stadt/das betreffende Bundesland einen höheren Index ausweist – alle Werte darunter, dass sie einen entsprechend niedrigeren Index ausweist. Ungewichtet.

Und welches sind die nachbarschaftlichsten Städte in Deutschland?

Das Total der 3.019 Befragten definiert die Norm von 100. Alle Werte darüber zeigen an, dass die betreffende Stadt/das betreffende Bundesland einen höheren Index ausweist – alle Werte darunter, dass sie einen entsprechend niedrigeren Index ausweist. Ungewichtet.

Auf dem Land ist man im Vergleich nachbarschaftlicher als in der Stadt. Großstädter sind dagegen etwas nachbarschaftlicher als Menschen in Kleinstädten.

Nachbarschaft in Zeiten von Corona

Die Sonderbefragung zur Lage von Nachbarschaft während der Corona-Pandemie.

Die Corona-Pandemie hat die Relevanz von Nachbarschaft und ihre gesellschaftliche Funktion in den Fokus gerückt. Die Sonderbefragung während der Corona-Pandemie zeigt, wie sich das nachbarschaftliche Engagement verändert hat. 29% der Befragten haben den Nachbarn während der Pandemie geholfen.

29
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Insgesamt hat sich das Engagement für die Nachbarschaft während der Corona-Pandemie deutlich verringert. Mögliche Gründe für den Rückgang des Engagements wären die Hygiene- und Abstandsregeln während der Corona-Pandemie. So haben nur 9% angegeben, sich während Corona für die Nachbarschaft engagiert zu haben. 59% sagten, dies selten bis nie getan zu haben.

15% der Befragten gehen davon aus, dass die Corona-Pandemie ihr Verhältnis zur Nachbarschaft langfristig eher stärken wird.

Grundlage der dargestellten Informationen ist eine von der EDEKA-Zentrale in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut Gelszus rmm Marketing Research GmbH durchgeführte Studie.

Bei Fragen zum EDEKA Nachbarschaftsbarometer (2020) wenden Sie sich bitte an den Bereich Gesellschaftliche Verantwortung (GesellschaftlicheVerantwortung@edeka.de).